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Unglück am gestrigen Nachmittag rief zahlreiche Einsatzkräfte auf den Plan. Der Sachschaden wurde auf insgesamt gut 175.000 Euro geschätzt.

(ty) Zwei Schwerverletzte gefordert hat ein heftiger Verkehrsunfall, der am gestrigen Nachmittag im Gemeinde-Gebiet von Hohenwart auf der B300 geschehen ist. Das Unglück passierte gegen 14.10 Uhr zwischen der Abzweigung nach Pörnbach und der Abzweigung zur B13. Insgesamt sechs Fahrzeuge waren in das Unglücks-Geschehen verwickelt; die Bundesstraße war in dem betroffenen Abschnitt dann mehr als sieben Stunden lang komplett gesperrt. Der entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf insgesamt gut 175 000 Euro geschätzt. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren vor Ort; auch zwei Rettungs-Helikopter waren erforderlich.

Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Pfaffenhofen an der Ilm berichtet, war eine 30-Jährige aus dem Gemeinde-Gebiet von Hepberg mit ihrem Peugeot auf der B300 in Richtung Augsburg unterwegs, als sie aus bislang nicht bekannter Ursache in den Gegenverkehr geriet, für den es in diesem Abschnitt zwei Spuren gibt. Der Peugeot sei dann zunächst mit einem BMW kollidiert, der von einem 52-Jährigen aus der Gemeinde Aystetten gesteuert worden sei. Der BMW sei durch den Zusammenstoß ins Schleudern geraten, ehe er am rechten Fahrbahnrand zum Stehen gekommen sei. Bereits durch diesen ersten Crash seien Trümmer auf die Bundesstraße geschleudert worden.

Der VW einer 28-Jährigen aus Ingolstadt, die auf der B300 in Richtung Langenbruck unterwegs gewesen sei, sei von Trümmern getroffen und beschädigt worden. Der Peugeot der 30-Jährigen aus dem Landkreis Eichstätt sei nach dem Zusammenstoß mit dem BMW über die Gegenfahrbahn geschlittert und frontal mit einem Mercedes kollidiert, der von einem 66-Jährigen aus Rosenheim in Richtung Langenbruck gelenkt worden sei. Der Peugeot der Frau sei schließlich zum Stillstand gekommen. Der  Mercedes sei indes von einem nachfolgenden Opel-Transporter erfasst worden, der von einem 41-Jährigen aus Regensburg gesteuert worden sei. 

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"Der Mercedes des Rosenheimers drehte sich mehrfach, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und auf der Seite zum Liegen", heißt es im Bericht der Polizei. "Der Opel des Regensburgers kam ebenfalls von der Straße ab und am unteren Ende der Böschung zum Stehen." Ein 20-Jähriger aus dem Gemeinde-Gebiet von Kösching habe mit seinem Mercedes versucht, dem Trümmerfeld auszuweichen. Dadurch sei der junge Mann aber mit seinem Wagen von der Bundesstraße abgekommen und in einem Feld gelandet. Die 30 Jahre alte Peugeot-Lenkerin aus Hepberg sei in ihrem Wrack eingeklemmt und schwer verletzt worden. Nachdem sie befreit worden war, wurde sie laut Polizei per Rettungs-Hubschrauber ins Klinikum nach Ingolstadt gebracht.

Der 66-jährige Mercedes-Fahrer aus Rosenheim sei von Ersthelfern aus seinem Auto befreit worden. Auch er trug den Angaben zufolge schwere Verletzungen davon. Er sei per Rettungs-Helikopter in eine Klinik nach München gebracht worden. Alle weiteren Beteiligten seien unverletzt geblieben. Von der Staatsanwaltschaft sei die Erstellung eines unfall-analytischen Gutachtens angeordnet worden. Die B300 sei bis 21.45 Uhr gesperrt gewesen. Vier der sechs in das Unglück verwickelten Wagen seien abgeschleppt worden. Neben Streifenbeamten und einem Großaufgebot des Rettungsdienstes seien die Feuerwehren aus Hohenwart, Tegernbach, Pörnbach, Weichenried, Freinhausen und Reichertshofen im Einsatz gewesen.


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