44-Jähriger zwang gestern sein Opfer zur Herausgabe von Geld und einer EC-Karte. Er wurde im Zuge der Fahndung festgenommen.
(ty) Nach einem Einbruch, der am gestrigen Morgen in ein Einfamilienhaus in Ingolstadt verübt worden war, ist am Vormittag ein 44 Jahre alter Mann unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord heute weiter berichtet, handelt es sich um einen amtsbekannten Deutschen aus Ingolstadt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sei er noch gestern einem Richter vorgeführt worden. Dieser habe die Untersuchungshaft angeordnet. Der Beschuldigte sei daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.
Nach Angaben des Polizeipräsidium hatte sich der Einbrecher gegen 6.30 Uhr durch ein zuvor eingeschlagenes Fenster gewaltsam den Zutritt zu dem an der Niederstimmer Straße gelegenen Gebäude verschafft. Er habe die Räumlichkeiten nach Diebesgut durchsucht und sei dabei offenbar zufällig auf den 88 Jahre alten Bewohner des Hauses getroffen. "Der Täter zwang den Rentner zur Herausgabe von Bargeld sowie seiner EC-Karte", heißt es weiter. Anschließend habe der Kriminelle den Senior im Keller eingesperrt.
Das Opfer habe sich aber selbst befreien und dann über einen Nachbarn die Polizei verständigen können. "Der 88-Jährige erlitt einen Schock und verletzte sich bei der Flucht leicht", erklären die Gesetzeshüter. "Er wurde medizinisch betreut." Im Rahmen einer sofort ausgelösten Fahndung sei der 44-Jährige in der Nähe des Tatorts ausfindig gemacht und festgenommen worden. Bei der Durchsuchung des Mannes seien die EC-Karte des Rentners und das entwendete Bargeld gefunden worden.





