Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Antritts-Besuch bei der Schiri-Gruppe
(ty) Erst kürzlich war Gerhard Kirchbichler (Foto oben, links) offiziell zum neuen Bezirks-Schiedsrichter-Obmann des Fußball-Bezirks Oberbayern ernannt worden. Nun kam der Weilheimer auch schon zum Antritts-Besuch bei der Schiri-Gruppe von Pfaffenhofen nach Rohrbach-Fahlenbach. Kirchbichler ging nach einer kurzen Vorstellung in seinen Ausführungen auch auf seine Erfahrungen als Eishockey-Schiedsrichter ein und motivierte die Pfaffenhofener Unparteiischen, zu "Game-Managern" zu werden. Michael Seidl (rechts), der Obmann der hiesigen Referee-Gruppe, bedankte sich mit einem Präsentkorb bei Kirchbichler.
Grünen-Stammtisch in Vohburg
(ty) Zum offenen Stammtisch laden die Grünen für den kommenden Dienstag, 7. April, nach Vohburg ein. Die Veranstaltung beginnt den Angaben zufolge um 18.30 Uhr und findet im "Stöttnerbräu" an der Donaustraße 9 statt. Eine Anmeldung ist ausdrücklich nicht erforderlich. Die Zusammenkunft stehe allen offen, die mitdiskutieren oder sich einfach nur über aktuelle (kommunal-)politische Themen auf Gemeinde- oder Landkreis-Ebene informieren wollten.
Bürger-Büro geschlossen
(ty) Wegen der Oster-Feiertage ist das Bürger-Büro der Stadt Pfaffenhofen seit dem heutigen Freitag, 3. April, und bis einschließlich Montag, 6. April, geschlossen. Auch am morgigen Karsamstag, 4. April, hat die Einrichtung nicht geöffnet, wie aus dem Rathaus klargestellt wird. Das Bürger-Büro sei üblicherweise immer am ersten und dritten Samstag im Monat geöffnet. Weil es morgen geschlossen habe, finde die nächste Samstags-Öffnung erst am 18. April statt.
Erfahrungs-Austausch zu Demenz
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für kommenden Donnerstag, 9. April, wieder zu einem Erfahrungs-Austausch in der Gruppe ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und dauert bis 20 Uhr; sie findet an der Türltorstraße 16-20 (erster Stock) in Pfaffenhofen statt. Eingeladen seien alle Zu- und Angehörigen von Menschen mit Demenz, vorwiegend Töchter und Söhne, heißt es in der Ankündigung: "Im Sinne der Selbsthilfe erfahren diese Unterstützung und Entlastung." Eine Anmeldung sei nicht erforderlich, wird betont. Und außerdem wird unterstrichen: "Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei."
Online-Kurs zum Waldumbau
(ty) Im April bieten die bayerischen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) einen gemeinsamen, bayernweiten Online-Kompakt-Kurs für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer zum Thema "Waldumbau" an. Darauf weist das AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen hin. Der Kurs finde am 15., April, 22. April und 29. April jeweils von 19 Uhr bis 21 Uhr statt. Er liefere fundiertes Grundlagenwissen, gebe wertvolle Impulse und beantworte verschiedene Fragen: Was ist eigentlich Waldumbau? Wofür ist er gut? Geht es auch ohne? Funktioniert Waldumbau auch in kleinen Schritten oder als "Quereinstieg" bei älteren Waldbeständen? Ist Waldumbau auch im eigenen Wald sinnvoll?
Als Referenten fungieren der Ankündigung zufolge Matthias Huckle, Markus Höhensteiger und Heike Grumann. Eine kostenfreie Anmeldung ist auf der Internet-Seite des AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen unter diesem Link möglich. Nach erfolgreicher Registrierung erhalte man eine Bestätigung. Die Beitritts-Links zu den einzelnen Modulen erhalte man jeweils an den Veranstaltungstagen per E-Mail. "Um Wälder umzubauen, werden Waldbestände mit Baumarten angereichert, die für den rasch voranschreitenden Klimawandel gute Prognosen haben", erklärt das hiesige AELF. "Zusätzlich werden Strukturen geschaffen und die Stabilität und Vitalität der Wälder verbessert."
Entwaffnung von Extremisten
(ty) "Die bayerischen Waffen-Behörden konnten durch ihr konsequentes Vorgehen weitere Erfolge bei der Entwaffnung von Extremisten erzielen", erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit Blick auf die Bilanz für das vergangene Jahr. Laut dieser sei es gelungen, im vergangenen Jahr 33 Extremisten zu entwaffnen und 46 Waffenbesitz-Verbote zu verhängen. "Die bayerischen Waffen-Behörden unternehmen große Anstrengungen, damit Extremisten keinen Zugang zu Waffen haben", so der Minister
Von den für das Waffenrecht zuständigen Landratsämtern und kreisfreien Städten wurde den Angaben zufolge im vergangenen Jahr gegen 16 Extremisten ein Widerruf ihrer waffenrechtlichen Erlaubnisse ausgesprochen. 17 weitere Personen seien dem Widerruf zuvorgekommen, indem sie ihre Erlaubnisse und Waffen freiwillig abgegeben hätten. Insgesamt seien den 33 im vergangenen Jahr entwaffneten Personen 47 Waffen entzogen worden.
In 18 Fällen sei das eingeleitete Verfahren zum Stichtag am 31. Dezember vergangenen Jahres noch nicht abgeschlossen gewesen. Bei weiteren 52 Personen dauere die Prüfung derzeit noch an, ob die Erkenntnisse für die Einleitung eines Verfahrens ausreichten. Darüber hinaus seien drei Anträge auf waffenrechtliche Erlaubnis wegen extremistischen Verhaltens der Antragsteller abgelehnt worden, ein Antrag sei wegen der zu erwartenden negativen Entscheidung zurückgenommen worden.
Nach Angaben des Ministers ist die Mehrzahl der entwaffneten Erlaubnis-Inhaber der waffenaffinen "Reichsbürger- und Selbstverwalter-Bewegung" (16 Personen) und der rechtsextremistischen Szene (sechs Personen) zuzuordnen. Zudem erließen die Waffen-Behörden laut Mitteilung des bayerischen Innenministeriums gegen vier Mitglieder einer so genannten Outlaw-Motorcycle-Gang (Rocker) und gegen sieben Personen, die sonstigen Phänomen-Bereichen zuzurechnen sind, Widerrufs-Bescheide.
Die Zahlen lägen zwar wieder auf einem niedrigen Niveau. Dies ist laut Herrmann aber auf das konsequente Vorgehen der Waffen-Behörden in den Vorjahren zurückzuführen: "Die Bilanz unserer Waffen-Behörden ist sehr beachtlich!" Seit Inkrafttreten des dritten Waffenrechts-Änderungs-Gesetzes im Jahr 2020 haben die Waffen-Behörden im Freistaat laut Ministerium bei 196 Personen die waffenrechtlichen Erlaubnisse widerrufen, 129 weitere gaben ihre Erlaubnisse vorher freiwillig zurück. Insgesamt seien in diesem Zeitraum 899 Waffen entzogen und 224 Waffenbesitz-Verbote ausgesprochen worden.
"Unser Ziel ist es, Extremisten aller Art den Zugang zu Waffen zu verwehren", so Herrmann. Das Waffen-Gesetz räume den Waffen-Behörden effektive Möglichkeiten ein, um Extremisten, gleich welcher Art, den Zugang zu Waffen zu verwehren. "Die bayerischen Waffen-Behörden schöpfen dieses Instrumentarium mit aller Konsequenz aus und gehen jedem Verdacht nach, um dieses Ziel zu erreichen", bekräftigte der Minister.





