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Ertappter Langfinger flüchtete ohne Beute, wurde von Laden-Detektiven verfolgt. Er hantierte mit einem Messer, wenig später klickten die Handschellen.

(ty) Ein räuberischer Diebstahl ist am gestrigen Nachmittag in einem Supermarkt in Ingolstadt verübt worden. Wie das Polizeipräsidium-Oberbayern-Nord heute berichtet, wurde der mutmaßliche Täter rund eine Stunde später festgenommen. Der 38 Jahre alter Ungar sei heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt worden. Anschließend sei der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden. Beamte von der örtlichen Kriminalpolizei-Inspektion führen die weiteren Ermittlungen in diesem Fall.

Gegen 16 Uhr beobachtete laut Mitteilung der Polizei gestern ein Mitarbeiter des an der Eriagstraße gelegenen Verbrauchermarkts einen Mann, der Ware aus den Regalen entwendete. Als der Angestellte den Tatverdächtigen angesprochen habe, habe dieser versucht, ihm in die linke Hand zu beißen. Außerdem habe er ihm mit einem zugeklappten Taschenmesser gedroht. Dem Supermarkt-Angestellten sei es gelungen, den Rucksack des ungarischen Staatsbürgers zu fassen. Der Mann sei daraufhin ohne Beute aus dem Geschäft geflüchtet. 

"Zwei Laden-Detektive verfolgten den 38-Jährigen bis zu einer Obdachlosen-Unterkunft am Franziskanerwasser", erklärt das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord. "Hierbei drohte der Tatverdächtige den beiden Männern verbal und führte Stichbewegungen mit seinem nun aufgeklappten Taschenmesser in ihre Richtung aus." Die Laden-Detektive hielten den Angaben zufolge ausreichend Abstand und wurden nicht verletzt. Von hinzugerufenen Einsatzkräften der Polizei sei der Ungar gegen 17 Uhr in der Obdachlosen-Unterkunft festgenommen worden.


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