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Gegen eine 17-Jährige, die ihren Bekannten (18) angezeigt hatte, wird nun wegen falscher Verdächtigung und Freiheitsberaubung ermittelt.

(ty) Am 18. August hatte eine 17-Jährige aus dem Kreis Landshut Strafanzeige gegen einen 18-jährigen Bekannten gestellt. Es ging um nicht weniger als Vergewaltigung. Aufgrund des massiven Tatvorwurfs wurde der bezichtigte 18-Jährige dann auch noch am selben Tag festgenommen. Inzwischen stellt sich der Fall ganz anders dar. Wie heute gemeldet wird, hatte die junge Frau die Vergewaltigung erfunden. Sie wollte, so heißt es, "mit den falschen Behauptungen Mitleid bei ihrem jetzigen Freund erwecken". Die 17-Jährige steht nun selbst im Fokus der Kripo: Ihr wird falsche Verdächtigung und Freiheitsberaubung zur Last gelegt.

 

Neben intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen und zeitintensiven, medizinischen Untersuchungen der 17-Jährigen in einer Klinik hatten die schweren Anschuldigungen auch für den 18-Jährigen erhebliche Folgen: Der junge Mann musste mehrere Stunden in der Arrestzelle der Polizei verbringen, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern heute mit. Die 17-Jährige habe schließlich eingeräumt, die Vergewaltigung erfunden zu haben: Der Geschlechtsverkehr habe im beiderseitigem Einverständnis stattgefunden. Der bezichtigte Bekannte wurde noch in der besagten Nacht auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt, wie heute berichtet wurde.


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