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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Ausstellungs-Eröffnung in Pfaffenhofen

(ty) Die diesjährige Vernissage zur traditionellen Gruppen-Ausstellung "Hallertauer Künstler" in Pfaffenhofen findet am kommenden Samstag ab 18 Uhr in der städtischen Galerie im "Haus der Begegnung" am Hauptplatz statt. Eröffnet wird die diesjährige Schau (Foto oben) von ÖDP-Stadtrat Reinhard Haiplik. Die Werke sind dann bis 17. Juli zu sehen. Die Öffnungszeiten der städtischen Galerie lauten: montags bis freitags jeweils von 13.30 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Nähere Infos zu der Ausstellung sowie zu den weiteren Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigenb Kultur-Sommers gibt es auch auf www.pfaffenhofen.de/kultursommer.

Viele regionale Künstlerinnen und Künstler waren der Einladung der Stadt gefolgt und hatten im Vorfeld aktuelle Arbeiten einreicht. Wieder war kein festes Thema vorgegeben, so dass die insgesamt 35 Bilder und Plastiken, die die Fachjury für die diesjährige Ausstellung ausgewählt hat, eine große Vielfalt an Werken und Techniken zeigt. Die „Hallertauer Künstler“ ist eines der ältesten Ausstellungsformate in Pfaffenhofen. Bereits seit 1993 bereichern sie die Stadt mit einer jährlichen Ausstellung. Seit 2014 findet die Ausstellung im Rahmen des Pfaffenhofener Kultursommers statt.

Queer-Poetry-Slam in der Kreisbücherei

(ty) Am Freitag, 24. Juni, findet ein "Queer-Poetry-Slam" in der Kreisbücherei von Pfaffenhofen statt. "Dies ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen werden", heißt es zur Erklärung aus der Landkreis-Einrichtung. "Im Anschluss küren die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gewinnerin oder den Gewinner." Das Event beginnt um 19.30 Uhr.

Am Einlass gebe es dieses Mal kostenlos ein "100 Prozent Mensch"-Armband, "damit Pfaffenhofen auch über den Pride Month hinaus bunt bleibt". Moderiert werde die Veranstaltung von Pascal Simon. Einlass sei ab 19 Uhr, der Eintritt betrage zehn Euro beziehungsweise für Schüler und Studenten fünf Euro. Ermäßigte Karten zum Preis von 7,50 Euro seien im Vorverkauf in der Kreisbücherei erhältlich.

Zeugen-Suche in Pfaffenhofen

(ty) Strafrechtliche Ermittlungen der örtlichen Polizeiinspektion laufen nach einem Fahrrad-Diebstahl, der sich gestern oder vorgestern in Pfaffenhofen ereignet hat. Ein 32 Jahre alter Einheimischer hatte nach Angaben der Beamten sein schwarz-weißes Trekking-Bike der Marke "KTM" am Bahnhof abgestellt und mit einem Zahlenschloss gesichert. Als der Mann wieder zurückgekehrt sei, habe er nur noch das aufgebrochene Schloss gefunden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde der Drahtesel von einem bislang unbekannten Täter zwischen Montagmorgen, 4.50 Uhr, und Dienstagvormittag, 11.40 Uhr, entwendet. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer (0 84 41) 80 95  - 0 entgegengenommen.

Vortrag über Speiseröhren-Krebs

(ty) Speiseröhren-Krebs ist in Deutschland eine relativ seltene Tumor-Erkrankung. Pro Jahr erkranken laut Angaben des Klinikums von Ingolstadt gut 6000 Männer und knapp 2000 Frauen daran. Häufig werde die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Umso wichtiger sei es, die Symptome zu erkennen und ernst zu nehmen. Professor Markus Rentsch, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thorax-Chirurgie am Klinikum in Ingolstadt, zeigt am kommenden Mittwoch, 22. Juni, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der chirurgischen Behandlung von Speiseröhren-Krebs auf.

"Das häufigste Warnsignal bei Speiseröhren-Krebs sind Beschwerden beim Schlucken", betont Rentsch. "Das kann auf eine tumorbedingte Verengung der Speiseröhre zurückzuführen sein, eine dringende Abklärung ist dann erforderlich." Aber auch schmerzhafte Krämpfe der Speiseröhre, Sodbrennen und ungewollter Gewichtsverlust sowie Schmerzen und Heiserkeit könnten Hinweise auf Speiseröhren-Krebs sein. Die Behandlung eines so genannten Ösophagus-Karzinoms – wie der Speiseröhren-Krebs in der Fachsprache heißt – gehöre zu den komplexen chirurgischen Eingriffen und werde am Klinikum von einem interdisziplinären Team geleitet.

Denn die Anatomie der Speiseröhre habe eine Besonderheit: Sie verlaufe durch den Brustkorb, auf den Thorax-Chirurgen spezialisiert sind, bis hin zum Magen. Dieser Bereich gehöre zum Kerngebiet der Viszeral-Chirurgen. Je nach Art und Lokalisation in der Speiseröhre könne daher die Vorgehensweise stark variieren. "Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit meinem Kollegen, Thorax-Chirurg Dr. Paul Swatek, der bereits langjährige Erfahrung und zahlreiche Speiseröhren-Operationen vorweist, hat sich als äußerst erfolgreich in dieser Disziplin etabliert", so Rentsch.

Welche Möglichkeiten der Therapie es für Betroffene nach der Diagnose gebe und wo die Grenzen der modernen Chirurgie lägen, das erkläre der Chefarzt bei seinem digitalen Vortrag unter dem Titel "Speiseröhren-Krebs und seine Vorstufen – wie geht es weiter?" am 22. Juni ab 17.30 Uhr. Die Veranstaltung sei kostenlos und finde online über "Microsoft Teams" statt. Die Anmeldung sei über die Website des Klinikums Ingolstadt möglich; hier der direkte Link. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten alle Interessenten wenige Tage vor der Veranstaltung einen Teilnahme-Link. Die Installation des Programms sei dafür nicht nötig, wird betont.

Versteigerung von Oktoberfest-Tischen

(ty) Im Rahmen des Münchner Stadtgeburtstags am 19. Juni werden 21 Wiesn-Tische zugunsten der Ukraine-Hilfe der Stadt versteigert. Das wurde aus dem Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt mitgeteilt. Aufgerufen seien Frühstücks-, Mittags und Abendtermine für acht bis zwölf Personen. "Die Auktion ist eine tolle Chance, noch an einen Wiesn-Tisch zu kommen und gleichzeitig Gutes zu tun", so Oberbürgermeister Dieter Reiter. "Ich hoffe, dass bei den Versteigerungen viele mitbieten und ein schöner Betrag zusammenbekommt." 

Der städtische Referent für Arbeit und Wirtschaft, Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner, betont: "Ich bin beeindruckt von der Solidarität der Wiesnwirte. Sie zeigen mit ihren Spenden ein großes Herz für die Ukraine." Chancen auf einen Wiesn-Tisch gibt es nach offiziellen Angaben bis 19.30 Uhr auf den verschiedenen Bühnen während der Umbau-Pausen. Auch Clemens Baumgärtner werde sich nach der Verlosung der Wiesn-Tische auf der Marienplatz-Bühne ab 15.30 Uhr als Auktionator betätigen.

"Die erfolgreichen Höchstbietenden hinterlassen ihre Kontaktdaten auf einem Formular, in das die gebotene Summe eingetragen wird", heißt es weiter. Sobald das Geld für die ersteigerten Tische auf dem Spendenkonto eingegangen sei, würden die Daten an die entsprechenden Wiesn-Wirte und Wies-Wirtinnen übermittelt. Sie klären laut Ankündigung dann alles weitere im persönlichen Kontakt mit den Gewinnern der Auktion.

Die Erlöse der Versteigerungen werden laut Presse-Mitteilung ohne Abzüge auf das Spendenkonto "Solidarität Ukraine" bei der Stadtsparkasse München eingezahlt. Detaillierte Infos zu den Versteigerung gibt es auf www.stadtgruendungsfest-muenchen.de.

Güter-Umschlag massiv gesunken

(ty) Zum Güter-Umschlag der bayerischen Binnen-Schifffahrt gibt es neueste Zahlen: Insgesamt sind im ersten Quartal dieses Jahres rund 1,4 Millionen Tonnen an Gütern und somit 17,2 Prozent weniger als im Vorjahres-Zeitraum in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen worden. Damit setzte sich der Abwärts-Trend aus dem vergangenen Jahr fort (Jahr 2021: minus 14,0 Prozent gegenüber 2020). Nach Angaben des bayerischen Landesamts für Statistik wurden heuer im ersten Quartal gut 603 000 Tonnen eingeladen und gut 754 000 Tonnen Güter ausgeladen.

Der Güter-Umschlag an der Donau lag mit einer Abnahme um 21,2 Prozent bei rund 741 000 Tonnen und entsprach einem Anteil von 54,5 Prozent am Gesamt-Umschlag im Freistaat. Im Main-Gebiet sank der Güter-Umschlag von Januar bis März dieses Jahres um 11,9 Prozent auf rund 617 000 Tonnen. Die umschlagstärksten Häfen waren im genannten Zeitraum heuer Regensburg mit gut 236 000 Tonnen sowie Aschaffenburg mit gut 172 000 Tonnen.

Auf den bayerischen Bundeswasserstraßen wurden im ersten Quartal dieses Jahres hauptsächlich "Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft" (21,7 Prozent) und "Erze, Steine und Erden" (20,2 Prozent) transportiert. Weitere 11,8 Prozent entfielen auf die Abteilung "Sonstige Mineralerzeugnisse (Glas, Zement, Gips etc.)". Von Januar bis März melden sich heuer in den bayerischen Häfen insgesamt 1449 Schiffe mit Umschlagsgütern an und ab, davon befuhren mit 60,0 Prozent mehr als die Hälfte der Schiffe (870) die Donau. 


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