Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Neue Vize-Vorsitzende in Scheyern
(ty) Gisela Wörl (Foto oben, vorne rechts) ist kürzlich zur neuen Vize-Vorsitzenden der "Arbeits-Gemeinschaft Menschen mit Handicap" in Scheyern gewählt worden. Die engagierte Ehrenamtlerin ist in der Kommune bereits als Senioren-Beauftragte der Gemeinde sowie als Vorsitzende des Pfarrgemeinderats bekannt. Auf die Zusammenarbeit mit ihr in der Vereins-Führung freuen sich nun die Erste Vorsitzende Judith Neumeir (hinten, rechts), Kassier Siegfried Emmer (hinten, links) und Schriftführerin Judith Gruber (vorne, links).
Sperrung wegen Events in Pfaffenhofen
(ty) Wegen des im Rahmen des diesjährigen "Kultur-Sommers" in Pfaffenhofen stattfindenden "Kunst-Wochenendes" ist am morgigen Samstag, 13. Juni, sowie ebenfalls am Sonntag, 14. Juni, der untere Hauptplatz teilweise für den Verkehr gesperrt. Das wurde von der Stadtverwaltung angekündigt. Betroffen sind den Angaben zufolge die Parkplätze ab der Buchhandlung "Osiander" in Richtung Rathaus. "Am oberen Hauptplatz fallen vor der Stadtpfarrkirche ebenfalls drei Parkplätze für den Zeitraum der Veranstaltung weg", heißt es weiter. Der Wochenmarkt finde an diesem Samstag regulär statt. Lesen Sie auch: Premiere in Pfaffenhofen: Was beim "Kunst-Wochenende" alles geboten ist
Modellflug-Spektakel bei Geisenfeld
(ty) Der Modellsport-Club (MSC) von Geisenfeld veranstaltet am morgigen Samstag, 13. Juni, wieder ein so genanntes Freundschafts-Fliegen – also einen kleinen Flugtag. Versprochen wird "ein Tag für Jung und Alt mit atemberaubenden Flugshows und tollen Modellen". Das Event auf dem Modellflugplatz in der Nähe des Ortsteils Engelbrechtsmünster beginnt der Ankündigung zufolge um 10 Uhr; die Zufahrt ist ausgeschildert. Der Eintritt ist kostenfrei, wird betont. Für das leibliche Wohl sei bestens gesorgt. Für Kinder stehe eine Hüpfburg bereit.
Nach Angaben der Organisatoren wurden auch namhafte Piloten von Vereinen aus der Region zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. Die Besucher erwarten laut MSC-Angaben teils hochkarätige Vorführungen mit Kunstflug- und Segelflug-Modellen, Hubschraubern und Strahlflugzeugen, Airlinern und Warbirds. Der MSC wurde 1981 gegründet, feiert also heuer sein 45-jähriges Bestehen, und zählt aktuell rund 70 Mitgliedern verschiedener Alters-Gruppen. Weitere Infos zu der Veranstaltung sowie zum Modellsport-Club von Geisenfeld gibts unter www.msc-geisenfeld.de.
Vollsperrung in Hohenwart
(ty) In Hohenwart sind ab dem heutigen Freitagabend, 18 Uhr, und bis Sonntagmittag, 12 Uhr, wegen des Bürger- und Weinfestes innerorts die Pfaffenhofener Straße und die Neuburger Straße komplett gesperrt. Das wurde aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen bekannt gegeben. Die Umleitung ist nach Angaben der Kreis-Behörde ausgeschildert; sie erfolgt über "Vormarkt", Hochstattmühlstraße und "Am Flussufer" beziehungsweise umgekehrt.
Laut Gemeinde-Verwaltung steigt am heutigen Freitag ab 18 Uhr das Weinfest der Vereine. Es findet auf dem gesamten Marktplatz statt; die musikalische Unterhaltung wird von der Gruppe "Bartls Most" übernommen. Am morgigen Samstag findet ab 18 Uhr an selber Stelle ein Bierfest statt; dann sorgt die örtliche Marktkapelle für die musikalische Begleitung. Veranstaltet werden die beiden Events gemeinsam vom Wander- und Verschönerungs-Verein, Angel-Club, Turn- und Sportverein sowie der Marktkapelle.
270 Gebäude-Reiniger im Landkreis
(ty) Sie sorgen unter anderem für saubere Büros, Schulen und Altenheime: Rund 270 Gebäude-Reiniger arbeiten nach Angaben der "Industrie-Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt" (IG-Bau) im Kreis Pfaffenhofen. "Doch bei ihnen ist längst nicht alles im Reinen: Oft fehlt es am Respekt für ihre Arbeit", sagt Dieter Pangerl, der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft. Und immer hapere es am Geld, betont er: "Wer schrubbt, saugt und den Müll der anderen wegräumt, hält zwar alles am Laufen, verdient aber meistens nur einen Niedriglohn. Spätestens mit der Rente droht dann Armut im Alter."
Zum "Tag der Gebäude-Reinigung" am kommenden Montag fordert die IG-Bau deshalb nach eigenem Bekunden einen "Respekt- und Lohn-Schub" für die Arbeit im Reinigungs-Gewerbe. Es gehe um mehr Anerkennung und um ein gutes Auskommen – gegen Alters-Armut, so Pangerl. "Wer ein Leben lang dafür sorgt, dass die anderen ein sauberes Leben haben, der darf am Ende nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sein." Eine Gebäude-Reinigerin mit Vollzeit-Job müsse beim heute in der Branche üblichen Lohn rein rechnerisch über 70 Jahre lang arbeiten, um auf die Höhe der Durchschnittsrente zu kommen.
"Reinigung und Rente – das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armuts-Zeugnis. Krasse Lohn-Unterschiede sind allerdings ein Risiko für den Zusammenhalt in der Gesellschaft – und Niedrig-Löhne damit sozialer Sprengstoff", warnt Pangerl. Er appelliert an die hiesigen Bundestags-Abgeordneten, bei der anstehenden Renten-Reform gegenzusteuern: "Wer ein Berufsleben lang Flure wischt, Fenster putzt und Toiletten sauber hält, hat es verdient, im Alter von der Rente in Würde leben zu können", fordert der Gewerkschafter.
Außerdem müsse es bei der kommenden Tarif-Runde für die Beschäftigten im Gebäude-Reiniger-Handwerk ein "kräftiges Lohn-Plus" geben. "Darauf sollten sich die 35 Gebäude-Reinigungs-Unternehmen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm schon einmal einstellen", prophezeit Pangerl. Er beruft sich bei den Zahlen zu den Beschäftigten und den Betrieben in der Gebäude-Reinigung im Kreis auf Angaben der Arbeitsagentur.
Tele-Neugeborenen-Notarzt-Dienst
(ty) Im Freistaat gibt es seit Anfang dieses Monats für Neugeborene einen telemedizinischen Notarzt-Dienst. Darauf hat die bayerische Gesundheits-Ministerin Judith Gerlach hingewiesen. "Mit dem neuen Angebot können wir die Notfall-Versorgung von Neugeborenen in ganz Bayern spürbar verbessern", sagte sie. "Denn jetzt können spezialisierte Intensiv-Mediziner mit ihrem Team Geburtskliniken in kritischen Situationen rund um die Uhr unmittelbar unterstützen. Das ist ein echter Fortschritt."
In der Neugeborenen-Medizin zählt nach den Worten von Gerlach jede Minute. "Dass es gelungen ist, dieses hochinnovative Netzwerk innerhalb von ein paar Monaten aufzubauen und nun den Betrieb zu starten, zeigt, wie leistungsfähig die digitale Gesundheits-Versorgung in Bayern ist", so die Ministerin. "Davon profitieren insbesondere Familien in ländlichen Regionen. Wir fördern dieses bundesweit einzigartige Projekt mit rund 658 000 Euro.
Der Aufbau des Tele-Neugeborenen-Notarzt-Dienstes (TeleNNAD) hatte im Oktober vergangenen Jahres, gefördert durch das bayerische Gesundheits-Ministerium und den Verein "Sternstunden", begonnen und konnte nun plangemäß umgesetzt werden. Er ist Teil der "virtuellen Kinderklinik" des Freistaats, die im Jahr 2024 eingerichtet worden war, um mit Hilfe eines Belegungs-Managements freie Kapazitäten in der Pädiatrie besser zu erfassen. Mit Start am 1. Oktober vergangenen Jahres erfolgte die Erweiterung der "virtuellen Kinderklinik" um den Fachbereich der Neonatologie – ein Bereich, der sich mit der Neugeborenen-Medizin und Neugeborenen-Vorsorge befasst.
Mit dem Tele-Neugeborenen-Notarzt-Dienst wurde laut bayerischem Gesundheits-Ministerium nun an der Kinderklinik in Passau unter der Projekt-Leitung des ärztlichen Direktors, Professor Matthias Keller, ein zentrales Koordinierungs-Zentrum für telemedizinische Angebote für Neugeborene eingerichtet. Ziel sei es, in geburtshilflichen Notfällen unverzüglich erfahrene Neonatologinnen und Neonatologen zuzuschalten, um schwerwiegende Komplikationen, Todesfälle und bleibende Schäden bei Neugeborenen möglichst zu vermeiden. Bayernweit nehmen laut Ministerium neun regionale Versorgungs-Zentren als hochspezialisierte Zentren für Neugeborenen-Medizin sowie über 21 Geburts-Kliniken an dem Netzwerk teil.
"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Sie benötigen eine speziell auf ihr Alter abgestimmte medizinische Expertise", unterstreicht Gerlach. "Wir legen in Bayern daher ein besonderes Augenmerk darauf, eine hervorragende ambulante und stationäre medizinische Versorgung unserer jüngsten Bevölkerungs-Gruppe sicherzustellen." Mit über 40 Kinder-Kliniken und Kliniken mit pädiatrischer Fachabteilung sei das stationäre Behandlungs-Spektrum in Bayern aktuell bestens aufgestellt.





