Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
"Aktion Erbse" für Geisenfeld
(ty) Die Angehörigen des Waffensystem-Unterstützungs-Zentrums 1 der Luftwaffe in Manching haben mit der "Aktion Erbse" auch im vergangenen Advent wieder Kitas im Kreis Pfaffenhofen unterstützt. Konkret ging es darum, dass Bundeswehrler vor Weihnachten erneut die Kelle schwangen und Erbsensuppe für den guten Zweck ausgaben. Das geschah auf dem Christkindlmarkt in Geisenfeld sowie beim Adventsmarkt in Manching. In Geisenfeld erfolgte kürzlich die Spenden-Übergabe (Foto oben).
"Dank der großzügigen Unterstützung der Christkindlmarkt-Besucher konnten insgesamt über 1800 Euro an die Geisenfelder Kitas übergeben werden", wurde aus der Stadtverwaltung erklärt. Die Einrichtungen dürften sich für laufende und anstehende Projekte über diese finanzielle Unterstützung freuen. "Die Aktion zeigt, wie aus einer kleinen Geste eine große Wirkung entstehen kann", heißt es aus dem Rathaus: "Eine Tradition, die auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird." Zum Hintergrund und zum Waffensystem-Unterstützungs-Zentrums 1 der Luftwaffe: "Aktion Erbse": Bundeswehr-Einsatz für guten Zweck
Unterstützung für Notaufnahme
(ty) 10 000 Euro stellt der hiesige Verein "Leben retten" nach eigenem Bekunden für die Beschaffung eines Narkose-Gerätes für die Notaufnahme an der Ilmtalklinik in Pfaffenhofen zur Verfügung. Der Vorstand des Vereins entspreche damit einer dringenden Bitte von Chefarzt Ralf Zarth. Nachdem "Leben retten" bereits ein Lebens-Erhaltungs-Aggregat "Corpuls 3" für über 32 000 Euro finanziert habe, sei dies die zweite Beschaffung innerhalb kurzer Zeit. Finanziert werde diese fast ausschließlich durch Spenden.
Man bedanke sich unter anderem bei der Pfaffenhofener Sparkassen-Stiftung Pfaffenhofen, bei der Volksbank-Raiffeisenbank Bayern-Mitte, beim Dorfverein Baar-Ebenhausen, bei der Gemeinde Schweitenkirchen und bei den Geisberg-Schützen aus Pörnbach sowie bei den in Wolnzach als Franziskaner-Mönchen verkleideten Sammlern Hermann Kamm, Johann Rauscher, Hubert Mittermeyer. Zudem habe es viele Kleinspenden gegeben. Ein Dank gehe auch an die Hinterbliebenen von Ludwig Heilmeier und Albert Schleibinger, welche die Trauergemeinde gebeten hatten, statt Grabschmuck an den Verein zu spenden.
"Leben retten" wurde vor 25 Jahren gegründet, um die Notfall-Rettung im Kreis Pfaffenhofen auf eine neue Grundlage zu stellen. "Der Landkreis und die meisten Gemeinden stellen dazu seit dieser Zeit gleichbleibend jährlich 50 Cent je Einwohner zur Verfügung", erklärt der Verein. Dieser Betrag werde inzwischen vollständig für die Aufrechterhaltung des Notarzt-Dienstes sowie Fortbildungs-Lehrgänge für künftige Notärzte und Rettungs-Sanitäter eingesetzt. Alle weiteren Verbesserungs-Maßnahmen müssten durch Spenden und Mitglieds-Beiträge finanziert werden. Derzeit lägen dem Verein Förder-Anträge über mehr als 100 000 Euro vor, die nicht berücksichtigt werden könnten.
Der Verein "Leben retten" hofft nach eigenen Angaben, "dass die immer wieder verschobene Inbetriebnahme der neuen Notaufnahme an der Ilmtalklinik nunmehr erfolgt, und sammelt jetzt schon Spenden, um bei einer entsprechenden Ausstattung mitzuhelfen". Besondere Anliegen seien die Besetzung an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr mit zwei Ärzten sowie die Wiedereinrichtung einer Direkt-Übertragung der Patienten-Daten aus den Rettungswägen an die aufnehmende Klinik. "Damit werden die Gesundungs-Chancen deutlich verbessert."
Ferner hoffe man, "dass auch die künftigen Kommunal-Gremien die Hilfe für Kranke- und Verunfallte Menschen im Landkreis an die Spitze der Prioritätenliste setzen". Wer sich über die Aktivitäten des Vereins "Leben retten" informieren will, kann dies unter https://verein-leben-retten.org. Gespendet werden kann auf das Vereins-Konto bei der Sparkasse in Pfaffenhofen; die IBAN lautet: IBAN: DE13 7215 1650 0000 0868 68.
Vorsorge-Vollmacht und Patienten-Verfügung
(ty) "Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung kann dazu führen, dass Entscheidungen über medizinische Maßnahmen oder Vermögens-Angelegenheiten nicht mehr selbst getroffen werden können", heißt es aus der Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS). "Mit einer Vorsorge-Vollmacht und einer Patienten-Verfügung lassen sich diese Fragen frühzeitig regeln und die Angehörigen entlasten." Und genau darum geht es bei einer Veranstaltung, die am Dienstag, 24. Februar, von der VHS in Pfaffenhofen angeboten wird. Sie findet von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Sitzungs-Saal des Landratsamts statt.
In einem Vortrag mit dem Titel "Vorsorge-Vollmacht und Patienten-Verfügung" erläutert Tobias Appel, Honorar-Professor für deutsches und internationales Wirtschaftsrecht an der Technischen Hochschule in Deggendorf, laut VHS die rechtlichen Grundlagen und Anforderungen. Dabei werde gezeigt, wie eine wirksame Vorsorge gestaltet werden könne und welche Aspekte für die eigene Zukunftssicherung besonders relevant seien. Die Teilnahme koste neun Euro. Anmeldungen nimmt die VHS telefonisch unter (0 84 41) 27 - 40 00 oder online unter diesem Link entgegen.
Auszeichnung für BN-Kreis-Gruppe
(ty) Die Pfaffenhofener Kreis-Gruppe des "Bund Naturschutz" ist nach eigenen Angaben als Partner im Qualitäts-Netzwerk "Bildung für nachhaltige Entwicklung Bayern" (BNE) ausgezeichnet worden. Das Netzwerk BNE sei aus dem Qualitäts-Siegel "Umweltbildung.Bayern" entstanden, mit dem die hiesige BN-Kreis-Gruppe bereits seit dem Jahr 2008 ausgezeichnet gewesen sei. Die Auszeichnung werde für Engagement und hohe Qualität der Bildungsarbeit in der Bildung für nachhaltige Entwicklung verliehen.
Als Anerkennung für die hochwertige BNE-Arbeit habe die Pfaffenhofener Kreis-Gruppe des NB eine Urkunde von Thorsten Glauber, dem bayerischen Umwelt-Minister, erhalten. "Wir freuen uns über die erneute Auszeichnung", so Christine Janicher-Buska von der Kreis-Gruppe. "Es ist eine tolle Anerkennung für die Bildungsarbeit, die wir im Landkreis jedes Jahr leisten und motiviert uns, auch in Zukunft unsere Bildungs-Projekte durchzuführen und weiterzuentwickeln, damit Umwelt-Bewusstsein und Nachhaltigkeit bei uns im Landkreis weiter gestärkt werden können."
Einzelhandel verzeichnet Umsatz-Plus
(ty) Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Landesamts für Statistik zur "Monats-Statistik im Einzelhandel" ist der nominale Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeug-Handel) im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent und der reale Umsatz um 6,4 Prozent gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten sank indes um 0,7 Prozent. Der nominale Umsatz des stationären Einzelhandels ("Einzelhandels in Verkaufsräumen") im Freistaat wuchs um 2,2 Prozent und der reale Umsatz um 0,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging um 0,4 Prozent zurück.
Wie die Behörde weiter mitteilt, nahm der nominale Umsatz im "Einzelhandel mit Lebensmitteln" im vergangenen Jahr um 3,0 Prozent zu und der reale Umsatz stieg um 0,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des "Einzelhandels mit Lebensmitteln" erhöhte sich um 0,6 Prozent. Im "Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln" wuchsen nominaler und realer Umsatz jeweils um 8,4 Prozent – aufgrund der Umstrukturierung eines größeren Unternehmens im Internet- und Versand-Handel weisen die betroffenen Zeitreihen ab August 2024 einen strukturellen Zuwachs auf. Die Zahl der Beschäftigten sank um 1,4 Prozent.
Im Vergleich zum Jahr 2024 verzeichneten im vergangenen Jahr die Wirtschafts-Gruppen "Tankstellen", "Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungs- bedarf", "Einzelhandel mit Verlags-Produkten, Sportausrüstungen und Spielwaren" (jeweils in Verkaufsräumen) sowie "Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten nominale und reale Umsatz-Rückgänge sowie eine Abnahme der Zahl der Beschäftigten.
Im "Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikations-Technik" sanken nominaler Umsatz und Beschäftigtenzahl, der reale Umsatz stagnierte. Im "Einzelhandel mit Waren verschiedener Art" sowie im "Einzelhandel mit sonstigen Gütern" stiegen nominaler und realer Umsatz sowie Beschäftigtenzahl jeweils. Im "Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren" wuchs der nominale Umsatz, während der reale Umsatz und die Beschäftigtenzahl zurückgingen. Im "Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten" stiegen nominaler und realer Umsatz, bei gut vier Prozent weniger Beschäftigten als im Vorjahr.





