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Zwei Spanier im Alter von 31 und 29 Jahren wurden gefasst, einem weiteren Mann gelang die Flucht. 27 Züge von Strecken-Sperrung betroffen.

(ty) Wie die Bundespolizei am heutigen Montag berichtet, haben drei Männer am späten Samstagabend in Petershausen (Kreis Dachau) eine abgestellte S-Bahn großflächig mit Graffiti besprüht. Zwei Tatverdächtige seien im Rahmen der Fahndungs-Maßnahmen, an denen auch ein Polizei-Hubschrauber beteiligt gewesen sei, festgenommen werden. Die Suche nach dem dritten Beteiligten sei bislang erfolglos gewesen. Neben einem Sachschaden in Höhe von rund 2600 Euro habe die Tat erhebliche Beeinträchtigungen im Schienen-Verkehr verursacht.

Gegen 22.35 Uhr beobachteten den Angaben zufolge Mitarbeiter der Deutsche-Bahn-Sicherheit, wie sich drei Männer in den Abstell-Bereich für S-Bahnen in Petershausen begaben und dann dort einen abgestellten Zug auf einer Fläche von insgesamt rund 40 Quadratmetern mit Graffiti besprühten. Von der DB-Sicherheit sei daraufhin die Bundespolizei verständigt worden. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung sei auch ein Polizei-Hubschrauber von der Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Oberschleißheim zum Einsatz gekommen.

"Einsatzkräfte konnten zwei der mutmaßlichen Sprayer, einen 31-jährigen und einen 29-jährigen spanischen Staatsangehörigen, unweit des Tatortes vorläufig festnehmen", heißt es weiter. "Dem dritten Beteiligten gelang die Flucht. Seine Identität ist bislang ungeklärt." Die Fahndungs-Maßnahmen hatten laut Bundespolizei auch Auswirkungen auf den Bahn-Verkehr. Die Strecke zwischen Paindorf und Petershausen habe von 22.45 Uhr bis 0.16 Uhr sowie erneut von 0.31 Uhr bis 0.39 Uhr gesperrt werden müssen. "Insgesamt waren 27 Züge betroffen, bei denen sich die Verspätungen auf zusammen 1166 Minuten summierten."

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, darunter eine erkennungsdienstliche Behandlung der beiden festgenommenen Männer, seien die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine finanzielle Sicherheits-Leistung in Höhe von 372 Euro wurde den Angaben zufolge erhoben und ein Zustellungs-Bevollmächtigter benannt, da beide nicht über einen Wohnsitz im Bundesgebiet verfügen. Die Bundespolizei ermittelt nach eigenem Bekunden strafrechtlich wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung. Die Ermittlungen zur Identität des dritten Tatverdächtigen dauern an.


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