Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Franz Drechsler feiert 75. Geburtstag
(ty) Franz Drechsler (Foto oben, links), ein Urgestein der Fußball-Schiedsrichter-Gruppe von Pfaffenhofen an der Ilm, hat kürzlich seinen 75. Geburtstag gefeiert. Michael Seidl (rechts), der Obmann der hiesigen Referees, gratulierte ihm dazu bei der jüngsten Zusammenkunft der Unparteiischen und überreichte ihm einen Geschenkkorb. Drechsler war im Jahre 1981 als Vertreter des FC Geisenfeld zur Schiri-Gruppe gestoßen. 35 Jahre lang war er als Referee sehr aktiv, von 1991 bis 1994 sogar in der Leistungs-Klasse "Bezirksliga". Bis heute besucht er als Zuschauer etliche Fußball-Begegnungen in der Region; zu den Spielen fährt er meistens mit dem Drahtesel.
Besonderer Film
(ty) Am kommenden Donnerstagabend, 17. September, bietet die Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS) im "Cineplex"-Kino an der Ledererstraße im Gewerbe-Gebiet am Kuglhof vor den Toren der Kreisstadt wieder eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Der besondere Film". Beginn sei um 19.30 Uhr; vorangehende Werbung entfalle. Gezeigt werde diesmal das Historien-Drama "Hamnet" von Chloe Zhao aus dem vergangene Jahr. Das Ticket kann digital oder vor Ort an der Kino-Kasse erworben werden.
Weitere Infos, auch zum Film, gibt es auf der Internet-Seite der VHS unter diesem Link oder auf der Homepage des Kinos unter diesem Link. In dieser Veranstaltungs-Reihe kommen in Zusammenarbeit mit dem "Cineplex" laut VHS-Mitteilung Filme zur Aufführung, die nicht dem "Mainstream"-Kino angehören. "Sie werden in den Film-Kritiken zwar als sehr sehenswert eingestuft, finden aber dennoch nur zum geringen Teil den Weg in die Kinos." Bei ihnen lohne es sich sehr, über sie zu reden. Deshalb lade man nach der Aufführung zu einer kleinen Gesprächs-Runde im Kino ein. Moderiert werde diese von Peter Dorn, der zu Beginn der Vorstellung eine kurze Einführung zum Film und zur Thematik gebe.
Gesprächskreis zu Demenz
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für Donnerstag, 24. September, wieder zum "Gesprächskreis Demenz" ein. Die Veranstaltung beginnt wie üblich um 14 Uhr, dauert bis 15.30 Uhr und steht wie immer allen Interessierten offen. "Der Erfahrungs-Austausch in der Gruppe dient der Bewältigung der vielfachen persönlichen und krankheits-bedingten Belastungen sowie der gegenseitigen Unterstützung von Zu- und Angehörigen von Menschen mit Demenz", erklären die Organisatoren. Das Treffen findet an der Türltorstraße 16-20 (erster Stock) in Pfaffenhofen statt. "Eine Anmeldung ist nicht erforderlich", wird betont. Und: "Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei."
Pflege-Familien gesucht
(ty) "Manche Kinder können aus verschiedenen Gründen nicht in ihrer Herkunfts-Familie bleiben", heißt es aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen. Für diese Buben und Mädchen suche der Pflegekinder-Dienst des hiesigen Jugendamts weiterhin nach liebevollen Pflegefamilien, die ihnen ein stabiles Zuhause bieten können. Vor diesem Hintergrund bietet die Behörde am kommenden Donnerstag, 17. September, einen weiteren digitalen Info-Abend an. Beginn dieser Online-Veranstaltung ist um 17 Uhr. Interessierte erfahren der Ankündigung zufolge, "welche Voraussetzungen Pflege-Eltern mitbringen sollten, wie ein Pflege-Verhältnis entsteht und welche Unterstützung sie erhalten".
Wer sich unverbindlich informieren wolle, könne sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit den Fachkräften des Pflegekinder-Dienstes in Verbindung setzen oder sich für diesen nächsten Online-Info-Termin anmelden. "Pflegefamilien können Einzelpersonen, Paare oder Familien sein, die ein Kind vorübergehend oder dauerhaft bei sich aufnehmen", erklärt das Jugendamt des Landkreises Pfaffenhofen. "Besonders jüngere Kinder benötigen ein sicheres Umfeld für ihre Entwicklung", wird betont. Der Pflegekinder-Dienst begleite und unterstütze die Pflege-Eltern auf diesem Weg.
Info-Abend zu Gelenk-Ersatz
(ty) "Menschen, die ein künstliches Gelenk benötigen, haben viele Fragen rund um den Eingriff", weiß man beim Klinikum in Ingolstadt. Antworten darauf will am Donnerstag, 24. Juli, Marco Wintter, geben. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfall-Chirurgie am Klinikum in Ingolstadt. Sein Vortrag mit dem Titel "Leben mit einem künstlichen Gelenk" beginnt um 18 Uhr im großen Veranstaltungs-Raum "Oberbayern" im Klinikum in Ingolstadt. "Eingeladen sind vor allem Betroffene, die ein künstliches Gelenk bekommen, aber auch andere Interessierte", heißt es aus dem Krankenhaus. Der Eintritt sei frei, eine Anmeldung sei nicht nötig.
Speisefisch-Produktion in Bayern
(ty) Wie das bayerische Landesamts für Statistik anlässlich des Beginns der neuen Karpfen-Saison, die traditionell die Monate mit einem "R" im Namen (September bis April) umfasst, mitgeteilt hat, sind im Freistaat im vergangenen Jahr insgesamt rund 5046 Tonnen an Speisefisch erzeugt worden. Damit lag die auf der Grundlage der Erhebung über die Erzeugung in Aquakultur-Betrieben ermittelte Speisefisch-Produktion in Bayern insgesamt um 132 Tonnen beziehungsweise 2,7 Prozent höher als im Jahr davor.
Der überwiegende Teil der in den Verkauf gebrachten Fische stammte dabei von wenigen großen Betrieben mit einer jährlichen Fisch-Produktion von mehr als fünf Tonnen. Auf jene 12,1 Prozent der Aquakultur-Betriebe entfielen im vergangenen Jahr mehr als drei Viertel (78,0 Prozent beziehungsweise 3934 Tonnen) der zum Verzehr produzierten Fische. Die Speisefisch-Produktion war in Bayern im vergangenen Jahr vom gemeinen Karpfen dominiert, auf welchen 33,1 Prozent beziehungsweise 1672 Tonnen der Gesamt-Produktion entfielen. Platz zwei nahm die Regenbogenforelle mit 28,5 Prozent beziehungsweise 1440 Tonnen ein.
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Karpfen-Produktion allerdings um 2,5 Prozent oder 43 Tonnen, wohingegen die Regenbogenforellen-Erzeugung um 7,4 Prozent oder 99 Tonnen zunahm. Weitere im Freistaat erzeugte Speisefisch-Arten waren im vergangenen Jahr der Elsässer Saibling mit rund 859 Tonnen (17,0 Prozent der Speisefisch-Produktion), die Lachsforelle mit 394 Tonnen beziehungsweise 7,8 Prozent sowie die Bachforelle mit 348 Tonnen beziehungsweise 6,9 Prozent.

Beim Karpfen stammte im vergangenen Jahr rund die Hälfte der in Bayern erzeugten Menge aus Mittelfranken (49,1 Prozent beziehungsweise 821 Tonnen). Ein weiteres knappes Drittel wurde in der Oberpfalz erzeugt (29,7 Prozent beziehungsweise 496 Tonnen). Bayerische Regenbogenforellen kamen zuletzt am häufigsten aus Oberbayern (29,9 Prozent beziehungsweise 430 Tonnen) und Schwaben (27,2 Prozent beziehungsweise 392 Tonnen).
Auf Ebene der Landkreise verbuchte man im vergangenen Jahr im Kreis Unterallgäu mit rund 540 Tonnen die größte Menge an produziertem Speisefisch. 60,9 Prozent (329 Tonnen) hiervon entfielen auf die Regenbogenforelle, was den Kreis auch hier zum Spitzenreiter machte. Mit 443 Tonnen fand man im Kreis Erlangen-Höchstadt die zweitgrößte Produktion, wobei hier mit 423 Tonnen bayernweit die meisten Karpfen produziert wurden. An dritter Stelle rangierte mit 372 Tonnen der Kreis Tirschenreuth, in dem mit 189 Tonnen die zweitgrößte Menge an Karpfen produziert wurde. In diesen drei Kreisen wurden im vergangenen Jahr zusammen gut ein Viertel (26,9 Prozent / 1355 Tonnen) der bayerischen Speisefische produziert.
Während die Speisefisch-Erzeugung im Freistaat insgesamt innerhalb von zehn Jahren um 3,3 Prozent zurückgegangen ist (2015: 5218 Tonnen), sank im selben Zeitraum die erzeugte Menge an Gemeinem Karpfen überdurchschnittlich um 12,9 Prozent (minus 247 Tonnen). Auch bei der Regenbogenforelle ergibt sich ein Minus von 7,8 Prozent (minus 121 Tonnen). Eine deutliche Zunahme zeigt sich indes beim Elsässer Saibling: Wurden hier im Jahr 2015 noch 604 Tonnen produziert, waren es im vergangenen Jahr 859 Tonnen – eine Zunahme um 42,2 Prozent oder 255 Tonnen.





