Logo
Anzeige
Anzeige

35-Jähriger demolierte beim Entladen eines Lkw-Aufliegers einen Kanister, woraufhin etliche Liter einer Flüssigkeit austraten. 

(ty) Ein Gefahrgut-Zwischenfall hat am Dienstagnachmittag in Karlsfeld etliche Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Dachau berichtet, entlud ein 35 Jahre alter Kraftfahrer auf einem Betriebs-Gelände an der Hertzstraße gegen 15 Uhr einen Lkw-Auflieger mit Hilfe eines Hubwagens und ramponierte dabei einen Kanister. Daraufhin seien aus diesem Behältnis mehrere Liter einer als Gefahrgut deklarierten Flüssigkeit ausgetreten.

Anzeige

Angerückte Floriansjünger konnten nach Angaben der Polizei den ausgetretenen Stoff schnell binden. "Die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt und das betroffene Gebäude evakuiert, um die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten", erklärt die örtliche Feuerwehr.  "Es wurden keine Personen verletzt und es bestand zu keiner Zeit die Gefahr einer drohenden Umwelt-Verschmutzung", fasste ein Polizei-Sprecher zusammen. Die weiteren Ermittlungen zu möglichen gefahrgut-rechtlichen Verstößen seien vor Ort vom hinzugezogenen Gefahrgut-Trupp des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord übernommen worden.

Laut Feuerwehr war ein Atemschutz-Trupp zur Stoff-Erkundung und Analyse im Einsatz. Es habe sich herausgestellt, "dass etwa 20 Liter einer entzündbaren Flüssigkeit ausgetreten waren". Dieser Stoff habe eine erhebliche Gefahr dargestellt, "weshalb Parallel-Maßnahmen zur Sicherung des Brandschutzes und zur Not-Dekontamination vorbereitet wurden". Der ausgelaufene Gefahrstoff sowie der beschädigte Behälter seien schließlich mit Hilfe von Öl- und Chemikalien-Bindemitteln in einem Spannring-Fass aufgenommen worden.


Anzeige
RSS feed