Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Konzert in Reichertshausen
(ty) Die nächste Kultur-Veranstaltung der Gemeinde Reichertshausen findet am kommenden Samstagabend, 19. September, statt. Auf dem Programm steht diesmal ein Western-Folk-Metal-Konzert mit der Band "Conduris" (Foto oben). Das Event steigt in der Gemeinde-Bücherei und beginnt um 20 Uhr. Tickets im Vorverkauf gibt es zum Preis von zwölf Euro in der Kasse im Rathaus; an der Abendkasse kostet der Eintritt 13 Euro.
"Die fünf Musiker aus dem wilden Oberbayern heben das Western-Musik-Genre in neuem Gewand aus der Taufe", heißt es in der Ankündigung. "Die Bühnen-Show erweckt Revolverhelden zum Leben, die Legenden der Ureinwohner Amerikas und Sehnsucht nach staubiger Luft und endlosen Weiten." Der Treibstoff für diese Musik sei Heavy-Metal, gewürzt mit Elementen aus Folk, Rock und Bluegrass. "Die Texte erzählen von Banditen und Sheriffs, durchzechten Nächten, den Strapazen der Atlantik-Überquerung und vielen anderen Dingen aus dem verklärten Eisenbahn-Zeitalter."
Beirat-Sitzung in Baar-Ebenhausen
(ty) Die nächste öffentliche Sitzung des Umwelt-Beirats für Ebenhausen-Werk findet am kommenden Montag, 21. September, statt. Darauf weist das Landratsamt von Pfaffenhofen hin. Die Zusammenkunft im Alten Rathaus in Baar (Dorfplatz 1, Baar-Ebenhausen) beginnt um 19 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen der Ankündigung zufolge unter anderem eine Änderung der Geschäftsordnung, die Neuwahl des Ersten Vorsitzenden und der Stellvertreter sowie die Vorstellung des Endberichts zum Biomonitoring. Außerdem gibt es Informationen von der "TD Rohstoffhandel Ebenhausen GmbH & Co.KG" und von der "GSB Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH".
Kostenloser Vortrag in Manching
(ty) Für Mittwoch, 23. September, laden das Kelten-Römer-Museum von Manching und der hiesige keltisch-römische Freundeskreis zur nächsten kostenlosen Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte" ein. Zu Gast im Museum ist diesmal Professor Stefan Feuser von der Universität in Bonn. Der Titel seines Vortrags, der um 18 Uhr beginnt, lautet: "Meereslust. Hafenstädte und Seefahrt in der Antike." Angesichts des aktuellen Kino-Erfolgs von Christopher Nolans "Die Odyssee" könnte das Thema kaum aktueller sein. Die Dauer-Ausstellung des Museums ist an diesem Tag bis zum Beginn des Vortrags geöffnet; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ein prägendes Element der griechisch-römischen Kultur war ihre Ausrichtung auf das Mittelmeer, über das Handel getrieben, Kulturgüter und Ideen ausgetauscht und Kriege geführt wurden. Schiffe und Seefahrt waren in antiker Zeit bereits hoch entwickelt, die bekannte Welt stand über das Mittelmeer hinweg eng miteinander in Verbindung. Hafenstädte waren dabei die entscheidende Schnittstelle zwischen den Lebensräumen Land und Wasser. In Häfen konnten Seefahrzeuge und ihre Besatzung geschützt ruhen, warten sowie Nahrungsmittel und Wasser aufnehmen. Schiffe konnten be- und entladen werden, Reisende konnten sich einschiffen und an Land gehen.

Ostmole des Hafens von "Leptis Magna" im heutigen Libyen bei schwerer See. (Foto: Stefan Feuser)
In seinem Vortrag stellt Feuser der Ankündigung zufolge aktuelle Forschungen zu Hafenstädten im Mittelmeer-Raum vor. Die komplexe Beziehung zwischen einer Hafenstadt und dem Naturraum Küste könne exemplarisch an der Hafenstadt Ephesos in der heutigen Türkei erläutert werden. "In einem Zeitraum von 700 vor Christus bis 500 nach Christus verlagerte sich die Küstenlinie kontinuierlich, wodurch die Häfen der Stadt regelmäßig verlagert und umgebaut werden mussten."
Eine wichtige Innovation für den Bau von Hafen-Anlagen habe die Erfindung des hydraulischen "opus caementicium" – des römischen Betons – am Ende des ersten Jahrhunderts vor Christus dargestellt. Durch die Beigabe von so genannten Puzzolanen habe er unter Wasser abbinden können. Welche neuen Möglichkeiten dieser Baustoff für die Errichtung von Molen und Wellenbrechern eröffnet habe, werde am Beispiel des Hafens von "Caesarea Maritima" im heutigen Israel deutlich.
Der Bau von Hafen-Anlage und damit die Sicherung der Seefahrt war eine Aufgabe, die vor allem hellenistische Könige und römische Kaiser mit großem Aufwand betrieben. So wurden für die Versorgung Roms im Mündungs-Gebiet des Tiber mehrere Hafen-Becken und ein System von Kanälen angelegt, dessen Größe und ausgeklügeltes logistisches Konzept im Vortrag näher erläutert werden.
Große Schau-Übung in Rockolding
(ty) Zur Erinnerung: Eine gemeinsame große Übung von zahlreichen Einsatzkräften aus mehreren Feuerwehren und weiteren Blaulicht-Organisationen findet am morgigen Donnerstag, 17. September, in Vohburg-Rockolding statt. "Zuschauer sind ausdrücklich erwünscht", heißt es in der Ankündigung der örtlichen Floriansjünger. Die Veranstaltung finde am Maibaum statt und beginn um 17.30 Uhr mit der ersten Alarmierung. Das Szenario für diese Schau-Übung laute wie folgt: "Schweiß-Arbeiten an einem Pkw laufen aus dem Ruder und führen zu einem Großbrand mit einer Verkettung unglücklicher, folgenschwerer Umstände." Mehr werde vorab nicht verraten.
Im Einsatz seien die Feuerwehren aus Rockolding, Vohburg, Irsching-Knodorf, Menning, Dünzing, Ernsgaden und Ilmendorf sowie die Werksfeuerwehr von Bayernoil und die Unterstützungs-Gruppe "Örtliche Einsatz-Leitung" der Kreisbrandinspektion von Pfaffenhofen. Unterstützung gebe es vom Technischen Hilfswerk (THW), vom bayerischen Roten Kreuz (BRK) und von der Johanniter-Unfall-Hilfe. "Die Blaulicht-Organisationen werden eine umfangreiche Einsatzlage abarbeiten müssen", heißt es von den Floriansjüngern aus Rockolding. "Insgesamt werden zirka 160 Vertreter und Einsatzkräfte involviert sein." Man hoffe auf zahlreiche Besucher.
Quartal-Karten-Verkauf für Tiefgarage
(ty) Der Verkauf von Dauer-Tickets für das vierte Quartal des laufenden Jahres für die so genannte Post-Tiefgarage in Pfaffenhofen findet laut Mitteilung der Stadtwerke an diesem Freitag, 18. September, statt und erfolgt wieder telefonisch – und zwar zwischen 7 Uhr und 8 Uhr unter der Rufnummer (0 84 41) 40 52 - 32 24. Insgesamt gebe es erneut ein Kontingent von 60 Quartals-Karten. Wer eine davon ergattert, bekommt diese nach Angaben des Kommunal-Unternehmens inklusive der Rechnung auf dem Postwege zugeschickt. Pro Person werde nur eine Quartals-Karte ausgegeben. Jahres-Karten werden auch weiterhin nicht angeboten; Hintergrund sind Sanierungs-Arbeiten.
Zahl der Einwohner in Bayern gesunken
(ty) Der Bevölkerungsstand im Freistaat hat nach den aktuellsten Zahlen des statistischen Landesamts zum Ende Juni dieses Jahres bei rund 13,23 Millionen Menschen gelegen – das sind 17 190 Personen weniger als noch zum Ende des vergangenen Jahres. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) führe diese Entwicklung darauf zurück, dass der konsequente Kurs von Staats- und Bundesregierung in der Migrations-Politik wirke: "Die Erfolge der Migrationswende schlagen sich nun auch messbar in der Gesamt-Einwohnerzahl des Freistaats nieder", erklärte er heute.

Der Rückgang in den Flüchtlings-Zahlen führt nach den Worten des bayerischen Innenministers zu einer spürbaren Entlastung in den Kommunen und trägt dazu bei, den Druck auf den Wohnungsmarkt zu mindern. "Darüber hinaus ist die Entwicklung auch für die Planungen auf der kommunalen Ebene von großer Bedeutung, etwa mit Blick auf den Personal- und Platzbedarf bei der Kinder-Betreuung und in Schulen", so Herrmann.
Bereits im vergangenen Jahr war ein geringer Bevölkerungs-Rückgang im Freistaat zu verzeichnen, dieser Trend hat sich nun auch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres bestätigt. Nach den Daten des bayerischen Landesamts für Statistik überstieg die Zahl der Gestorbenen mit 72 746 im ersten Halbjahr heuer die Zahl der Geburten in Höhe von 53 336, wodurch sich ein "Sterbefall-Überschuss" von 19 410 Personen ergibt. Da vor allem die Zuwanderung aus dem Ausland gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich abgenommen hat, ist heuer im ersten Halbjahr das "Geburten-Defizit" nicht durch so genannte Wanderungs-Gewinne ausgeglichen worden.





