58-Jährige hielt gestern zu wenig Abstand, hatte aber noch Glück im Unglück. Lkw-Lenker (53) verstieß gegen Überhol-Verbot. Längerer Rückstau.
(ty) Ein schwerer Unfall, der aber weitaus schlimmer hätte ausgehen können, ist am gestrigen Nachmittag gegen 14 Uhr im Gemeinde-Gebiet von Wolnzach auf der Autobahn A9 in Richtung Nürnberg passiert. Wie ein Polizei-Sprecher heute gegenüber unserer Redaktion erklärte, war ein 53 Jahre alter Kraftfahrer aus der Ukraine mit seinem Sattelzug auf der mittleren Spur unterwegs, als der Verkehr stockte. Eine nachfolgende 58-Jährige aus dem Landkreis Freising sei wegen mangelnden Sicherheits-Abstands mit ihrem Kleinbus ins Heck dieses Lkw-Gespanns geprallt.
Die Frau habe ein Hämatom an einem Auge erlitten; sie habe aber nicht in eine Klinik gebracht werden müssen. Der bei der Kollision entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt auf insgesamt rund 60 000 Euro geschätzt. Die linke und die mittlere Spur der A9 in Richtung Norden seien für zirka eine Stunde gesperrt gewesen; die Folge sei ein längerer Rückstau gewesen. Im Einsatz war auch die Feuerwehr aus Geisenhausen. Weil der 53-jährige Sattelzug-Fahrer gegen das Überhol-Verbot verstoßen habe, sei von ihm eine finanzielle Sicherheits-Leistung kassiert worden.





