Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Auszeichnung für BC Uttenhofen
(ty) Der Ball-Club von Uttenhofen (BCU) ist im Zuge eines DFB-Punktespieles als besonders aktiver Verein ausgezeichnet worden. Als Belohnung dafür hat der rührige Verein aus dem Pfaffenhofener Ortsteil zehn Fußbälle erhalten. Zur symbolischen Übergabe trafen sich Norbert Thurner, der hiesige Kreis-Ehrenamts-Referent des bayerischen Fußball-Verbands (BFV), der BCU-Vorsitzende Stefan Friedl und dessen Stellvertreterin Tanja Seitz sowie Lukas Häußler, der Kapitän der Zweiten Fußball-Mannschaft des BCU.
Halbseitige Sperrung in Pfaffenhofen
(ty) Zu Verkehrs-Behinderungen kommt es nächste Woche im Stadtgebiet von Pfaffenhofen an der Ilm: Wie das Landratsamt bekannt gegeben hat, muss die Staatsstraße 2045, die in diesem Bereich auch Schrobenhausener Straße heißt, voraussichtlich am Dienstag, 25. August, sowie ebenfalls am Mittwoch, 26. August, im Bereich nach der Einmündung in die Georg-Hipp-Straße halbseitig gesperrt werden.
Als Grund für diese Maßnahme werden Arbeiten an der Fernwärme-Leitung genannt. Den Angaben zufolge gilt dann eine Einbahnstraßen-Regelung. Das bedeute konkret: Von Schrobenhausen her kommend sei eine Durchfahrt in Richtung der Bundesstraße B13 möglich, umgekehrt nicht. Die Umleitung sei ausgeschildert; sie erfolge über die B13, den Mühlweg und die Posthofstraße. Komplett gesperrt werden müssen laut Landratsamt der Gehweg und der Radweg.
Früher Schluss in Geisenfeld
(ty) Das Standesamt und der Bürger-Service in Geisenfeld schließen am Freitag, 28. August, bereits um 10 Uhr ihre Türen. Das wurde von der Stadtverwaltung mitgeteilt. Als Grund für diese Einschränkung wird eine interne Schulung genannt. Ab 10 Uhr seien die beiden genannten Bereiche an diesem Tag auch telefonisch nicht mehr erreichbar, wird in diesem Zusammenhang klargestellt. Dringende Angelegenheiten könnten aber von 8 Uhr bis 10 Uhr noch erledigt werden.
Expressbus-Linien nach München
(ty) Die Expressbus-Linien X731, X732 und X733 des Münchner Verkehrs-Verbundes (MVV) schaffen eine schnelle und komfortable Verbindung in die Landeshauptstadt. Darauf weist das Landratsamt von Dachau hin. Als Doppeldecker-Busse verbinden sie Kreise Dachau, Aichach-Friedberg und Fürstenfeldbruck mit München-Pasing Die Linien starten den Angaben zufolge in den Gemeinden Dasing (Kreis Aichach-Friedberg), Erdweg (Kreis Dachau) sowie Egenhofen (Kreis Fürstenfeldbruck), fahren über Odelzhausen und Sulzemoos auf die A8 und direkt nach München-Pasing.

Sie böten damit eine attraktive Alternative zum Individual-Verkehr. Am Bahnhof in München-Pasing bestünden zahlreiche Anschlüsse im Fern- und Nahverkehr, an die S-Bahn, Tram und die Buslinien der MVG. "Mit diesen Linien wird die Region schnell und unkompliziert an München und große Gewerbe-Standorte an der A8 angebunden. Besonders für Pendlerinnen und Pendler ist das Angebot eine attraktive, schnelle und stressfreie Möglichkeit, täglich in die Landeshauptstadt zu gelangen", betont der Dachauer Landrat Stefan Löwl.
Einzigartig im MVV ist laut Dachauer Landratsamt dabei der Einsatz von Doppeldecker-Bussen. Diese böten gerade im Berufsverkehr mehr Komfort und eine erhöhte Sitzplatz-Kapazität. Das Expressbus-Linien-Bündel X731, X732, X733 sei Teil des landesbedeutsamen Busnetzes in Bayern und werde durch den Freistaat als Projekt der ÖPNV-Strategie 2030 gefördert. Ziel sei es, durch leistungsfähige und schnelle ÖPNV-Verbindungen bestehende Lücken im Schienen-Netz zu schließen sowie wichtige regionale Zentren besser mit dem Schienen-Personen-Nahverkehr und miteinander zu verbinden.
100 Tonnen Kampfmittel beseitigt
(ty) Die Menge der im Freistaat beseitigten Bomben, Granaten und Munition lag im vergangenen Jahr erneut über dem Niveau des Vorjahrs. Das hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) heute mitgeteilt. "Insgesamt wurden von den Experten des Kampfmittel-Beseitigungs-Dienstes rund 100 Tonnen alte Kampfmittel beseitigt, das sind 13 Tonnen mehr als im Jahr davor", so Herrmann. Die Spezialisten haben laut Angaben seines Ministeriums insgesamt 28 Blindgänger alliierter Spreng- und Splitterbomben unschädlich gemacht.
"Noch immer holen die Sprengstoff-Experten sowie Fachfirmen fast täglich Weltkriegs-Munition aus bayerischem Boden. Dazu zählen die Entschärfung von Bomben-Blindgängern, Zufallsfunde bei Freizeit-Aktivitäten oder während Bauarbeiten ebenso wie die Abholung und der Transport der von Fachfirmen aufgefundenen Kampfmitteln", erklärt Herrmann. "Vor allem in den Gegenden, die während des Krieges im Fokus von Bombardierungen standen, müssen wir auch weiterhin damit rechnen, Blindgänger zu finden."
Negativ bemerkbar mache sich derzeit auch die anhaltende Wasser-Knappheit in den Gewässern. "Die Wahrscheinlichkeit, dass bisher von Sediment und Wasser überdeckte Kampfmittel durch niedrige Wasserstände zu Tage treten, steigt", erklärte der Minister. (Aktuelle Fälle: Niedrige Pegel-Stände der Donau bringen Weltkriegs-Munition zum Vorschein).
Vor Boden-Eingriffen müssen Grundstücks-Eigentümer und Bauherren laut bayerischem Innenministerium jedem konkreten Verdacht auf möglicherweise vorhandene Bomben oder Munition nachgehen. Gegebenenfalls müssten sie Fachfirmen beauftragen, um Kampfmittel aufzuspüren, bergen zu lassen und diese dem vom Innenministerium vorgehaltenen Kampfmittel-Beseitigungs-Dienst zur Entsorgung zu übergeben.
"Besondere Vorsicht ist auch bei Zufallsfunden geboten – gehen Sie hier kein Risiko ein", appelliert der Minister. Aufgefundene Munition sollte laut Innenministerium keinesfalls angefasst werden, sondern sofort die Polizei informiert werden, die dann mit den Spezialisten des Kampfmittel-Beseitigungs-Dienstes in Kontakt tritt. Auch Eltern sollten ihre Kinder auf die möglichen Gefahren solcher Fundstücke hinweisen, so Herrmann.
Die Kosten für die Beseitigung und Entsorgung durch den Kampfmittel-Beseitigungs-Dienst trage der Freistaat. Im vergangenen Jahr seien hierfür wieder knapp 1,9 Millionen Euro eingesetzt worden. Weitergehende Informationen mit Hinweisen zum Umgang mit Kampfmitteln sowie Adresslisten von Fachfirmen für Luftbild-Auswertung und in der Kampfmittel-Beseitigung sind auf der Homepage des bayerischen Innenministeriums unter diesem Link abrufbar.
Produktions-Volumen der bayerischen Industrie
(ty) Die Produktion der bayerischen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, bezogen auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten ist im Juni preisbereinigt um 5,7 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahres-Monat. "Hierbei dürfte sich auch die Lage der Pfingst-Ferien ausgewirkt haben, die im Vorjahr gänzlich im Juni lagen", erklärt das Landesamt für Statistik. Wie die Behörde weiter meldet, stieg der Produktions-Ausstoß bei den Vorleistungsgüter-Produzenten um 9,3 Prozent, im Verbrauchsgüter-Bereich um 7,8 Prozent und bei den Investitionsgüter-Produzenten um 2,6 Prozent.
Im Vergleich mit den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres verbuchte die Produktion im entsprechenden Zeitraum des laufenden Jahres allerdings einen Rückgang von 2,2 Prozent. Während der Vorleistungsgüter-Sektor (plus 1,5 Prozent) und die Verbrauchsgüter-Produzenten (plus 0,1 Prozent) eine Zunahme verzeichneten, nahm das Produktions-Volumen im Investitionsgüter-Bereich (-5,1 Prozent) ab.
Bei Betrachtung der einzelnen Branchen blieb heuer im ersten Halbjahr vor allem die "Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen" (minus 11,8 Prozent) unter dem Ergebnis des Vorjahres-Zeitraums. Auch in Bayerns gewichtigen Wirtschafts-Zweigen "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (minus 8,0 Prozent) und "Maschinenbau" (minus 7,8 Prozent) gab es deutliche Produktions-Rückgänge. Dagegen verbuchten insbesondere die "Herstellung von elektrischen Ausrüstungen" (plus 9,5 Prozent) und der "Sonstige Fahrzeugbau" (plus 7,9 Prozent) spürbare Produktions-Steigerungen.





