Christkindlmarkt steigt am 6. und 7. Dezember. Neu ist die "Rohrbacher Heilige Nacht". Zudem gibts wieder einen "Lebendigen Advents-Kalender". Hier die Details und Termine.
(ty) Während der Adventszeit wird in der Gemeinde Rohrbach heuer einiges geboten. Die 40. Auflage des Christkindlmarkts findet am Samstag, 6. Dezember, und am Sonntag, 7. Dezember, auf dem Rathausplatz statt. Neu im Programm ist dieses Jahr die "Rohrbacher Heilige Nacht", eine lokal angepasste Fassung der berühmten Weihnachts-Geschichte von Ludwig Thoma, die am Sonntag, 7. Dezember, um 16 Uhr erstmals in der Neuen Kirche aufgeführt wird – bei freiem Eintritt. Als Einstimmung auf das Fest Christi Geburt gibt es außerdem wieder einen lebendigen Advents-Kalender, bei dem Privat-Personen, lokale Institutionen und Vereine sowie ortsansässige Firmen mitwirken. Nachfolgend die Details zu den einzelnen Veranstaltungen.
Der Christkindlmarkt findet am nächsten Wochenende statt. Er beginnt am Samstag um 14 Uhr mit einem Puppen-Theater in der Schmeller-Halle. Ab 15 Uhr haben die Buden geöffnet, zugleich starten die Ausstellung der örtlichen Hobby-Künstler und das Bastel-Angebot für Kinder. Offiziell eröffnet wird der Markt um 15.45 Uhr vom "Rohrbacher Christkindl" in Begleitung der hiesigen Blaskapelle. Der Nikolaus kommt um 16.30 Uhr auf den Rathausplatz und ab 18 Uhr steht "Feuertanz-Magie" auf dem Programm. Am Sonntag, 7. Dezember, starten der Christkindlmarkt, das Basteln für Kinder und die Ausstellung ebenfalls um 15 Uhr. Um 16 Uhr gibt es ein "Bilderbuch-Kino" in der alten Kirche, um 16.45 Uhr kommt der Nikolaus wieder auf den Rathausplatz und für 18.15 Uhr hat sich das Christkindl angekündigt. Danach spielt die Blaskapelle auf. Hier das Programm im Überblick:

Premiere hat dieses Jahr die "Rohrbacher Heilige Nacht". Die Idee dafür stamme aus der Familie von Heinz Huber, der viele Jahre während des Christkindlmarktes besinnlicher Texte vorgelesen habe und mit seiner "Staden Zeit" zu einer Institution geworden sei, berichtet Stefanie Grindinger, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Rohrbach zuständig ist. Huber selbst verfüge nicht mehr über die dafür nötige Stimmkraft. Von seiner Tochter Angela Nischwitz, die den Christkindlmarkt gemeinsam mit dem örtlichen Schneesport-Verein organisiert, stamme die Idee, Ludwig Thomas "Heilige Nacht" nach Rohrbach zu bringen.
Nach ein paar Telefonaten sei das Team gestanden, so Grindinger. Heinz Huber habe die Aufgabe übernommen, den Text auf die lokalen Gegebenheiten hin umzuschreiben. Martin Pause und Sepp Spratter kümmerten sich um die musikalischen Kontakte, Hans Vachal unterstützte bei der Organisation. Und mit Markus Pscheidl habe man einen Vorleser mit sonorer Stimme gefunden. "Alle waren sofort hellauf begeistert", erzählt Angela Nischwitz. "Die Besucher dürfen sich auf eine stimmungsvolle Stunde im besonderen Rahmen der Neuen Kirche freuen", heißt es in der Ankündigung. Die Geschichte wird gelesen und von einem vielfältigen Ensemble musikalisch begleitet – darunter Bläser, Streicher, Harfe, Keyboard und Akkordeon.

In der Musikschule "Realtime" laufen derzeit die Proben für die "Rohrbacher Heilige Nacht".
Zudem wirken der Kinderchor von Lena Ostermeier sowie der Chor der Musikschule "Realtime" mit. Insgesamt stehen bei der am Sonntag, 7. Dezember, um 16 Uhr beginnenden Veranstaltung rund 50 Mitwirkende auf der Bühne, die laut Ankündigung derzeit intensiv proben. Der Eintritt zu der Aufführung sei frei, um Spenden werde gebeten. Die Einnahmen kommen nach Angaben der Organisatoren bedürftigen Menschen in der hiesigen Gemeinde zugute. "Wir möchten den Leuten eine Stunde schenken, in der sie zur Ruhe kommen, sich besinnen und echte Advents-Stimmung ins Herz holen können", sagt Angela Nischwitz.
Bereits zu einer schönen Tradition geworden ist der "Lebendige Adventskalender" in Rohrbach. Auch dieses Jahr habe es der Dritte Bürgermeister Hans Vachal wieder geschafft, genügend Mitstreiter für diese Gemeinschafts-Aktion zu finden, heißt es aus der Gemeinde-Verwaltung. An fast allen Tagen in der Adventszeit könne man im Gemeinde-Bereich wieder geschmückte Türen oder Fenster finden, die sich ab 1. Dezember in der Regel jeweils um 18 Uhr öffnen. Dahinter befinde sich dann immer eine kleine Überraschung. Ob es Süßigkeiten für die Kinder, einen Ratsch bei Glühwein, eine Weihnachts-Geschichte, ein gemeinsames Singen und Musizieren oder etwas anderes gebe, das zeige sich erst, wenn es es soweit sei.
Die Gestaltung des "Lebendigen Adventskalenders" liege in den Händen derer, die für den jeweiligen Tag verantwortlich zeichneten, heißt es. Aus der am Ende dieses Beitrags gezeigt Übersicht mit den jeweiligen Adressen und dem dazugehörigen Datum kann man entnehmen, wo und wann sich so eine Türe oder ein Fenster öffnet. Die Türen beziehungsweise Fenster sind der Ankündigung zufolge ab dem 1. Dezember bereits geschmückt und können während der gesamten Adventszeit eventuell auch beim Spazierengehen in Augenschein genommen werden.
Der "Lebendige Adventskalender" im Überblick:

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