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24-Jähriger aus München, der mit einem BMW-M8 unterwegs war, und 26-Jähriger aus Regensburg, der einen Audi-RS7 steuerte, wurden gestern Abend schließlich auf der Autobahn A93 im Landkreis Kelheim gestoppt.

(ty) Zwei Pkw-Lenker haben sich laut heutiger Mitteilung der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt am gestrigen Abend auf der A9 bei Schweitenkirchen ein verbotenes Kraftfahrzeug-Rennen geliefert und sind jetzt jeweils ihren Führerschein los. Den Angaben zufolge handelt es sich um einen 24-Jährigen aus München, der mit einem BMW-M8 unterwegs war, und um einen 26-Jährigen aus Regensburg, der einen Audi-RS7 steuerte. Gestoppt wurden die beiden von Beamten der Verkehrspolizei-Inspektion aus Landshut auf der Autobahn A93 im Kreis Kelheim. Von der Staatsanwaltschaft sei die Beschlagnahmung der beiden Führerscheine angeordnet worden. Nachfolgend die Details.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, war am gestrigen Abend gegen 20.35 Uhr ein 39-Jähriger aus dem Gemeinde-Gebiet von Großmehring in seinem Pkw mit einer Geschwindigkeit von gut 200 Kilometer pro Stunde auf der linken Spur der Autobahn A9 in Richtung Norden unterwegs, als er etwa auf Höhe der Ausfahrt bei Schweitenkirchen – wegen mehrmaligen Betätigens der "Lichthupe" – auf einen von hinten mit noch wesentlich höherem Tempo herannahenden BMW-M8 mit Münchener Kennzeichen aufmerksam wurde. Hinter dem BMW folgte laut Polizei mit derselben hohen Geschwindigkeit ein Audi-RS7 mit Regensburger Kennzeichen.

Kurz nachdem der unbeteiligte 39-Jährige den Angaben zufolge dann auf die mittlere Spur gewechselt hatte und von den beiden Autos überholt worden war, wechselte der BMW-M8 ebenfalls auf den mittleren Fahrstreifen. "Der Audi-RS7 setzte sich auf der linken Spur direkt neben den BMW", heißt es weiter im Bericht der Polizei. "Gemeinsam verlangsamten die beiden nun auf eine Geschwindigkeit von zirka 120 km/h. Etwa bei Kilometer 488, unmittelbar vor der Schilderbrücke, an der eine Geschwindigkeits-Beschränkung von 120 km/h angeordnet worden war, beschleunigten beide Fahrzeuge plötzlich und gleichzeitig auf Höchstgeschwindigkeit."

Beide fuhren laut Polizei so schnell, dass der unbeteiligte 39-Jährige, der zunächst ebenfalls beschleunigt hatte, nicht mehr hinterherkam. Am Autobahn-Dreieck Holledau seien der BMW- und der Audi-Lenker dann auf die A93 abgefahren. Streifenbeamten von der Verkehrspolizei-Inspektion aus Landshut sei es kurze Zeit später gelungen, die beiden Pkw-Fahrer – die jetzt auf der A93 brav mit 110 km/h unterwegs gewesen seien – anzuhalten. Die zwei Männer seien auf einem Parkplatz bei Großmuß im Kreis Kelheim einer Kontrolle unterzogen worden. "Wegen des vorangegangenen Fahrzeug-Rennens wurde von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt die Beschlagnahme der Führerscheine beider Rennfahrer noch an Ort und Stelle angeordnet."

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt in einer heute veröffentlichten Presse-Mitteilung weiter ausführt, dürfen der 24-jährige BMW-Lenker aus München und der 26-jährige Audi-Lenker aus Regensburg "in nächster Zeit bis zu einer weiteren Entscheidung der zuständigen Staatsanwaltschaft Ingolstadt keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen". Zu einer Gefährdung oder gar Schädigung anderer Verkehrsteilnehmer sei es während des Rennens nach bisher vorliegenden Erkenntnissen der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt nicht gekommen.


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