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67 Jahre alter Sattelzug-Lenker erkannte gestern Nachmittag offenbar ein Stau-Ende zu spät. Autobahn in Richtung Norden für 2,5 Stunden voll gesperrt.

(ty) Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 65 Jahre alter Lastwagen-Fahrer aus dem Landkreis Eichstätt bei einem schweren Verkehrsunfall erlitten, der am gestrigen Nachmittag gegen 15.30 Uhr zwischen Manching und Ingolstadt-Süd auf der A9 in Richtung Nürnberg geschehen ist. Insgesamt waren drei Lkw in das Unglücks-Geschehen verwickelt. Der Crash-Verursacher, ein 67-Jähriger aus Nürnberg, hatte offenbar das Ende eines Staus nicht rechtzeitig erkannt. Die Autobahn war in Richtung Norden für rund 2,5 Stunden komplett gesperrt.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute berichtet, war der 67-Jährige mit seinem Sattelzug auf der rechten Spur der A9 in Richtung Norden unterwegs. Zwischen den genannten Anschlussstellen habe sich der Verkehr von der Großbaustelle zurückgestaut. Der 67-Jährige habe die bereits stehenden Fahrzeuge zu spät erkannt. Er sei mit seinem Sattelzug ins Heck des von dem 65-Jährigen gesteuerten Lkw geprallt, wodurch dieser gegen das Heck eines weiteren Sattelzugs geschoben worden sei. Der Fahrer des eingeklemmten Lastwagens habe sich durch den Zusammenstoß lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen. 

"Nach aktuellem Stand befindet er sich immer noch in Lebensgefahr", teilte die Polizei am heutigen Vormittag mit. Der 67 Jahre alte Unfall-Verursacher habe leichte Verletzungen davongetragen. An der Unglücksstelle war auch ein Rettungs-Hubschrauber im Einsatz. Wegen der erforderlichen Vollsperrung der Autobahn wurde der Verkehr an den Anschlussstellen bei Manching und Langenbruck von der A9 geleitet. Neben Streifenbeamten und den Rettungskräften waren die Feuerwehren aus Manching, Oberstimm und Ebenhausen vor Ort. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde auf 85 000 Euro geschätzt. Dem Verursacher droht ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.


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