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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Große Razzia wegen Kinderpornographie

(ty) Die Kriminalpolizei hat unter Sachleitung der "Zentralstelle Cybercrime Bayern" (ZCB) am gestrigen Mittwoch im Stadtgebiet von Würzburg mehrere Objekte im Zuge eines Ermittlungs-Verfahrens wegen des Verdachts der Herstellung und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften durchsucht. Zwei Beschuldigte wurden in diesem Zusammenhang vorläufig festgenommen. Die groß angelegte Razzia wurde von Einsatzkräften der Kripo Würzburg und Staatsanwälten der ZCB durchgeführt, die unter anderem von der Bereitschaftspolizei, vom SEK und vom Bundeskriminalamt unterstützt wurden.

Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Tatverdächtigte aus Würzburg vorläufig festgenommen, gegen die sich im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungs-Verfahrens zur Verbreitung von kinderpornographischem Material im so genannten Darknet ein Tatverdacht ergeben hatte. Das mutmaßlich von den Beschuldigten selbst angefertigte und anschließend verbreitete Material zeigt nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließlich männliche Opfer im Kindesalter.

Da bei der Vorbereitung der Ermittlungs-Maßnahmen ein entsprechender Bezug eines der Tatverdächtigen festgestellt worden war, umfassten die umgehend von der ZCB erwirkten Durchsuchungs-Beschlüsse unter anderem eine Kindestagesstätte im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. "Die Leitung der Kindertagesstätte ist entsprechend informiert", wurde dazu erklärt. Vor Ort standen im Laufe des heutigen Morgens "höchstvorsorglich Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken als Ansprechpartner für Eltern und das Personal zur Verfügung". 

Auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, bei der die ZCB angesiedelt ist, soll einer der beiden Tatverdächtigen noch heute dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden. Der zweite Tatverdächtige wird auf Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt, da sich nach den ersten Ermittlungen der dringende Tatverdacht nicht erhärtet hat. Bei diesem Tatverdächtigen handelt es sich um die Person, bei der im Rahmen der Ermittlungen ein enger Bezug zu der Kindertagesstätte festgestellt worden war. 

Weitere Auskünfte geben Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit mit Verweis auf das laufende Ermittlungs-Verfahren nicht. Die Kriminalpolizei Würzburg hat für Hinweise aus der Bevölkerung eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter 08 00 77 33 7 44 von 8 bis 22 Uhr zu erreichen. 

Landwirt von Stier getötet

(ty) Gestern ereignete sich auf einem landwirtschaftlichen Gelände in Jandelsbrunn (Kreis Freyung-Grafenau) beim Verladen eines Tiers ein tödlicher Unfall. Gegen 7.30 Uhr sollte ein Stier auf das Fahrzeug eines Viehhändlers verladen werden. Der 60-jährige Landwirt wurde dabei von dem Stier tödlich verletzt. Die Passauer Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Verschulden Dritter kann laut heutiger Mitteilung ausgeschlossen werden: Es ist von einem tragischen Unfall auszugehen.

 

Biker von Betonmischer überrollt

(ty) Bei einem schrecklichen Unfall ist am heutigen Morgen im Landkreis Altötting ein 18-jähriger Motorrad-Fahrer beim Zusammenstoß mit einem Lkw ums Leben gekommen. Gegen 7.20 Uhr war der junge Mann aus der Gemeinde Engelsberg auf der Kreisstraße AÖ28 von Feichten in Richtung Palling unterwegs, als es geschah: Im Bereich der Abzweigung Schachen, in einer Rechtskurve, stürzte er nach einem Überhol-Manöver und rutsche auf die Gegenfahrbahn – direkt vor einen entgegenkommenden Betonmischer, der von einem 39-jährigen Freilassinger gesteuert wurde. Der Motorrad-Fahrer wurde von dem Lastwagen überrollt, er starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock. 

 

Unbelehrbarer Rausch-Fahrer

(ty) Bereits zum vierten Mal seit Dezember muss sich ein 39-Jähriger wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Jüngster Fall: Der Mercedes-Fahrer geriet in der Nacht auf heute auf der A9 bei Bayreuth-Süd in eine Verkehrskontrolle und brachte es auf 1,9 Promille. Seinen polnischen Führerschein und die Fahrzeugschlüssel stellten die Polizisten sicher. Der im Landkreis Donau-Ries wohnhafte Mann wurde seit Dezember vergangenen Jahres jetzt zum vierten Mal wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

SEK-Einsatz nach Handy-Chat

(ty) Aufregung im Kreis Straubing-Bogen. Gestern teilte ein 47-Jähriger einem Arbeitskollegen in mehreren Handy-Nachrichten seinen Ärger über andere Kollegen mit. Außerdem drohte er, zwei von ihnen erschießen zu wollen. Dies unterstrich er mit einem Bild, auf dem ein Revolver sowie zwei Patronen zu sehen waren. Ein größerer Polizei-Einsatz nahm seinen Lauf: Neben Beamten von mehreren Dienststellen wurde auch ein Spezialeinsatzkommando hinzugezogen.

Gegen 18.30 Uhr hatte sich der Arbeitskollege des 47-Jährigen aus dem Landkreis Straubing-Bogen bei der Polizeiinspektion Bogen gemeldet und den besagten Chat-Verlauf gezeigt. Der genaue Aufenthaltsort des 47-Jährigen war zunächst unklar. Im Laufe der Ermittlungen verdichteten sich jedoch die Hinweise darauf, dass er sich Zuhause aufhält. Da aufgrund des Nachrichtenverlaufs nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befindet und sich selbst oder andere verletzen könnte, wurde das SEK angefordert.

In den frühen Morgenstunden konnte der 47-Jährige schließlich von Beamten des Spezialeinsatzkommandos in seinem Wohnhaus widerstandlos festgenommen werden. Er bleib unverletzt und wurde in ein Bezirksklinikum eingeliefert. Im Zuge der Durchsuchung des Wohnhauses wurde dann von den Einsatzkräften auch die entsprechende Waffe – ein geladener Revolver – gefunden.

 

Feuer: Frau lebensgefährlich verletzt

(ty) Heute Morgen kam es in einem Mehrfamilienhaus in Lauf an der Pegnitz (Kreis Nürnberger Land) zu einem Wohnungsbrand, der zwei Verletzte gefordert hat. Die Bewohnerin eines benachbarten Gebäudes hatte gegen 7.30 Uhr die Einsatzzentrale der Polizei verständigt, da sie in einer Dachgeschoss-Wohnung des Mehrparteienhauses an der Innsbrucker Straße Feuer bemerkt hatte. Die Floriansjünger rückten mit einem Großaufgebot an, zudem waren der Rettungsdienst und die Polizei mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Nach bisherigem Stand wurden zwei Personen verletzt. Die 83-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung erlitt lebensgefährliche Verletzungen; sie wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Frau (31) musste sich wegen einer Rauchgas-Vergiftung behandeln lassen. Die übrigen Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen. Die Ursache des Brandes sowie das Schadensausmaß sind noch unklar. Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer stark beschädigt und ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Beamte der Kriminalpolizei übernehmen die Ermittlungen zur Brandursache.

Frau geschlagen und geschossen

(ty) Am gestrigen Abend gegen 21 Uhr bemerkte ein Lkw-Fahrer eine verbale und handgreifliche Auseinandersetzung zwischen einer Frau und einem Mann. Diese fand in Schwindkirchen bei Dorfen (Kreis Erding) statt, etwa 200 bis 300 Meter außerhalb des östlichen Ortsrands, auf der Staatsstraße 2084. Eine männliche Person stand neben einem am Straßenrand abgestellten weißen VW-Bus (neueres Baujahr, MÜ-Kennzeichen) und schlug einer Frau mit der Faust heftig ins Gesicht. Als der Lkw-Lenker zu Hilfe eilen wollte, gab der Fahrer des VW-Busses mit einer Langwaffe einen Schuss in die Luft ab. Der Lkw-Fahrer zog sich daraufhin zurück, der Mann und die Frau fuhren in dem VW-Bus in Richtung Schwindegg weg.

Die Personen werden wie folgt beschrieben. Fahrer/Schütze: Mitte bis Ende 40 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schlank; gepflegtes Äußeres, sprach tiefbayerischen Dialekt, große Augen, kräftige Augenbrauen.Bekleidet mit dunkelblauer Jeans, hellblaues Hemd und darunter helles T-Shirt, dunkles Stoffsakko, schwarze Halbschuhe. Frau: dürfte in persönlicher Beziehung zum Täter stehen, Anfang 40, dunkle Haare, trug Parka mit Kapuze (ockerfarbenes Fell). Die Kriminalpolizei Erding hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. 

Insbesondere fragen die Ermittler: Wer hat am gestrigen Abend etwas von dem Vorfall mitbekommen oder die Abgabe des Schusses gehört? Wer kann Hinweise auf die beiden Personen geben? Wer kennt eine Frau, die seit gestern eine Verletzung im Gesicht hat? Wo wird eine Frau vermisst, oder erschien nicht an der Arbeitsstelle, auf die die angegebene Beschreibung passt? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Erding unter der Rufnummer (0 81 22) 96 80 oder jeden andere Polizei-Dienststelle entgegen.

 

Bank-Filiale nach Bomben-Drohung gesperrt

(ty) Am gestrigen Nachmittag gegen 16 Uhr hatte die Polizei von einem Geldinstitut in Straubing die Mitteilung erhalten, dass Mitarbeiter einer Filiale an der Landshuter Straße ein Drohschreiben im Briefkasten vorgefunden haben. In diesem Schreiben wurde vor einer angeblichen Bombe gewarnt. Ein verdächtiger Gegenstand wurde bei der Absuche dann aber nicht gefunden. Die Kriminalpolizei Straubing hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

Aufgrund der technischen Sicherheits-Vorrichtungen in der Filiale konnte diese am gestrigen Abend von der Polizei nicht mehr betreten werden. Eine Absuche mit einem Sprengstoff-Spürhund im zugänglichen Selbstbedienungsbereich ergab keine eindeutigen Hinweise auf Sprengmittel. Aus Sicherheitsgründen wurde auch dieser Bereich gesperrt. Am heutigen Vormittag wurde die Filiale dann von der Polizei mit Unterstützung von Spezialisten der technischen Sondergruppe des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) durchsucht. Auch dabei wurden keine Hinweise auf Sprengmittel oder einen sonstigen sprengstoff-verdächtigen Gegenstand gefunden. Nach der Absuche wurde die Absperrung aufgehoben.

Vermisster Mann tot aufgefunden

(ty) Ein seit Montag in Landshut vermisster 78-Jähriger ist laut heutiger Mitteilung am Dienstag von der Polizei tot aufgefunden worden. Hinweise auf ein Fremdverschulden, Gewalteinwirkung oder ein Unfallgeschehen liegen nicht vor. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde auf eine Obduktion des Leichnams verzichtet. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass eine vorliegende Vorerkrankung die Todesursache war.

Der 78-Jährige war am Montag gegen 23.30 Uhr von seiner Lebensgefährtin als Vermisst gemeldet worden. Er war am Morgen aus dem Haus gegangen. Da er bis zum Abend nicht zurückwar, verständigte die Frau die Polizei. Umfangreiche Suchmaßnahmen, unter anderem mit einem Polizei-Hubschrauber, verliefen zunächst ergebnislos. Am Dienstagmorgen fand die Polizei zunächst das Auto des Vermissten im Ortsteil Schönbrunn. In einem Waldstück in der Nähe des Wagens entdeckten die Beamten dann die Leiche.

 

Mutmaßlicher Hehler gefasst

(ty) Beamte der Grenzpolizei Piding hatten laut heutiger Mitteilung am Samstag einen georgischen Staatsangehörigen kontrolliert und bei dem Mann Diebesgut im Wert von rund 30 000 Euro gefunden. Wie es heißt, fuhr der 39-Jährige auf der Autobahn A8 in Richtung Salzburg. An der Rastanlage Piding-Süd wurde er kontrolliert. Dabei wurden im Fahrzeug des Georgiers mehrere mit Klebeband verschlossene Kühltüten, Kartons, Rucksäcke und Sporttaschen festgestellt.

Im Zuge deren Durchsuchung wurden eine Vielzahl an Kosmetik- und Drogerie-Artikeln, Kleidungsstücke und Schuhe, Nahrungsmittel und Spirituosen sowie Werkzeuge gefunden. Bei den Kleidungsstücken wurden zum Teil Löcher von den herausgetrennten Sicherungs-Etiketten festgestellt. Einen Kaufnachweis konnte der Georgier für keinen einzigen Gegenstand vorlegen. Insgesamt wurden bei ihm Waren im Wert von über 30 000 Euro gefunden. Erste Ermittlungen der Grenzpolizei erbrachten den Verdacht, dass der Georgier Beute aus mehreren Diebstählen im Raum München mit sich führte, um sie in seinem Heimatland weiterzuverkaufen.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde umgehend über den Fall informiert und stellte Haftantrag. Nach seiner Vorführung beim zuständigen Amtsgericht in Laufen wurde der 39-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Das Fachkommissariat 10 der Kriminalpolizei Traunstein, das für die Bearbeitung von Fällen der grenzüberschreitenden Kriminalität zuständig ist, übernahm die umfangreichen Ermittlungen.

Wohnung brennt: Vier Verletzte

(ty) Am späten gestrigen Abend kam es zu einem Wohnungsbrand an der Hauptstraße in Altenmarkt an der Alz (Kreis Traunstein). Gegen 23.10 Uhr war die starke Rauchentwicklung gemeldet worden. Die angerückten Feuerwehren brachten den Brand relativ rasch unter Kontrolle. Der starke Qualm führte dazu, dass vier Personen leichte Verletzungen erlitten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden noch in der Nacht von der Kripo aufgenommen. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor.

 

Mutmaßlicher Dealer in Haft

(ty) Gegen 9.30 Uhr nahmen Polizeibeamte am gestrigen Vormittag in der Leibnitzstraße in Weiden einen 36-Jährigen aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab ins Visier. Bei der Durchsuchung kamen mehrere Tütchen mit kristallinem Pulver zum Vorschein, insgesamt etwas mehr als zwölf Gramm der gefährlichen Droge Crystal. Neben einem vierstelligen Bargeld-Betrag trug der Mann zudem einen Schlagstock bei sich. Der mutmaßliche Drogen-Anbieter ist bereits früher durch Verstöße gegen das Betäubungsmittel-Gesetz in Erscheinung getreten. Noch gestern wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nach dem Erlass eines Haftbefehls wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. 


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