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37-Jährigem werden jetzt mehrere Straftaten vorgeworfen. Sein Führerschein wurde von der Polizei beschlagnahmt.

(ty) Ein stockbesoffener Pkw-Lenker hat am gestrigen Abend im Gemeinde-Gebiet von Eichstätt einen Verkehrsunfall verursacht und sich dann einfach aus dem Staub gemacht. Als der 37-Jährige wenig später von Streifenbeamten gestellt und kontrolliert wurde, brachte er es laut heutiger Mitteilung der Polizei bei einem Alko-Test auf einen Wert von umgerechnet 2,54 Promille. Sein Führerschein sei beschlagnahmt worden. Der im Raum Eichstätt lebende Deutsche habe sich nun strafrechtlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten.

Nach Erkenntnissen der Polizei war der 37-Jährige gegen 19.40 Uhr mit seinem Audi-A6 auf der Bahnhofstraße in Wasserzell in Richtung Waldhütte unterwegs, als er in einer Rechts-Kurve nach links kam. Ein entgegenkommender 41-Jähriger habe mit seinem BMW-X3 deshalb seinerseits auf die Gegenspur ausweichen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Audi-Lenker sei dann links neben der Straße weitergefahren, habe zwei Leitpfosten beschädigt und sei mit dem linken Vorderreifen seines Wagens gegen die Leitplanke geraten.

"Daraufhin soll der Unfall-Verursacher aus seinem Fahrzeug gestiegen, den Schaden begutachtet und anschließend einfach weiter gefahren sein, obwohl dessen Reifen so stark beschädigt war, dass er die Fahrt nur noch auf der Felge fortsetzen konnte", erklärt die Polizeiinspektion aus Eichstätt. Der BMW-Fahrer habe gewendet und sei dem A6 hinterhergefahren, bis der 37-Jährige schließlich zirka 1,5 Kilometer vor der Waldhütte zum Stehen gekommen sei. Von angerückten Streifenbeamten sei bei dem Audi-Lenker dann zunächst "deutlicher Alkohol-Geruch" und anschließend der genannte Promille-Wert festgestellt worden.

Der 37-Jährige sei anschließend zur Blutentnahme ins Krankenhaus nach Eichstätt gebracht worden. Der Führerschein wurde, wie erwähnt, einkassiert. Den dürfte der Mann so schnell nicht wiedersehen. Denn im Zuge des Strafverfahrens, das ihm nun bevorsteht, droht ihm auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis. Der Audi habe abgeschleppt werden müssen; an diesem sei ein Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro entstanden. Der BMW sei unversehrt geblieben. Der an den Leitpfosten und der Leitplanke zu Buche stehende Schaden wurde auf 2000 Euro geschätzt. Verletzt worden sei niemand, so die Polizei abschließend.


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