37-Jährige krachte gestern am Stau-Ende mit ihrem BMW frontal ins Heck eines Mazda, der von einem 65-Jährigen gesteuert wurde.
(ty) Zwei Verletzte hat ein Verkehrsunfall gefordert, sich sich am späteren gestrigen Vormittag auf der A9 in Richtung Norden kurz vor der Anschlussstelle bei Langenbruck ereignet hat. Gescheppert hat es gegen 11.30 Uhr am Ende eines Staus. Wie die Polizei heute berichtet, musste ein 65-Jähriger aus dem Landkreis Coburg seinen Mazda CX-60 bis zum Stillstand abbremsen. Dies habe die nachfolgende 37-Jährige aus Österreich übersehen: Trotz einer Vollbremsung habe sie es mit ihrem BMW-530i nicht mehr geschafft, rechtzeitig hinter dem Mazda zum Stehen zu kommen.
"Sie krachte mit ihrem BMW frontal in das Heck des vor ihr stehenden Mazda", erklärt die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt. Sowohl die Crash-Verursacherin als auch der 65-Jährige seien jeweils leicht verletzt worden. Die Frau habe Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule erlitten und sei dann auch vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Mann habe indes eine Platzwunde am Kopf sowie verschiedene Prellungen davongetragen. "Er wollte sich nach Abschluss der Unfall-Aufnahme selbst zu einem Arzt begeben", meldet die Polizei.
Der 37-Jährigen droht nun eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Beide Autos wurden massiv ramponiert, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Streifenbeamte schätzten den zu Buche stehenden Sachschaden auf insgesamt mehr als 40 000 Euro. Die Feuerwehren aus Geisenhausen, Wolnzach und Eschelbach waren im Einsatz. Sie kümmerten sich um die Verkehrs-Sicherung, halfen bei den Bergungs-Maßnahmen und reinigten die Fahrbahn.
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