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Sechs Fahrzeuge waren in das Unfall-Geschehen am gestrigen Abend auf der Autobahn in Richtung Norden verwickelt.

(ty) Zwei Verletzte und rund 70 000 Euro Sachschaden – das ist die Bilanz eines Unfall-Geschehens, das sich am gestrigen Abend gegen 20 Uhr im Gemeinde-Gebiet von Reichertshofen auf der A9 in Richtung Norden ereignet hat und in das insgesamt sechs Fahrzeuge verwickelt gewesen sind. Laut Polizei war es erforderlich, die Autobahn zunächst für 20 Minuten komplett zu sperren. Bis zur Räumung der Unfallstelle sei anschließend die rechte Spur noch zwei Stunden gesperrt gewesen. Dadurch habe sich ein erheblicher Rückstau entwickelt.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, war ein 50-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Kreis Pfaffenhofen mit seinem Lkw auf der rechten Spur der A9 in Richtung Nürnberg unterwegs, als er zwei Kilometer vor Langenbruck einen Stau zu spät erkannte. Sein Lastwagen sei zunächst ins Heck des Pkw vor ihm geprallt, der dadurch auf den Standstreifen geschoben worden sei. Im Anschluss sei der Lkw mit einem weiteren Auto kollidiert, das daraufhin gegen einen anderen Pkw geschoben worden sei. Der letztgenannte Pkw sei wiederum gegen das Heck eines Sattelzugs geschoben worden.

"Bei dem Mehrfach-Auffahr-Unfall drehte sich der dritte Pkw um die eigene Achse, sodass es zum seitlichen Anstoß mit einem Wohnmobil kam, das auf dem mittleren Fahrstreifen stand", teilt die Polizei weiter mit. Zwei der in das Geschehen verwickelten Pkw-Lenker seien jeweils leicht verletzt worden. Beide seien vom angerückten Rettungsdienst versorgt worden. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Polizei nicht. Zwei Pkw seien nicht mehr fahrbereit gewesen und deshalb abgeschleppt worden. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Geisenhausen, Wolnzach und Eschelbach.

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