Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Neues Sprecher-Trio für Flächenschutz
(ty) Das Bündnis für Flächenschutz im Landkreis Pfaffenhofen stellt nach eigenem Bekunden sein Sprecher-Team neu auf: Angela Wittmann übernimmt den Angaben zufolge die Sprecherinnen-Rolle von Judith Neumair und bildet künftig gemeinsam mit Christine Janicher-Buska und Manfred "Mensch" Mayer das neue Sprecher-Trio (Foto oben). Man danke Neumair für ihr Engagement und ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. Mit dem neuen Team werde die Arbeit konsequent fortgesetzt – "mit klarem Fokus auf den Schutz von Flächen, Landschaft und Lebensgrundlagen im Landkreis". Weiterhin stehe man für sachlichen, konstruktiven Dialog und für "klare Leitplanken gegen Flächenfraß".
Aktuelle Schwerpunkte bleiben laut Mitteilung des Bündnisses die Stadtentwicklung im Pfaffenhofener Ostviertel, insbesondere die Entwicklungen rund um die so genannte Hipp-Siedlung, sowie wirksame Strategien gegen Leerstand und für Innen-Entwicklung statt Außen-Entwicklung. Man fordere, dass zuerst bestehende Potenziale genutzt würden – Sanierung, Umnutzung und Reaktivierung leerstehender Gebäude – und dass weitere Versiegelung in Stadt und Landkreis gestoppt werde, "damit die oft beschworenen Ziele, den Flächen-Verbrauch endlich wirksam zu begrenzen, nicht nur Absichts-Erklärungen bleiben". Weitere Infos zu dem Bündnis gibt es auf https://buendnis-flaechenschutz.de.
Gratis-Konzert in Pfaffenhofen
(ty) Zum letzten Konzert aus dem aktuellen Frühjahres-Programm lädt die Künstler-Werkstatt von Pfaffenhofen für den kommenden Freitag, 12. Juni, ein. Die Veranstaltung findet der Ankündigung zufolge im Hotel-Gasthof Müllerbräu am Hauptplatz – neben dem Rathaus – statt und beginnt um 20 Uhr. Versprochen wird "Latin-Jazz vom Feinsten". Der Eintritt sei, wie bei allen Konzerten der "Künstler-Werkstatt" kostenfrei. Geboten werde "die ganze Bandbreite brasilianischer Musik mit Herzblut und großer Leichtigkeit". Die Protagonisten sind Marcia Bittencourt (Vocals & Percussion), Michael Arlt (Gitarre), Eduardo "Dudu" Penz (Bass), Matheus Jardim (Drums). Weitere Infos zu diesem Event und zur Künstler-Werkstatt gibt es unter diesem Link.
Neue Perspektiven für Manching?
(ty) "Das deutsch-französische Rüstungs-Projekt FCAS (Future-Combat-Air-System) wird nicht als gemeinsam gebauter Kampfjet weiterentwickelt", erklärt der hiesige Bundestags-Abgeordnete Christian Moser (CSU) aus Pfaffenhofen. "Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich darauf verständigt, den gemeinsamen Bau eines Kampfflugzeugs durch Airbus und Dassault nicht fortzusetzen." Für den Bundeswehr- und Luftfahrt-Standort in Manching eröffnet diese Entscheidung nach Dafürhalten von Moser neue Perspektiven.
"Airbus Defence and Space" verfüge dort über jahrzehntelange Expertise im militärischen Flugzeugbau und sei hervorragend aufgestellt, um an einem Kampfjet der nächsten Generation zu arbeiten. "Bundeskanzler Merz hat das FCAS-Projekt beendet. Nach Jahren des Stillstands ist das die einzig konsequente Schlussfolgerung", so Moser. "Für Manching ist das kein Rückschlag. Ganz im Gegenteil: Es ist ein vielversprechender Neustart." Der Standort habe das Rüstzeug, das andere erst aufbauen müssten. "Airbus Defence and Space" sei dort exzellent aufgestellt. "Die notwendigen politischen Schritte zur Umsetzung dieses Vorhabens müssen jetzt schnell eingeleitet werden", fordert Moser. "Dieses Vorankommen werde ich aktiv begleiten."
Mit dieser Entscheidung ist seinen Worten zufolge der Weg eröffnet, den Bundeswehr- und Luftfahrt-Standort Manching mit der Entwicklung an einem Kampfjet der nächsten Generation für Airbus über Jahrzehnte zu sichern. "Das ist gerade für die Beschäftigten des größten Arbeitgebers des Landkreises Pfaffenhofen eine großartige Chance", betont der CSU-Politiker. "Airbus Defence and Space" unterhält in Manching einen zentralen Standort für militärische Luftfahrt in Deutschland. Das FCAS-Programm war seit 2017 von Deutschland, Frankreich und Spanien gemeinsam vorangetrieben worden. Die Gesamtkosten für das ursprüngliche Vorhaben waren auf mehr als 100 Milliarden Euro geschätzt worden.
Kostenloses Seminar für Eltern
(ty) An Eltern mit Kindern im Alter zwischen einem Jahr und drei Jahren sowie an interessierte Großeltern richtet sich ein kostenloses Online-Seminar, das unter dem Titel "Bewegungs-Abenteuer im Haus" am Donnerstag, 18. Juni, von den niederbayerischen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) angeboten wird. Es findet von 9 Uhr bis 10.30 Uhr statt. Anmeldungen sind noch bis zum kommenden Sonntag, 14. Juni, unter diesem Link möglich.
Lustvolle "Bewegungs-Spielräume" könnten überall sein, heißt es in der Ankündigung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen der Ankündigung zufolge im Rahmen dieses Online-Seminars spannende Bewegungs- und Spielideen mit einfachen Alltags-Materialien kennen. "Kinder erfahren Freude und Spaß an der Bewegung und Eltern erfahren Wissenswertes über die Bedeutung von Bewegung und Spiel für eine gesunde Entwicklung des Kindes." Es gebe Tipps sowie viele kreative Anregungen für Spiel und Spaß im Haus.
Bargeldlos bezahlen auf Recyclinghöfen
(ty) "Bargeldlos bezahlen gehört heute zum Alltag", weiß man beim Landratsamt von Dachau. "Und ab sofort ist das auch auf allen Recyclinghöfen im Landkreis Dachau möglich." Die kommunale Abfallwirtschaft habe in den vergangenen Monaten intensiv an einer modernen und kundenfreundlichen Lösung gearbeitet. Nun könnten Bürgerinnen und Bürger ihre Gebühren auf dem Recyclinghof bequem und sicher bargeldlos begleichen. Akzeptiert werden laut heutiger Mitteilung der Kreisbehörde gängige Debit- und Kreditkarten sowie kontaktlose NFC-Zahlverfahren. "Die Barzahlung bleibt selbstverständlich weiterhin möglich", wird betont.
Zahl der Beschäftigten sinkt weiter
(ty) Im April dieses Jahres hat das verarbeitende Gewerbe im Freistaat einen Umsatz-Zuwachs von nominal 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum verbucht – und zwar auf rund 38,9 Milliarden Euro. Das verarbeitende Gewerbe, bezogen auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten, umfasst hierbei auch immer den Bergbau sowie die Gewinnung von Steinen und Erden.
Der Personalstand des verarbeitenden Gewerbes in Bayern lag zum Ende April heuer bei 1,162 Millionen Beschäftigten und damit um gut 19 300 Personen beziehungsweise 1,6 Prozent unter dem Wert im Vorjahres-Monat. "Damit liegt die Zahl der Beschäftigten nun bereits seit zwei Jahren beziehungsweise den 24. Monat in Folge unter dem entsprechenden Vorjahreswert", verdeutlicht das Landesamt für Statistik.

Wie die Behörde weiter mitteilte, entfielen von den 38,9 Milliarden Euro des Gesamt-Umsatz im April dieses Jahres rund 23,2 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (plus 3,3 Prozent) und darunter rund 8,3 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Euro-Zone (plus 2,9 Prozent). Die Anteile der Auslands-Umsätze und der Umsätze mit den Euro-Zonen-Ländern am gesamten Umsatz machten im April 59,6 beziehungsweise 21,3 Prozent aus.
Die Nachfrage nach Gütern des verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich im April heuer gegenüber dem Vorjahres-Monat preisbereinigt um 1,8 Prozent. Die Bestell-Eingänge aus dem Ausland kletterten dabei um 11,1 Prozent, während die Inlands-Aufträge um 11,6 Prozent einbrachen.





