Geboren 1931 in Hitzhofen, zog er der Liebe wegen zunächst nach Hettenshausen-Reisgang und später nach Niederscheyern.
(ty) Sebastian Speth aus Pfaffenhofen an der Ilm hat am Montag seinen 95. Geburtstag gefeiert. Zu den ersten Gratulanten zählte Vize-Bürgermeister Roland Dörfler (Grüne), der dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Stadt überbrachte. "Speth freute sich sichtlich über den Besuch und erzählte beim gemütlichen Beisammensein aus seinem Leben", heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.
Der Jubilar wurde 1931 in Hitzhofen geboren und wuchs mit vier Schwestern auf. Nach Pfaffenhofen kam er der Liebe wegen: Im Jahr 1955 heiratete er seine Ehefrau Maria. Zunächst renovierte das Ehepaar eine Wohnung im Haus der Schwiegermutter in Hettenshausen-Reisgang, bevor 1957 das eigene Haus in Niederscheyern gebaut wurde. Als gelernter Maurer übernahm Sebastian Speth einen Großteil der Arbeiten selbst. "Sogar den Keller habe ich von Hand ausgehoben", berichtet er.
Damals war die Umgebung noch von Hopfengärten und Wiesen mit kniehohem Gras geprägt, in denen sich häufig Rehe aufhielten. In diesem Haus zog das Ehepaar auch seine vier Kinder – zwei Töchter und zwei Söhne – groß. Die jüngste Tochter Elisabeth wurde nach der Mutter des Jubilars benannt. Heute gehören außerdem drei Enkeltöchter und eine Urenkeltochter zur Familie. Sebastian Speths Gattin Maria ist vor fünf Jahren gestorben.
Zum Maurer-Beruf fand Sebastian Speth seinerzeit über seinen Vater, der ebenfalls Maurer war. Nach der Lehre bei der Firma Schiebel in Gaimersheim wechselte er 1949 zur Baufirma Eichbauer nach München, bei der er insgesamt 40 Jahre lang tätig war. Die Arbeitstage waren lang, für Hobbys oder ein aktives Vereinsleben blieb wenig Zeit. Dennoch übte er seinen Beruf mit großer Freude aus. "Ich würde es heute wieder genauso machen", so Speth.





