Allein gestern wurden bei den Gesetzeshütern 15 Fälle gemeldet. Die Beamten warnen vor der Masche und geben Präventions-Tipps.
(ty) Im Raum Pfaffenhofen an der Ilm ist es am gestrigen Mittwoch zu zahlreichen Betrugs-Versuchen gekommen, bei denen sich Kriminelle am Telefon als Gesetzeshüter ausgegeben und den potenziellen Opfern ihre Lügen-Geschichten aufgetischt haben. Bei der örtlichen Polizeiinspektion sind nach eigenem Bekunden 15 Fälle gemeldet worden. Vor der Masche der Ganoven wird aus aktuellem Anlass einmal mehr gewarnt. Zugleich gibt die Polizei konkrete Präventions-Tipps, die man beherzigen sollte, um nicht auf solche Betrüger hereinzufallen.
Den Angaben zufolge meldeten sich die Täter telefonisch bei in Pfaffenhofen wohnenden Leuten und gaben sich dabei als Beamte von der Polizei beziehungsweise Kripo aus. Sie gaukelten den angerufenen Personen vor, dass Einbrecher in deren Umgebung festgenommen worden seien und dass nun auch bei ihnen eine Einbruch-Gefahr bestehe. Durch geschickte Gesprächsführung sei von den Betrügern versucht worden, Informationen über die persönlichen Verhältnisse und über eventuell vorhandene Wertsachen zu erlangen. Zum Glück durchschauten laut Polizei die 15 angerufenen Personen den Betrugs-Versuch und beendeten das Gespräch.
Präventions-Hinweise der Polizei:
- "Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
- Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten beziehungsweise Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!
- Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
- Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
- Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefon-Nummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notruf-Nummer 110 – benutzen sie dabei aber nicht die Rückruf-Taste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
- Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!
- Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!"





