Er setzte sich im aktuellen Wettbewerb gegen neun weitere Schul-Sieger durch, gewann den Regional-Entscheid und tritt nun auf Bezirks-Ebene an.
(ty) In der Stadtbücherei von Pfaffenhofen hat kürzlich der Regional-Entscheid beim 67. Vorlese-Wettbewerb des deutschen Buchhandels stattgefunden. Wie die Stadtverwaltung am heutigen Montag mitgeteilt hat, zeigten dabei insgesamt zehn Schul-Siegerinnen und Schul-Sieger aus dem Landkreis, was sie draufhaben. Die sechsköpfige Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Sparten Jugendarbeit, Schule und Bibliothek – habe schließlich Dean Nothaft aus Pfaffenhofen zum Landkreis-Sieger gekürt. Er war für die Georg-Hipp-Realschule aus der Kreisstadt angetreten.
"Die Teilnehmenden lasen vor rund 50 Zuhörern und der Jury jeweils einen kurzen Ausschnitt aus einem individuell ausgewählten Buch sowie eine Passage aus einem zuvor unbekannten Text", fasst die Stadtverwaltung in einer aktuellen Presse-Mitteilung zusammen. Heuer sei von den Veranstaltern das Buch "Motte und die Metallfischer" aus der Feder der niederländischen Autorin Sanne Rooseboom ausgesucht worden. Alle Teilnehmenden wurden mit einer Urkunde und dem Buch "Rocky Winterfeld: Ziemlich neben der Spur" von Marie Hüttner belohnt.

Der Gewinner: Dean Nothaft.
Dean Nothaft überzeugte die Jury den Angaben zufolge mit einer lebhaft vorgetragenen Stelle aus dem Buch "Die schlimmste Klasse der Welt" von Juma Kliebenstein. Auch beim Vorlesen des Fremdtextes habe er keine Unsicherheiten gezeigt. Er dürfe sich jetzt zu den 600 besten Vorlesern in Deutschland zählen. Mit seinem Sieg beim Regional-Entscheid habe er sich außerdem für die Teilnahme am nachfolgenden Bezirks-Entscheid qualifiziert. Das Bundes-Finale des Vorlese-Wettbewerbs finde im Sommer in Berlin statt.
"Mit zirka 600 000 Teilnehmenden jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlese-Wettbewerb der älteste sowie größte Schüler-Wettbewerb Deutschlands unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten", heißt es aus dem Rathaus. Er solle die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken sowie diese dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln.





