Logo
Anzeige
Anzeige

Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

CSU-Stammtisch in Pfaffenhofen

(ty) Der CSU-Ortsverband von Pfaffenhofen lädt für Dienstag, 20. Oktober,  zum nächsten politischen Stammtisch ins Gasthaus "Müllerbräu" am Hauptplatz in der Kreisstadt ein. Beginn ist um 19 Uhr. Organisiert wird der Abend von CSU-Ortsgeschäftsführer Vedran Simatovic. Als Gast und Gesprächspartner wird der Rechtsanwalt Martin Rohrmann (Foto oben) angekündigt; er ist Mitglied des Stadtrats und Sprecher der Kreistags-Fraktion der Christsozialen. Aufgrund der begrenzten Zahl an Plätzen werde um Anmeldung bei Simatovic gebeten; per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 01 72 - 66 10 60 4. 

Im Mittelpunkt stehen laut CSU-Angaben drei Themen, die für die weitere Entwicklung des Kreises von besonderer Bedeutung sind: die Zukunft der Ilmtalklinik, das geplante dritte Gymnasium sowie die aktuelle Finanz-Situation des Landkreises. Gemeinsam mit den Gästen wolle Rohrmann über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Landkreis-Politik diskutieren. "Mit Martin Rohrmann haben wir einen Gesprächs-Partner, der die aktuellen Herausforderungen im Landkreis aus erster Hand kennt", sagt Simatovic.

"Gerade bei Themen wie Klinik, Schulen und Finanzen wollen wir nicht nur informieren, sondern mit den Bürgerinnen und Bürgern offen ins Gespräch kommen." Rohrmann werde Einblicke in die Arbeit der CSU-Kreistags-Fraktion geben und die aktuellen politischen Entwicklungen einordnen. Ein besonderer Schwerpunkt solle auf den Fragen und Anliegen der Besucher liegen. "Uns ist wichtig, Politik nicht hinter verschlossenen Türen zu machen. Der Stammtisch soll Raum für Fragen, unterschiedliche Meinungen und einen direkten Austausch bieten", so Simatovic.

VHS-Kurs zu Wurst-Herstellung

(ty) Wie wird eigentlich Wurst hergestellt und was steckt darin? In einem neuen Kurs, den die Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS) anbietet, zeigt ein Fleischer-Meister unter dem Motto "Ran an die Wurst – Wurst aus dem Thermomix", wie verschiedene Wurst-Sorten einfach selbst hergestellt werden können. Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, 9. Oktober, von 19 Uhr bis 21 Uhr in der Küche der Anna-Kittenbacher-Schule in Pfaffenhofen statt. Die Teilnahme koste beträgt 21 Euro, die Verkostung ist darin enthalten. 

Von der Auswahl des Fleisches bis zum fertigen Produkt lernen die Teilnehmenden laut VHS-Ankündigung die einzelnen Schritte der Wurstherstellung kennen. "Gemeinsam werden Leberkäse, Weißwurst und Bratwurst-Schnecken hergestellt. Auch hausgemachte Streichwurst in verschiedenen Varianten und Aufschnittwurst werden zur Verkostung angeboten." Anmeldungen nimmt die VHS telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 40 00 oder online unter https://vhs.landkreis-pfaffenhofen.de entgegen.

Gratis-Vortrag in Manching

(ty) Für Mittwoch, 14. Oktober, laden das Kelten-Römer-Museum in Manching und der hiesige keltisch-römische Freundeskreis zur nächsten kostenfreien Veranstaltung im Rahmen der beliebten Reihe "Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte" ein. Aus Österreich zu Gast ist in diesmal Professor  Peter Trebsche von der Universität Innsbruck. Er referiert ab 18 im Museum Uhr zum Thema "Transport von und nach Hallstatt. Der eisenzeitliche Hafen von Traunkirchen in Oberösterreich". Die Dauer-Ausstellung des Museums sei an diesem Tag bis zum Beginn des Vortrags geöffnet. Eine Anmeldung zum Vortrag sei ist nicht erforderlich.

Traunkirchen ist seit dem 19. Jahrhundert als bedeutende archäologische Fundstätte am Traunsee bekannt. Bei verschiedenen Baumaßnahmen entdeckte man Gräber aus der älteren Eisenzeit (zirka 800 bis 450 vor Christus), die in vielen Aspekten mit dem berühmten Gräberfeld von Hallstatt vergleichbar sind. Der Reichtum der Traunkirchner Gräber gibt Anlass zur Vermutung, dass der Ort in der Urgeschichte eine wichtige Rolle im Salzhandel spielte, der von der Saline Hallstatt die Traun abwärts in das Alpenvorland und in das Donautal führte.

Blick vom Kleinen Sonnenstein über den Traunsee nach Norden; links die Halbinsel von Traunkirchen. (Quelle: Wikimedia Commons / Malephi; CC BY-SA 4.0)

Die Organisation des urgeschichtlichen Handels und des Warenverkehrs kann am besten im Siedlungs-Bereich untersucht werden, der sich am Ufer des Traunsees auf einer markanten Halbinsel erstreckte. Durch seine naturräumliche Lage und Verkehrs-Anbindung bietet sich dieser Platz geradezu als Schiffs-Anlagestelle und Umschlagplatz für den Wassertransport an. Im Gegensatz zu den prähistorischen Gräbern ist der Siedlungs-Bereich bisher allerdings nur punktuell erforscht. Ein Schiffs-Unglück im Jahr 1981 führte zur Entdeckung der ersten urgeschichtlichen Funde unter Wasser. An diese Jahrzehnte alten Entdeckungen knüpfte im Jahr 2020 ein Forschungs-Team bestehend aus Archäologinnen und Archäologen der Universität Innsbruck und des Kuratoriums Pfahlbauten an.

Die urgeschichtliche Seeufer-Siedlung von Traunkirchen wurde mit modernen Prospektions-Methoden untersucht, um den Erhaltungs-Zustand des archäologischen Erbes zu bewerten. Der Vortrag fasst die Ergebnisse zur Rekonstruktion der Paläotopographie in Traunkirchen zusammen. Auf deren Basis werden Überlegungen angestellt, wie der Wassertransport während der Eisenzeit organisiert war und warum ausgerechnet in Traunkirchen die Besiedlung der Hallstattzeit florierte, wo die Besiedlungs-Schwerpunkte in der vorangehenden mittleren Bronzezeit und später in Mittelalter und Neuzeit doch am Nordende des Traunsees in Gmunden lagen.

Ab morgen Vollsperrung der B300

(ty) Zur Erinnerung: Ab dem morgigen Montag, 5. Oktober, erneuert das staatliche Bauamt von Ingolstadt unter Vollsperrung die Fahrbahn der Bundesstraße B300 zwischen Reichertshofen-Langenbruck und Geisenfeld-Geisenfeldwinden. Das gab die Behörde per Presse-Mitteilung bekannt. Der Umgriff der Maßnahme erstreckt sich den Angaben zufolge von der Ampel-Anlage B300 / Staatsstraße 2049 / Gewerbepark Ronnweg bis zum Ortseingang von Geisenfeldwinden. "Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein", heißt es weiter. "Die Umleitungen sind örtlich beschildert." Weitere Informationen finden Sie hier: B300-Vollsperrung zwischen Langenbruck und Geisenfeld wohl bis Ende Oktober

Bundeswehr-Manöver im Kreis Pfaffenhofen

(ty) Zur Erinnerung: In diesem Monat finden weitere Truppen-Übungen der Bundeswehr in der Region statt, die auch den Kreis Pfaffenhofen betreffen. Darauf weist das Landratsamt hin. Den Angaben zufolge gibt es am morgigen Montag, 5. Oktober ein Manöver, von dem im hiesigen Landkreis vor allem die Gemeinde-Bereiche von Gerolsbach und Scheyern betroffen sind. An dieser Übung seien 30 Soldaten sowie sechs Fahrzeuge beteiligt. Die Bevölkerung werde darum gebeten, "sich von den übenden Truppen fernzuhalten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten". Das gilt auch für das nächste Manöver.

Geübt werde von der Bundeswehr nämlich außerdem von Montag, 19. Oktober, bis Donnerstag, 29. Oktober – und zwar "mit bis zu 35 Soldaten und zwölf Fahrzeugen", heißt es dazu aus dem Landratsamt. Betroffen von diesem Manöver seien im Kreis Pfaffenhofen vor allem die Gemeinde-Gebiete von Manching, Geisenfeld, Ernsgaden, Vohburg und Münchsmünster. "Teilweise kommt Manöver-Munition zum Einsatz, dadurch kann es jeweils zu Knall-Geräuschen und Licht-Blitzen kommen", erklärt die Landkreis-Behörde zu den beiden Truppen-Übungen.

Bistum Augsburg erlässt KI-Ordnung

(ty/pba) Die Diözese Augsburg, zu der auch Teile des Landkreises Pfaffenhofen gehören, hat nach eigenem Bekunden als sechstes Bistum in Deutschland eine KI-Ordnung erlassen. Die "Ordnung für den Einsatz von IT-Systemen mit Künstlicher Intelligenz", die bei einem Praxistag im Haus "Sankt Ulrich" vorgestellt wurde, sei für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diözese verpflichtend. Sie sei zusammen mit einem Zukunftsbild entwickelt worden. Ziel sei die verantwortungsvolle und transparente Nutzung von KI-Anwendungen, um mehr Zeit für Menschen zu gewinnen, den Zugang zum Glauben zu erleichtern und kirchliche Angebote inklusiver, verständlicher und wirksamer zu gestalten.

Die Regelungen gelten den Angaben zufolge für haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende und sollen es ermöglichen, die "vielfältigen Möglichkeiten zur Effizienz-Steigerung der täglichen Arbeit" rechtssicher zu nutzen. "Ethische Grundlagen bilden dabei die Basis", wird betont. Unter anderem heiße es in der KI-Ordnung: "KI darf nicht dazu führen, dass menschliche Beziehungen ersetzt oder entwertet werden. KI-System sind so zu konfigurieren, dass soziale, menschliche Interaktion stets gewährleistet ist."

Für die Einrichtung der KI-Systeme im Bistum sei die diözesane IT-Abteilung zuständig. Mitarbeitende dürften darüber hinaus frei zugängliche KI-Systeme wie "ChatGPT", "Claude" oder "Gemin"i für dienstliche Zwecke nutzen, wenn es um die Erstellung oder Zusammenfassung von Texten, die Erstellung von Illustrationen oder "assistierende Hilfe" bei social-media-Kampagnen gehe. Die Nutzung von lizensierten KI-Systemen sei erst nach vorheriger Freigabe gestattet.

Zum KI-Beauftragten habe Generalvikar Wolfgang Hacker den Leiter der diözesanen Datenschutz-Abteilung, Michael Billhardt, ernannt. Die KI-Ordnung sei in der soeben erschienenen Ausgabe des Amtsblatts der Diözese veröffentlicht. Von den 27 deutschen Bistümern haben damit laut aktueller Mitteilung sechs Diözesen eine offizielle Regelung zum Einsatz von KI-Systemen veröffentlicht: Die Erzbistümer Köln, Freiburg und Paderborn sowie die Bistümer Rottenburg-Stuttgart, Münster und jetzt Augsburg. Lesen Sie auch: Bistum Augsburg startet neues Projekt: "Fünf Wochen synodale Haltung einüben"


Anzeige
RSS feed