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Unfall am gestrigen Abend zwischen Rennertshofen und Bertoldsheim forderte zwei Verletzte. Der Verursacher wollte sich verstecken.

(ty) Ein besoffener 45-Jähriger hat am frühen gestrigen Abend im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, auf der Staatsstraße 2047 zwischen Rennertshofen und Bertoldsheim, am Steuer eines Pkw einen folgenschweren Verkehrsunfall gebaut. Das Auto überschlug sich mehrfach – Totalschaden! Der Rausch-Fahrer, der laut Polizei 2,8 Promille intus hatte, lief davon und versteckte sich hinter einem Gebüsch. Seinen ebenfalls verletzten Beifahrer (25), der in dem Wrack gefangen war, ließ er zurück. Dem 45-Jährigen steht nun ein Strafverfahren bevor.

Nach Erkenntnissen der örtlich zuständigen Polizeiinspektion aus Neuburg an der Donau war der 45 Jahre alte Slowake mit dem Pkw am gestrigen Abend auf der genannten Staatsstraße – von Rennertshofen her kommend – in Richtung Bertoldsheim unterwegs. Gegen 18.35 Uhr habe er die Kontrolle über den Wagen verloren. Das Auto sei zunächst nach links von der Strecke abgekommen, habe sich anschließend in dem angrenzenden Feld mehrfach überschlagen und sei schließlich wieder auf den Reifen zum Stehen gekommen. Die angerückten Rettungskräfte trafen erst einmal nur auf den 25-jährigen Beifahrer. 

Der junge Mann sei in dem demolierten Auto eingeklemmt gewesen und habe von den Feuerwehrleuten befreit werden müssen. "Der verantwortliche Fahrzeugführer konnte nach kurzer Zeit hinter einem unweit entfernten Buschwerk gesichtet werden", heißt es wörtlich im Polizei-Bericht. Der 45-Jährige habe sich offenbar vor den Einsatzkräften verstecken wollen. Als Grund für diese Aktion wird die Alkoholisierung des Mannes vermutet. Nach Angaben der Gesetzeshüter ergab ein Atem-Test bei dem Pkw-Lenker nämlich einen Wert in Höhe von 2,8 Promille. 

Sowohl der 45-Jährige als auch der 25-Jährige, ebenfalls ein slowakischer Staatsbürger, seien vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Neuburg an der Donau gebracht worden. Beide trugen laut Polizei zum Glück jeweils lediglich leichte Verletzungen davon. Nach Informationen der Polizei konnten die beiden Männer die Klinik nach der ärztlichen Untersuchung auch wieder verlassen. An dem Unfall-Wagen sei ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden; angesiedelt wurde dieser in einer Größenordnung von 10 000 Euro. Das Wrack musste vom Abschlepp-Dienst geborgen werden.

Der 45-Jährige hatte im Krankenhaus auch eine Blutentnahme über sich ergehen zu lassen. Gegen ihn sei ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden. Bekanntlich liegt ab 1,1 Promille am Steuer eine Straftat – Trunkenheit im Verkehr – vor, selbst wenn kein Unfall geschieht und selbst wenn niemand gefährdet wird. Kommt es unter Alkohol-Einfluss zum Crash, dann lautet der strafrechtliche Vorwurf nicht selten – wie auch in diesem Fall – auf Gefährdung des Straßenverkehrs. In diesem Zusammenhang droht auch der Entzug der Fahrerlaubnis.  


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