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Der Mann prallte heute gegen 2.50 Uhr mit seinem Auto ins Heck eines Lkw. Er stieg aus seinem Pkw, wurde von einem Transporter erfasst und eingeklemmt.

(ty) Ein tragischer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang hat sich heute am frühen Morgen im Gemeinde-Gebiet von Schweitenkirchen auf der A9 in Richtung München ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei prallte gegen 2.50 Uhr ein 33-Jähriger mit seinem Pkw zunächst ins Heck eines Lkw. Sein Auto sei dann in die Mittel-Leitplanke geschleudert. Der Pkw-Lenker sei aus seinem Wagen gestiegen – offenbar, um etwas aus dem Kofferraum zu holen. Ein 70-Jähriger sei mit seinem Kleintransporter frontal ins Heck des Pkw gekracht. Der 33-Jährige sei zwischen dem Lieferwagen und seinem Auto eingequetscht worden und noch am Unglücksort gestorben. Die Autobahn war in Richtung Süden bis gegen 8.15 Uhr komplett gesperrt. Der Rückstau war zeitweise rund 18 Kilometer lang.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, war gegen 2.50 Uhr zunächst über einen so genannten E-Call bei der Rettungs-Leitstelle die Mitteilung eingegangen, dass auf der A9 in Richtung München kurz vor der Anschlussstelle Pfaffenhofen ein Pkw-Unfall geschehen sei. "Ein paar Minuten später mehrten sich die Meldungen über einen weiteren Verkehrsunfall an derselben Unfallstelle", heißt es weiter. Von wenig später eingetroffenen Streifenbeamten sei dann vor Ort festgestellt worden, dass der Pkw-Lenker – ein 33-Jähriger aus Frankfurt am Main – zunächst auf der rechten Spur mit seinem Auto gegen das Heck eines Lastwagens gestoßen sei.

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Der Pkw sei nach dieser Kollision gegen die Mittel-Leitplanke geschleudert worden und dort zum Stillstand gekommen. "Der Fahrer stieg vermutlich aus, um etwas aus dem Kofferraum zu holen", so die Polizei. Ein von einem 70-Jährigen aus Nürnberg gesteuerter Kleintransporter, der auf der linken Spur der A9 in Richtung München unterwegs gewesen sei, sei an der noch nicht abgesicherten Unfallstelle frontal in das Heck des Pkw geprallt. Der 33-Jährige sei dabei zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt worden und noch an der Unglücksstelle gestorben. Der 70-Jährige habe leichte Verletzungen erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, so ein Polizei-Sprecher gegenüber unserer Zeitung.

Von der Staatsanwaltschaft aus Ingolstadt seien die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachter zur Unglücksstelle gerufen worden. Die A9 war in Richtung München mehrere Stunden lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde laut Polizei abgeleitet. Ab 8.15 Uhr seien die rechte Spur und der Standstreifen wieder freigegeben worden. Der Stau, der sich entwickelt hatte, war den Angaben zufolge bis zu 18 Kilometer lang und reichte bis hinter die Anschlussstelle Langenbruck zurück. Erst ab etwa 9.45 Uhr herrschte laut Polizei auf der Autobahn wieder freie Fahrt in Richtung München. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Geisenhausen, Wolnzach und Rohrbach im Einsatz.  


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