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Der Lenker des Autos, ein 26-jähriger Afghane, war betrunken und hat keinen Führerschein. Er raste mit bis zu 170 km/h auf der Staatsstraße in Richtung Allershausen.

(ty) Ein betrunkener Pkw-Lenker, der keinen Führerschein besitzt, ist in der Nacht zum heutigen Montag durch den Landkreis Freising gerast, hat sich eine Verfolgungsjagd mit Streifenbeamten geliefert und schließlich einen heftigen Verkehrsunfall gebaut. Wie die Polizei berichtet, kam der Fahrer, ein 26 Jahre alter Afghane, mit leichten Verletzungen davon, während sein Begleiter, ein ebenfalls 26-jähriger Afghane, lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Gegen den Crash-Verursacher werde jetzt strafrechtlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei war nach eigenem Bekunden zunächst über einen Autofahrer informiert worden, der offensichtlich alkoholische Getränke zu sich nimmt und mit einem Ford unterwegs ist. Im Rahmen der Fahndung sei der gemeldete Pkw auf der Staatsstraße 2084 auf Höhe von Kranzberg-Ampershausen einem Streifenwagen mit sehr hoher Geschwindigkeit entgegengekommen. Die Beamten kehrten den Angaben zufolge um und verfolgten den Ford in Richtung Allershausen. Dabei sei von ihnen ein Abstand von zirka 300 Metern gehalten worden. Während der Nachfahrt sei festgestellt worden, dass der Ford mit einem Tempo von etwa 160 bis 170 Kilometern pro Stunde gesteuert worden sei – bei erlaubten 70 beziehungsweise 100 km/h.

Im Kurven-Bereich zwischen Kranzberg-Eberspoint und Allershausen habe der Ford-Lenker schließlich gegen 0.55 die Kontrolle über das Auto verloren. Es sei zunächst nach rechts von der Strecke geraten und habe sich dann zwischen zwei Bäumen verkeilt. Der Pkw sei dabei auf der Fahrerseite zum Liegen gekommen. "Die Bäume haben die Fahrgastzelle im Bereich der beiden A-Säulen massiv eingedrückt", so die Polizei. Der Fahrer habe leichte Verletzungen erlitten; er habe das Wrack eigenständig durch die Heckklappe verlassen können. Der lebensgefährlich verletzte Beifahrer habe von Feuerwehrleuten befreit werden müssen. Er sei dann per Rettungs-Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der unter Alkohol-Einfluss stehende Unfall-Fahrer habe in einem Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Einer der Bäume wurde laut Polizei durch die Kollision derart in Mitleidenschaft gezogen, dass er auf die Straße zu stürzen drohte. Er habe von den Floriansjüngern gefällt werden müssen. An dem Auto sei ein Totalschaden entstanden, der mit 20 000 Euro beziffert werde. Neben den Feuerwehren aus Allershausen und Tünzhausen waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen, der Rettungs-Hubschrauber und die Polizei im Einsatz. 


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