Der Teenager hat sich gestern in Stammham auf der Flucht vor der Polizei handfesten Ärger eingehandelt. Er und Einsatzkräfte wurden verletzt.
(ty) Handfesten Ärger eingehandelt hat sich ein 14-Jähriger am gestrigen Nachmittag in Stammham (Kreis Eichstätt). Streifenbeamte von der Polizeiinspektion aus Beilngries waren laut heutiger Mitteilung gegen 14.25 Uhr auf drei Jugendliche aufmerksam geworden, die mit E-Scootern unterwegs gewesen sind. Dabei seien deutlich höhere Geschwindigkeiten gefahren worden als sie höchsten erlaubten 20 Kilometer pro Stunde. Als sie von den Gesetzeshütern gestoppt werden sollten, steuerten sie den Angaben zufolge in mehrere Seitenstraßen und entkamen so zunächst.
Wenig später seien die drei Jugendlichen wieder ausfindig gemacht worden. Trotz Martinshorns habe aber keiner von ihnen gestoppt. Nachdem die Fahrbahn durch den Streifenwagen versperrt worden sei, sei der 14-jährige Ukrainer in die Seite des Polizeiautos geprallt und daraufhin gestürzt. Beim Versuch, mit dem E-Scooter aufzustehen und seine Tour fortzusetzen, habe der Teenager dann Widerstand gegen die Beamten geleistet. Sowohl er selbst als auch die Polizisten seien dadurch jeweils verletzt worden. An dem Dienstfahrzeug der Polizei sei ein Schaden in Höhe von zirka 500 Euro entstanden.





