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In der städtischen Galerie zu sehen gibts Werke von Matthias Wurm, Träger des Kultur-Förderpreises der Kreisstadt, und der aus Ungarn stammenden Emö Simonyi.

(ty) "Ein Highlight im Ausstellungsjahr" kündigt die städtische Galerie im "Haus der Begegnung" in Pfaffenhofen an. Ab dem kommenden Wochenende zeigen Matthias Wurm, Träger des Kultur-Förderpreises der Kreisstadt, sowie die aus Ungarn stammenden Malerin Emö Simonyi unter dem Titel "Gegenwartsknistern – Malerei trifft Skulptur" etliche Werke. Die Vernissage findet der Ankündigung zufolge am Freitagabend, 30. Januar, ab 19.30 Uhr statt. Die Exponate könnten dann bis 1. März kostenlos zu den üblichen Öffnungszeiten (siehe unten) in Augenschein genommen werden.

"In der Ausstellung treffen die Kunstwelten von Simonyi (Malerei/Grafik) und Wurm (Keramik/Mixed Media) aufeinander und werfen Fragen des menschlichen Daseins und der Zukunft der Natur auf", heißt es aus der Stadtverwaltung: "Mensch, Tier, Natur oder Maschine und Roboter? Schöpfung mit Künstlerischer Intelligenz? Äußere Bedrohungen, erkämpfte Freiheit und geistige Gefangenschaft im goldenen Käfig?" Den expressiven Malereien Simonyis stelle der Pfaffenhofener Bildhauer und Keramiker Wurm poetische, dreidimensionale Arbeiten in Keramik und Kunststoff gegenüber. Gemeinsam sei den beiden ein ausdrucksstarkes Streben nach Form und Farbe.

Die 82-jährige Emö Simonyi sei bekannt dafür, mit ihren expressiven Malereien der menschlichen Seele einen schonungslosen Spiegel vorzuhalten. Ihre Kreativität und Professionalität begeisterten in bildgewaltigen Kompositionen. Simonyi studierte Malerei und Grafik an der ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. 1971 siedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland über. Seit 1993 hat sie einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo sie im Fach anatomisches Zeichnen eine ganze Generation von Künstlern geprägt habe. Ihre künstlerischen Felder seien expressive, narrative, figurative Zeichnungen und Malerei. Seit 1998 kamen dazu auch dreidimensionale Objekte aus Karton.

Matthias Wurm hat an der Akademie für Bildende Künste München und in Krakau studiert. Neben vielen Ausstellungen in Deutschland, unter anderem in München und Hamburg, waren seine Arbeiten auch in Japan, Polen, Ungarn, im Libanon und in New York zu sehen. Seit 2017 ist er Kunst-Lehrer am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen. Im Jahr 2022 erhielt er bekanntlich den Kultur-Förderpreis der Stadt Pfaffenhofen. Neben Keramik-Arbeiten umfasst Wurms Werk auch Skulpturen, Installationen sowie Fotografien: Das Spektrum reicht von der klassischen Keramik über Installationen aus Luftballons bis hin zu Arbeiten aus Tannennadeln oder Zuckerguss. Materialität, Farbigkeit und Ornamentik stellen häufig einen Schwerpunkt in seinen Werken dar.

Reinhard Haiplik (ÖDP), Kultur-Referent des Stadtrats, eröffnet der Ankündigung zufolge am Freitagabend die Ausstellung; im Anschluss führt Karin Probst die Gäste in das Thema ein. Das Ensemble "ton.tam.tam" umrahme die Veranstaltung musikalisch mit Akustikmusik und Gesang. Die Ausstellung könne dann bis 1. März während der Öffnungszeiten der städtischen Galerie besichtigt werden: montags bis bis donnerstags von 13.30 bis 17 Uhr, dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie an Samstagen, Sonntag und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Simonyi und Wurm seien am Samstag,  28. Februar, und am Sonntag, 1. März, jeweils von 11 bis 17 Uhr anwesend.


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