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Nach dieser Tat in München wurden mit ihm zwei weitere junge Männer gefasst, denen zudem eine Tat im Kreis Hassberge vorgeworfen wird.

(ty) Kurz nach einem bewaffneten Raub, der am späten Freitagabend in München begangen worden ist, sind die drei mutmaßlichen Täter von Streifenbeamten dingfest gemacht worden. Wie das Polizeipräsidium der bayerischen Landeshauptstadt am heutigen Sonntag bekannt gegeben hat, handelt es sich um einen 23 Jahre alten Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sowie einen 23-Jährigen mit weißrussischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland und einen 19-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Laut Polizei wurde die Tat gegen 23 Uhr an der Georgenstraße in der Maxvorstadt verübt. Ein 23 Jahre alter Deutscher mit Wohnsitz in München habe sich auf dem Gehweg befunden, als neben ihm unvermittelt ein Pkw angehalten habe. Den Angaben zufolge stiegen drei maskierte Männer aus dem Wagen und wirkten körperlich auf den 23-Jährigen ein. Dabei seien dem Opfer zudem eine Waffe sowie ein Elektro-Impuls-Gerät vorgehalten worden. Im weiteren Verlauf sei dem 23-Jährigen dessen Bautasche entrissen worden. Die drei Täter seien dann in das Auto gestiegen und geflüchtet. Von mehreren Zeugen sei die Tat beobachtet und daraufhin ein Notruf abgesetzt worden.

Daraufhin sei eine Vielzahl von Streifenwagen zur sofortigen Fahndung nach den Tätern und dem Fahrzeug in die  Maxvorstadt verlegt worden. Gegen 23.08 Uhr sei das Auto im Bereich von Schleißheimer Straße und Petuelring ausfindig gemacht und gestoppt worden. Die drei mutmaßlichen Täter seien widerstandslos festgenommen worden. In dem Wagen seien das Elektro-Impuls-Gerät, eine PTB-Waffe, Kleidungsstücke zur Maskierung sowie die zuvor entwendete Bauchtasche des 23-Jährigen gefunden worden. Alle Gegenstände seien sichergestellt worden. Der Pkw sei in die polizeiliche Verwahrstelle gebracht worden.

"Im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen konnten dem 23-Jährigen mit weißrussischer Staatsangehörigkeit und dem 19-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit ein räuberischer Diebstahl vom Donnerstag, 15. Oktober, im Landkreis Hassberge zugeordnet werden", heißt es weiter. Alle drei Tatverdächtigen seien nach den polizeilichen Maßnahmen in die Haftanstalt des Münchner Polizeipräsidiums gebracht worden. Sie seien unter anderem wegen schweren Raubs, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffen-Gesetz angezeigt worden. Die Kripo führt die weiteren Ermittlungen.


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