Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
"Istanbulls" wieder nicht zu stoppen
(ty) Wenn die Junge-Wähler-Union von Reichertshofen (JWU) zum traditionellen Fußball-Turnier der Freizeit-Mannschaften einlädt, dann ist die Sporthalle rappelvoll. Bei der mittlerweile 35. Auflage des Spektakels traten zwölf Teams aus dem Raum Reichertshofen an. Wie stets seit dem Jahr 2019, hieß am Ende der Turniersieger "Istanbulls". Mit ihrem nunmehr sechsten Turnier-Erfolg zog das Team mit dem bisherigen Rekordhalter "El Puffo" gleich. Bei der Neuauflage des Vorjahres-Finales setzten sich die "Istanbulls", angeführt von Kapitän Efe Bulut, mit 4:2 gegen die "Running Gags" durch. Den dritten Platz sicherten sich die "Paartalbuam" vor "Ajax Dauerstramm".
Bürgermeister und JWU-Chef Michael Franken, der als Turnier-Leiter fungierte, sowie "Stadion-Sprecher" Christian Jahre freuten sich darüber, dass auch im Kommunalwahljahr 2026 das Interesse an der seit 1990 stattfindenden Fußball-Veranstaltung ungebrochen groß war. Die Mitorganisatoren Hubert Weber, Thomas Langenecker und Erwin Strasser zeigten sich nicht nur von der Stimmung in der Halle angetan, sondern auch erleichtert darüber, dass es bei den Spielen keine größeren Verletzungen gab. Um die Verpflegung der Akteure und Zuschauer kümmerten sich Helga Dorfner-Huber und ihr JWU-Team.
Zähler-Stände rechtzeitig melden
(ty) Im vergangenen Monat hatten die Stadtwerke von Pfaffenhofen ihre Kunden um die Mitteilung der Zähler-Stände für Gas, Wasser und Strom per 31. Dezember 2025 gebeten. "Um möglichst genau abzurechnen, sollte der jeweilige Zählerstand bis zum 8. Januar 2026 gemeldet werden", erklärt das Kommunal-Unternehmen und mahnt in diesem Zusammenhang: "Geht bis zu diesem Zeitpunkt keine Meldung ein, wird die Abrechnung auf Basis des bisherigen Verbrauchs geschätzt."
Die ausgefüllte Ablese-Karte könne online über das Kunden-Portal der Stadtwerke unter www.stadtwerke-pfaffenhofen.de/kundenportal mitgeteilt werden oder über die App "SWP2Go". Alternativ könne der Zähler-Stand über den Postweg oder direkt über den Briefkasten der Stadtwerke (Münchener Straße 5) abgegeben werden. Daten, die an die "Stromversorgung Pfaffenhofen" gemeldet werden müssten, könnten online unter www.stromversorgung-pfaffenhofen.de eingegeben werden. Bei digitalen Wasserzählern erfolge die Meldung automatisch zum Stichtag.
Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter des Kunden-Centers der Stadtwerke telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 40 52 - 40 00 oder persönlich während der Geschäftszeiten zur Verfügung. Mitarbeiter des Netzbetreibers "Stromversorgung Pfaffenhofen" sind unter der Rufnummer (0 84 41) 40 52 - 10 00 erreichbar.
Stadt- und Bunker-Führungen
(ty) Immer samstags ab 11 Uhr bietet die Wirtschafts- und Service-Gesellschaft der Stadt Pfaffenhofen (WSP) auch in diesem Jahr im Wechsel eine "Pfaffenhofen-Tour", einen kuriosen Stadtrundgang oder eine Führung durch den ehemaligen Fernmelde-Bunker an. Darauf weist das Kommunal-Unternehmen hin. Zugleich wird erklärt, dass die Preise zum neuen Jahr erhöht wurden.
Die Pfaffenhofen-Tour und die Kuriositäten-Tour können laut WSP ab sofort für fünf Euro pro Person besucht werden; Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren dürfen weiterhin kostenlos mit. Die Bunker-Führung koste acht Euro pro Person; sie sei nicht für Kinder im Grundschul-Alter geeignet und erfordere eine Voranmeldung. Individuelle Touren zum Wunschtermin könnten unter www.stadtfuehrungen-pfaffenhofen.de gebucht werden. Dort finden sich auch weitere Infos zu den Stadtführungen und zu besonderen Schmankerl-Führungen.
23 Leute aus dem Wasser gerettet
(ty) Die Kreis-Wasserwacht von Ingolstadt hat ein positives Resümee für das vergangene Jahr gezogen. Den Angaben zufolge wurden 9875 Helferstunden und 118 Einsätze absolviert. 23 Personen seien aus dem Wasser gerettet worden; über zehn Mal seien Einsatz-Taucher gefragt gewesen. "Sechs Einsätze waren besonders nennenswert", sagt Alexander Wecker, der Vorsitzende der Kreis-Wasserwacht von Ingolstadt: Lebensrettung am Baggersee, Vermissten-Suche am Baggersee, tödlicher Bade-Unfall im Kreis Kelheim, Pkw-Bergung aus einem Gewässer im Kreis Neuburg-Schrobenhausen, mehrtägige Vermissten-Suche im Kreis Pfaffenhofen.
"Durch ihre geografische Lage in Mitten der Region 10 rückt die Ingolstädter Wasserwacht nicht nur im Stadtgebiet aus, sondern unterstützt auch die umliegenden Wasserwacht-Schnelleinsatz-Gruppen", erklärt Wecker. Die Region 10 umfasst neben Ingolstadt die Landkreise Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war laut Wecker die Errichtung und Einweihung sowie der Betrieb der neuen Wachstation am Auwaldsee.

Im Bereich der Grund- und Fachausbildungen freue man sich über 16 neue Rettungs-Schwimmer im Wasserrettungs-Dienst sowie vier Wasserretter. Die Prüfung zum Motorboot-Führer legten den Angaben zufolge fünf Aktive ab, drei weitere sind jetzt Einsatz-Taucher. Sechs Wasserretter durchliefen die Ausbildung zum Wachleiter und stehen ab kommender Saison als Verantwortliche an den Wachstationen bereit. "Trotz der hohen Anzahl an qualifizierten Einsatzkräften braucht die Wasserwacht dringend personelle Unterstützung, insbesondere um die Wachdienst am Auwald- und Baggersee weiter auszubauen", so Wecker.
Erstmalig in der Geschichte der Wasserwacht von Ingolstadt legten seinen Worten zufolge zwei Naturschützer ihre Prüfung zum Ausbilder "Gewässer-, Natur- und Umweltschutz" (GNU) ab. "Der GNU ist eine satzungsgemäße Aufgabe der Wasserwacht, in der alle Alters-Gruppen zusammenwirken", heißt es dazu. Mit ihren technischen Fähigkeiten trage die Wasserwacht dazu bei, Gegenstände aus dem Wasser zu bergen oder Lebensraum für Tiere zu erhalten.
Mehrere Mitglieder wurden am traditionellen Rotkreuztag mit Verdienst-Medaillen ausgezeichnet: Marina Biber, Max Schmid und Patrick Haller erhielten die Wasserwacht-Medaille in Bronze, Jan Unger und Holger Eberhard die Wasserwacht-Medaille in Silber. Michael Seuffert und Anna Brauer wurden mit der Ehrennadel des BRK in Silber gewürdigt. Ferner wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Klaus-Peter Tamm (55 Jahre Mitglied), Peter Leipnitz (45), Elmar Nöth (20), Anna Brauer (15), Maximilian Schmid, Jan Unger (je zehn), Grit Nijhof, Patrick Haller, Nina Rief und Max Zientek (je fünf)
Bayerischer Demenz-Preis 2026
(ty) Die bayerische Gesundheits- und Pflege-Ministerin Judith Gerlach ruft zur Bewerbung um den diesjährigen bayerischen Demenz-Preis auf. "Träger von zukunftsweisenden Demenz-Projekten können sich vom 7. Januar bis 31. März für den bayerischen Demenz-Preis bewerben", sagte sie heute. "Wir suchen Projekte, die den Bewusstseins-Wandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz unterstützen, zur Verbesserung der Lebensbedingungen und der Lebensqualität der Betroffenen sowie ihrer An- und Zugehörigen beitragen oder deren Teilhabe-Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben verbessern."
Die Ministerin weiter: "Zum Wettbewerb aufgefordert sind Träger von Projekten wie Kommunen, Schulen, Vereine, Verbände, Organisationen und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Unternehmen." Wichtig sei: "Die Projekte müssen in Bayern entwickelt worden sein und zudem zum Zeitpunkt der Bewerbung dort seit mindestens sechs Monaten erfolgreich umgesetzt werden." Die Ausschreibung für den diesjährigen bayerischen Demenz-Preis läuft laut Ministerium bis 31. März.
Die Bewerbung sei ausschließlich online und nur mit dem offiziellen PDF-Formular an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Weitere Infos dazu und das Formular gibt es auf www.demenzpreis.bayern.de. Die Ausgezeichneten dürften sich über Geldpreise in Höhe von 5000 Euro (erster Preis), 3000 Euro (zweiter Preis) und 1000 Euro (dritter Preis) freuen. Darüber hinaus könnten bis zu drei weitere herausragende Projekte mit einer Anerkennung gewürdigt werden. Die Preisverleihung finde voraussichtlich am 13. Oktober in München statt.
"Mein Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern. Dabei sind wir als Gesellschaft insgesamt gefragt", so Gerlach. "Das ist Kern unserer bayerischen Demenz-Strategie, die wir seit 2013 erfolgreich umsetzen und im Rahmen des bayerischen Demenz-Pakts zusammen mit wichtigen Akteuren im Jahr 2024 weiterentwickelt haben." Der Demenz-Preis sei Teil der Strategie und werde zum siebten Mal verliehen, um die Träger herausragender innovativer Projekte zu ehren. "Die Leuchtturm-Projekte sollen zum Nachmachen animieren", so die Ministerin.
Derzeit leben ihren Worten zufolge im Freistaat rund 270 000 Menschen mit Demenz. Diese Zahl werde aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf über 380 000 Betroffene steigen. "Es ist mein Ziel, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu bringen", sagt Gerlach.





