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In einem witzigen Werbe-Clip von Ikea spielen auch Kleiderbügel aus Pfaffenhofen eine Rolle – sehen Sie selbst...

Tobias Zell

Das verspricht eine leidenschaftliche Nacht zu werden. Schon im Flur können die beiden kaum voneinander lassen. Auf dem Weg zum Bett fallen die ersten Hüllen. Lustvoll räkelt sie sich, jetzt nur mehr in Unterwäsche, auf dem Bett und wartet auf ihn. Auch er zieht sich aus – doch sie wird sich noch ein Weilchen gedulden müssen. Denn er hat die Ordnung für sich entdeckt, verstaut erst einmal seine Klamotten feinsäuberlich im Schrank, während sie angesichts seiner Prioritäten durchaus irritiert die Augen verdreht.

„So verlockend kann Ordnung sein“, sagt jetzt ein Sprecher und lenkt den Blick des Video-Betrachters auf Kleiderschränke von Ikea. Ein gelungener Werbe-Spot – witzig, wie man ihn von dem schwedischen Möbelhersteller kennt. Doch diesmal gibt es auch einen Bezug zu Pfaffenhofen: Denn in dem Clip spielen Kleiderbügel des hiesigen Herstellers Mawa eine kleine Rolle.

Und das gefällt freilich Michaela Schenk, der Inhaberin von Mawa. „Wir freuen uns, dass Ikea mit dem Thema Ordnung arbeitet“, sagt sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Mawa wirbt nämlich seinerseits gern damit, dass durch den Einsatz von Metall-Kleiderbügeln aus eigenem Hause bis zu 50 Prozent Platzersparnis im Schrank möglich seien. Und Platz im Kleiderschrank kann man ja bekanntlich nie genug haben.

Mawa produziert jährlich zehn Millionen Kleiderbügel, wie Schenk berichtet. Hergestellt werden die allesamt in Pfaffenhofen, wo insgesamt 57 Mitarbeiter beschäftigt sind. Exportiert wird in rund 60 Länder auf drei Kontinenten: Europa, Asien und Amerika. 


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