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24-Jähriger und 22-Jähriger waren nebeneinander und in falscher Richtung unterwegs. In einer Kurve kam es deshalb gestern zum Unglück.

(ty) Strafrechtliche Konsequenzen drohen einem 24-jährigen und einem 22-jährigen Radler, die am gestrigen Nachmittag im Stadtgebiet von Ingolstadt auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg nebeneinander sowie in falscher Richtung unterwegs gewesen sind und einen Unfall verursacht haben, bei dem eine ihnen entgegenkommende, 61 Jahre alte Pedelec-Lenkerin erheblich verletzt worden ist. Gegen die beiden aus Ingolstadt stammenden "Geisterradler" sei ein Ermittlungs-Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden, so die Polizei heute.

Gekracht hat es laut Mitteilung der örtlichen Verkehrspolizei-Inspektion gegen 15.45 Uhr, als der 24-Jährige und der 22-Jährige mit ihren Drahteseln auf dem Geh- und Radweg neben der Straße "Am Stadtweg" – von der Franz-Schrank-Straße her kommend – in Richtung der Kreisstraße IN18 fuhren. Dieser Radweg sei nur in eine Richtung freigegeben – und die beiden Radler seien auf diesem in verbotener Richtung unterwegs gewesen, erklärt ein Polizei-Sprecher. Zeitgleich sei den beiden nebeneinander fahrenden jungen Männern die 61-jährige Ingolstädterin mit ihrem Pedelec auf dem Radweg entgegengekommen.

In einer Kurve sei es zum Frontal-Zusammenstoß zwischen einem der beiden Geisterradler und der Pedelec-Lenkerin gekommen. Durch die Kurve und wegen eines Gebüsches sei die Sicht der Beteiligten eingeschränkt gewesen, heißt es im Polizei-Bericht. Die 61-Jährige sei zu Boden gestürzt und habe sich hierbei mittelschwere Verletzungen zugezogen. Vom Rettungsdienst sei die Verunglückte vor Ort erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Die anderen beiden Pedalritter seien unverletzt geblieben.


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