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Nach dem 1:1 zum Zweitliga-Auftakt auf St. Pauli empfängt der FC Ingolstadt heute ab 13.30 Uhr den SV Darmstadt – und könnte bei einem Sieg erstmals mit vier Zählern aus den ersten beiden Partien dastehen

(ty) Nach dem Remis auf St. Pauli zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende steht für die Zweitliga-Fußballer des FC Ingolstadt heute das erste Heimspiel auf dem Programm. Ab 13.30 Uhr rollt der Ball im Audi-Sportpark, zu Gast ist der SV Darmstadt – der sein erstes Saison-Match gewonnen hatte.

"Die Vorfreude ist sehr groß“, sagte FC-Trainer Ralph Hasenhüttl vor der Heimpremiere der Saison 2014/15. „Wir wollen unseren Fans einen Sieg schenken, brauchen aber volle Unterstützung. Das würde uns brutal helfen." Und damit hat Hasenhüttl auch klar formuliert, was er heute von seinen Jungs erwartet. Zumal ein Sieg heute schon gleich alle Befürchtungen zerschlagen könnte, dass ein ähnlicher Katastrophen-Start passieren könnte wie in der vergangenen Saison – als es für die Schanzer, damals noch unter Trainer Marco Kurz, nach einer schwarzen Serie bis ans Ende der Tabelle ging.

Seinen Einstand vor heimischem Publikum feiert heute FC-Neuzugang Mathew Leckie. Der Stürmer, der in der Sommerpause an die Donau gewechselt ist und mit Australien bei der Fußball-WM in Brasilien im Einsatz war, konnte zuletzt beim Härtetest gegen Erstliga-Aufsteiger 1. FC Köln noch nicht mitwirken.



Apropos Köln: FC-Coach Hasenhüttl und Darmstadts Chef Dirk Schuster spielten übrigens in der Saison 1998/99 gemeinsam bei den Geißböcken. Hasenhüttl, gerade 47 Jahre alt geworden, sieht seine Mannen gut vorbereitet auf die Partie heute. Dennoch warnt der Österreicher: "Das ist ein guter Gegner mit vielen, erfahrenen Spielern in seinen Reihen“, sagt er und führt noch genauer aus: „Die Abläufe in der Defensive sind klar – und sie vorne auf Stürmer Dominik Stroh-Engel zu reduzieren, wäre fahrlässig. Uns erwartet ein schweres Spiel."

Zum Saisonbeginn hatten die "Lilien" aus Darmstadt mit einem 1:0 gegen Sandhausen die Oberhand behalten. "Sie kommen sicherlich mit breiter Brust zu uns", sagt Hasenhüttl. Doch 

auch bei den Schanzern ist das Selbstvertrauen groß: Seit mittlerweile fast einem Jahr sind die Schanzer auswärts ungeschlagen – und die oftmals angeprangerte Heimschwäche soll nun endlich kein Thema mehr sein. Zumal auch hier der Trend nach oben zeigt: Gegen Köln (1:1) und Cottbus (2:0) holten die Schanzer zum Ende der vergangenen Saison vier Punkte aus den beiden letzten Pflichtspiel-Begegnungen; und den neuen Bundesligisten 1. FC Köln schlugen die Ingolstädter in der Saison-Vorbereitung mit 1:0.

Ohnehin hält Hasenhüttl die Diskussion um den Heimkomplex für überzogen: "Man hängt das gerne hoch, auch unter mir hatten wir am Anfang zuhause Probleme. Aber ich denke: Wir waren oftmals einfach auch wirklich sehr unglücklich daheim“, sagt er. „Auswärts ist uns unser Spiel oftmals besser aufgegangen – ohne, dass die Leistung sich zuhause wesentlich von der auf fremdem Terrain unterschieden hätte.“ Die jüngere Heimbilanz habe man aber positiv gestaltet „und wir blicken schon heute auf viele schöne Erlebnisse im Audi-Sportpark zurück“, sagt Hasenhüttl. „Daher machen wir uns keinen Kopf, sondern wissen: Wir können und wollen natürlich auch zuhause erfolgreich sein."

Mit einem Sieg heute käme der FC Ingolstadt nach zwei Zweitliga-Partien auf vier Zähler – das wäre ein Novum. 
Der Brasilianer Roger, Chef im defensiven Mittelfeld, fordert deshalb von seinen Mannen: "Der Gegner muss schon an unserer Körpersprache erkennen, dass das unser Stadion ist. Er muss Respekt vor uns haben.“


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