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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Engagement für Wiesenbrüter

(ty) "Vorhaben zum Schutz der Natur sind richtig und wichtig und benötigen ausreichende finanzielle Mittel", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des hiesigen Landtags-Abgeordneten Karl Straub (CSU), der auch Integrations-Beauftragter der bayerischen Staatsregierung ist. Bei einem Ortstermin der Kreisgruppen Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen des bayerischen Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV) im Wiesenbrüter-Gebiet nahe Waidhofen (Kreis Neuburg-Schrobenhausen) sei gegenüber Straub und dem Landtags-Kollegen Roland Weigert (FW) erläutert worden, wie stark erfolgreiche Naturschutz-Arbeit von einer verlässlichen Finanzierung abhänge.

Besonders der Schutz der Wiesenbrüter wie Großer Brachvogel und Kiebitz erfordert demnach langfristige Planungs-Sicherheit. Weigert, ehemaliger Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, und Straub zeigten den Angaben zufolge die von den LBV-Vertretern geschilderten Beispiele eindrucksvoll, dass Naturschutz vor Ort wirkt, wenn alle Beteiligten – Ehrenamtliche, Landwirtschaft, Behörden und Verbände – gemeinsam an einem Strang ziehen. Dass im vergangenen Jahr aufgrund fehlender Mittel bereits Maßnahmen nicht umgesetzt werden konnten, nehmen die Abgeordneten laut Straub sehr ernst.

Die vorgetragenen Forderungen und Sorgen des LBV wolle man sorgfältig prüfen sowie in die Beratungen im Landtag einbringen, versichert Straub. "Ziel muss es sein, den Naturschutz-Haushalt so auszugestalten, dass er den gesetzten Zielen gerecht wird und erfolgreiche Projekte vor Ort fortgeführt werden können", erklärte der im Landkreis Pfaffenhofen wohnende CSU-Politiker per Presse-Information. "Der Schutz natürlicher Lebensgrundlagen ist eine Generationen-Aufgabe, der man sich mit Verantwortung und Weitblick stellen muss."

Stadt Pfaffenhofen informiert zu Grundsteuer

(ty) "Für die Grundsteuer gilt grundsätzlich", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Stadtverwaltung von Pfaffenhofen: "Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer. Steuerpflichtig ist damit für das gesamte Kalenderjahr, wer am 1. Januar eines Jahres im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist." Die Gemeinden könnten Grundsteuer-Bescheide nur dann erlassen, wenn ihnen vom Finanzamt ein aktueller Grundsteuer-Messbescheid für den neuen Eigentümer vorliege. Dieser Bescheid erhalte alle maßgeblichen Daten, insbesondere die steuerlich gültigen Eigentums-Verhältnisse. Der Grundsteuer-Messbescheid sei für die Kommunen rechtlich bindend.

Für Immobilien- beziehungsweise Grundstücks-Verkäufe aus dem vergangenen Jahr seien der Stadt Pfaffenhofen  diese geänderten Grundsteuer-Messbescheide vom Finanzamt noch nicht übermittelt worden – mit unmittelbaren Folgen für die Steuerpflichtigen. "Solange dieser neue Bescheid fehlt, bleibt der bisherige – und damit der frühere Eigentümer – steuerlich maßgeblich", wird aus dem Rathaus erklärt. "Das bedeutet, dass die Steuerpflicht für 2026 vorerst weiterhin beim bisherigen Eigentümer liegt, auch wenn das Grundstück längst veräußert wurde."

Sobald das Finanzamt die geänderten Eigentums-Verhältnisse verarbeitet habe, übermittele es der Gemeinde einen aktuellen Grundsteuer-Messbescheid für den neuen Eigentümer. Die Stadt Pfaffenhofen nehme daraufhin die Korrektur vor. "Die Steuerbeträge, die bis zur Änderung noch abgebucht oder bezahlt wurden, werden selbstverständlich zurückerstattet", wird betont. "Ein separates Tätig-Werden der Bürgerinnen und Bürger ist hierfür nicht notwendig."

Die Stadtverwaltung bittet per Presse-Mitteilung um Verständnis dafür, dass die Umschreibung erst erfolgen kann, wenn die entsprechenden Daten vom Finanzamt vorliegen. Erst dann dürfe und könne ein korrekter Grundsteuer-Bescheid für den neuen Eigentümer erstellt werden. Für Rückfragen sei das Finanzamt in Zwiesel zuständig; erreichbar sei die Behörde unter der Telefonnummer (0 99 22) 50 70.

"Eisprinz" von Mattsies: Gratis-Vortrag in Manching 

(ty) Für den kommenden Mittwoch, 28. Januar, laden das Kelten-Römer-Museum in Manching und der hiesige keltisch-Römische Freundeskreis zur ersten kostenlosen Veranstaltung der Reihe "Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte" im neuen Jahr ein. Zu Gast ist diesmal Hubert Fehr vom bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Er referiert ab 18 Uhr im Museum zum Thema: "Der 'Eisprinz' von Mattsies – Bergung und Analyse eines frühmittelalterlichen Grabes im Unterallgäu." Die Dauer-Ausstellung des Museums ist an diesem Tag bis zum Beginn des Vortrags geöffnet ist. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Irgendwann zwischen 660 und 680 nach Christus wurde in einem ehemaligen römischen Gebäude bei Mattsies im Unterallgäu eine Grabkammer aus Steinplatten zur Bestattung eines 1,5-jährigen Knaben errichtet. Anschließend wurde diese Kammer mit Mörtel dicht verschlossen, und die römische Ruine mindestens zwei Mal neu überdacht. 

Bei ihrer Wiederentdeckung im Jahre 2021 wiesen die Beigaben im Inneren der Grabkammer eine bemerkenswerte Erhaltung auf, einschließlich Resten von Textilien und Leder. Für eine ungestörte Bergung wurde der gesamte Inhalt der Grabkammer daher mit einer Eisschicht fixiert und im Block geborgen. Dies ermöglichte eine präzise Dokumentation und Analyse der Reste unter Laborbedingungen und erlaubte außergewöhnliche Rekonstruktionen.

Die Anordnung der Objekte sowie die Abfolge textiler, lederner und hölzerner Schichten ermöglichen es, Teile der Bekleidung und den Aufbau der Beigaben nachzuvollziehen. Der hohe soziale Status der Familie des Beigesetzten wird nicht nur durch Gold-Beschläge, Silber-Armringe und silberne Sporen, sondern auch durch Reste von Seiden-Besätzen auf der Bekleidung belegt. Die Beobachtungen in Mattsies zeigen, wie sich eine herausgehobene Schicht in der späten Merowinger-Zeit durch Bestattung und die Gestaltung eines Gebäudes zum Toten-Gedenken dargestellt hat. (Fotos: BLfD, Johann Friedrich Tolksdorf)

Landfrauen-Event in Vohburg

(ty) Die hiesige Kreisbäuerin Waltraud Daniel lädt für Montag, 9. Februar, zum traditionellen Landfrauentag im Landkreis Pfaffenhofen ein. Die Veranstaltung findet in der Agnes-Bernauer-Halle an der Hartackerstraße in Vohburg statt. Offizieller Beginn ist um 11 Uhr, Einlass aber bereits ab 9.30 Uhr. Als Hauptrednerin kündigt der hiesige Kreisverband des bayerischen Bauernverbands (BBV) diesmal Karin Hoisl-Schmidt an. Die Psychologin, Autorin und Liedermacherin spricht zum Thema "Das volle Leben". Ausführlicher bericht: Landfrauentag in Vohburg

PAF-Rundfahrt mit Bürgermeister

(ty) Das Senioren-Büro von Pfaffenhofen an der Ilm bietet am Freitag, 6. Februar, für alle Interessierten eine Stadtrundfahrt mit Bürgermeister Thomas Herker (SPD) an. Den Angaben zufolge zeigt und erklärt der Rathaus-Chef dabei die neuesten Entwicklungen im Gemeinde-Gebiet. Im Anschluss an die zirka zweistündige Tour bestehe bei einem kleinen Imbiss auch die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen. Abfahrt sei um 9.30 Uhr am Volksfest-Gelände, zusteigen könne man auch um 9.35 Uhr am Kirchplatz. Die Teilnahme koste drei Euro pro Person. Die erforderliche Anmeldung sei telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 87 92 0 möglich.

Kostenloser Workshop zu KI

(ty) "Künstliche Intelligenz" (KI) gewinnt bekanntlich zunehmend an Bedeutung – im Alltag, in der Arbeitswelt und für die Öffentlichkeitsarbeit. Ein kostenloser Workshop unter dem Titel "Künstliche Intelligenz: Verstehen, Nutzen erkennen und anwenden" bietet laut Ankündigung des Landratsamts von Neuburg-Schrobenhausen eine fundierte Einführung in die Funktionsweise von KI-Systemen und zeigt praxisnah auf, welche Chancen und Grenzen mit ihrem Einsatz verbunden sind. Er findet am morgigen Montag, 26. Januar, von 18.30 bis 20.30 Uhr online statt.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen der Ankündigung zufolge unterschiedliche Anwendungs-Bereiche von künstlicher Intelligenz – sowohl im Alltag als auch im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext. "Teilnehmende erhalten einen Überblick über zentrale Begriffe und Konzepte und lernen, wie sich Bild-KI und Text-KI voneinander unterscheiden", so die Kreis-Behörde. Darüber hinaus würden Chancen und Risiken beim Einsatz von KI-Systemen beleuchtet. Ein besonderer Fokus liege dabei auf dem textbasierten KI-System "ChatGPT".

Anhand konkreter Beispiele werde erläutert, wie "ChatGPT" funktioniere und wie es insbesondere in der Öffentlichkeitsarbeit und Vereinsarbeit unterstützend eingesetzt werden könne. Ziel des Workshops sei es, ein grundlegendes Verständnis für künstliche Intelligenz zu vermitteln und den Teilnehmenden praxisorientierte Impulse für den eigenen Umgang mit KI an die Hand zu geben. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter diesem Link.


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