IHK-Regional-Ausschuss-Chef Stahl: "Viele Betriebe sind flexibel und ermöglichen auch über den 1. September hinaus einen Einstieg in die Ausbildung."
(ty) "In vielen Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen im Landkreis Pfaffenhofen läuft die Bewerbungs-Phase auf einen Ausbildungsplatz auch im August und September weiter auf Hochtouren." Darauf hat die IHK für München und Oberbayern am heutigen Montag hingewiesen. "Zahlreiche Unternehmen verfügen noch über freie Ausbildungsplätze und freuen sich auf Bewerberinnen und Bewerber", wird betont. Laut der Ende Juli veröffentlichten Statistik der Regional-Direktion für Arbeit in Bayern seien auf dem Ausbildungsmarkt im Kreis Pfaffenhofen noch 250 Ausbildungsplätze unbesetzt.
"Sich zu bewerben, lohnt sich auch jetzt noch. Wer bislang nicht den passenden Ausbildungsplatz gefunden hat oder noch unentschlossen ist, sollte die Chance nutzen und unbedingt am Ball bleiben", appelliert Fabian Stahl. Der IT-Unternehmer ist Vorsitzender des IHK-Regional-Ausschusses für den Kreis Pfaffenhofen.
"Unsere Unternehmen bieten jungen Menschen hervorragende Perspektiven für einen erfolgreichen Berufsstart", wirbt er. "Viele Betriebe sind beim Ausbildungs-Beginn flexibel und ermöglichen auch über den 1. September hinaus einen Einstieg in die Ausbildung", weiß Stahl. Besonders attraktiv ist laut IHK die duale Ausbildung durch ihren hohen Praxis-Bezug.
"Die Azubis lernen von Beginn an im realen Arbeitsalltag und können ihr erworbenes Wissen direkt anwenden", unterstreicht Stahl in diesem Zusammenhang. "Dadurch erhalten sie genau die Kompetenzen, die Unternehmen heute und in Zukunft benötigen. Das gilt besonders auch für den Umgang mit digitalen Technologien und zunehmend auch künstlicher Intelligenz." Und: Die Karriere-Chancen nach einer Ausbildung seien "ausgezeichnet", heißt es von der IHK.
"Viele Betriebe bilden ihren Fachkräfte-Nachwuchs gezielt für den eigenen Bedarf aus und übernehmen ihre Auszubildenden nach erfolgreichem Ausbildungs-Abschluss", verdeutlicht die IHK für München und Oberbayern. Ihre Ausbildungs-Bereitschaft sei angesichts des demografischen Wandels und des damit verbundenen zunehmenden Fachkräfte-Bedarfs hoch.
"Die Übernahme-Quoten nach einer Ausbildung sind sehr gut", ergänzt Stahl. Für junge Menschen bedeute das einen schnellen Einstieg in ein sicheres Beschäftigungs-Verhältnis mit vielfältigen Entwicklungs- und Aufstiegs-Möglichkeiten im Unternehmen. Eine Ausbildung biete jungen Menschen beste Zukunfts-Aussichten. Sie verbinde Einkommen, Praxis-Erfahrung, moderne Technologien und hervorragende Karriere-Chancen. "Wer heute eine Ausbildung beginnt, investiert in eine sichere und erfolgreiche Zukunft", sagt Stahl.
Die IHK steht in Oberbayern nach eigenem Bekunden für rund 60 Prozent aller Ausbildungs-Verhältnisse und zählt aktuell rund 8400 Ausbildungs-Betriebe in Industrie, Handel und im Dienstleistungsbereich. Im Landkreis Pfaffenhofen bilden laut heutiger Mitteilung derzeit insgesamt 203 IHK-Ausbildungs-Betriebe aus.





