Gebrochene Achse nur notdürftig verschweißt, Reifen hatten "kaum bis kein" Profil, alle lichttechnischen Einrichtungen nicht funktionsfähig.
(ty) Streifenbeamten haben am gestrigen Vormittag in Neuburg an der Donau ein landwirtschaftliches Gespann aufgrund "erheblicher technischer Mängel" aus dem Verkehr gezogen und die Weiterfahrt unterbunden. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, war ein 45-Jähriger mit einem Traktor samt Anhänger, auf dem sich ein Güllefass befand, auf der Augsburger Straße stadtauswärts unterwegs, als er ins Visier der Gesetzeshüter geriet. "Dabei konnte bereits am hinteren linken Reifen eine deutliche Schrägstellung festgestellt werden, die auf einen vorausgegangenen Achsbruch hindeutete", so ein Polizei-Sprecher.
Dies bestätigte sich laut seinen Worten bei der anschließend durchgeführten Kontrolle. Die hintere Lenkachse war den Angaben zufolge gebrochen und nur dürftig verschweißt. "Zudem wiesen alle Reifen kaum bis kein Profil auf", so der Polizei-Sprecher. Und: "Die lichttechnischen Einrichtungen des Fahrzeug-Gespanns waren alle nicht funktionsfähig." Die Weiterfahrt sei untersagt worden. Gegen den 45-Jährigen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sei eine Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Anzeige erstellt worden. Ihm blüht jetzt ein Bußgeld-Bescheid. Gestoppt worden war das "nicht verkehrstaugliche" Gespann gegen 9.35 Uhr.





