Drei Sattelzüge und ein Lkw waren in das Unglücks-Geschehen verwickelt. Die A9 war in Richtung Norden erneut komplett gesperrt.
(ty) Ein heftiger und folgenreicher Verkehrsunfall hat sich am gestrigen Nachmittag gegen 16.30 Uhr auf Höhe von Manching auf der A9 in Richtung Nürnberg ereignet. Wie die Polizei heute berichtet, waren drei Sattelzüge und ein Lkw in das Unglücks-Geschehen verwickelt. Zwei Fahrer trugen jeweils schwere Verletzungen davon, ein weiterer wurde leicht verletzt. Die Autobahn war in Richtung Norden für mehr als sieben Stunden komplett gesperrt. Bereits am Vorabend hatte es – wie berichtet – auf Höhe von Ingolstadt-Ost einen Lastwagen-Unfall gegeben, der ebenfalls eine vielstündige Vollsperrung der A9 in Richtung Nürnberg zur Folge hatte.
Zu dem Unglück bei Manching teilte die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt folgendes mit: Auf der rechten Spur standen zwei Sattelzüge und ein Lkw wegen eines Staus hintereinander. Ein 57-Jähriger aus Italien sei ungebremst mit seinem Sattelzug in das Stau-Ende geprallt und mit einem Sattelzug kollidiert. Dieser Sattelzug sei daraufhin gegen einen Lkw geschoben worden und der Lkw wiederum gegen einen anderen Sattelzug. Der Crash-Verursacher und ein Sattelzug-Fahrer wurden laut Polizei in ihren Führerhäusern eingeklemmt und schwer verletzt. Beide mussten von Feuerwehrleuten befreit werden. Sie seien dann vom Rettungsdienst vor Ort erst versorgt sowie per Rettungs-Hubschrauber in unterschiedliche Kliniken gebracht worden.
Der Lkw-Lenker habe leichte Verletzungen davongetragen. Drei der beteiligten Lastwagen seien nicht mehr fahrbereit gewesen und deshalb abgeschleppt worden. Der zu Buche stehende Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf insgesamt 170 000 Euro geschätzt. Neben der Polizei und den Rettungskräften waren die Feuerwehren aus Manching, Oberstimm und Ebenhausen im Einsatz. "Die Autobahn war in Richtung Nürnberg bis Mitternacht komplett gesperrt", so ein Polizei-Sprecher. Nach derzeitigem Stand werde davon ausgegangen, dass eine medizinische Ursache der Grund für den "ungebremsten Auffahr-Unfall" gewesen sei.
Bericht zu dem vorangegangenen Unfall:
Nach Lkw-Unfall bei Ingolstadt: A9 in Richtung Norden viele Stunden gesperrt





