Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Kita-Kinder verzieren Felsenbirne
(ty) Auf dem sonst eher nüchternen Sparkassenplatz in Pfaffenhofen ist kürzlich ein farbenfrohes Oster‑Highlight erblüht. Das Geldinstitut hatte gemeinsam mit den stätischen Kindergärten "St. Johannes", "Am Apfebaam", "Am Hopfastadl", "Burzlbaam", "St. Michael" und "Arche Noah" eine kreative Aktion ins Leben gerufen: Die Buben und Mädchen durften die Felsenbirnen mit selbst bemalten Ostereiern verzieren. Dank einer Spende der Sparkasse konnten die Sprösslinge ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Voller Stolz präsentierten sie kürzlich ihre Kunstwerke (Foto oben).
"Ramadama" im ganzen Landkreis
(ty) Zur Erinnerung: Im gesamten Kreis Pfaffenhofen findet am morgigen Samstag, 14. März, wieder eine große "Ramadama"-Aktion statt. Das wurde aus dem Landratsamt bekannt gegeben. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer werden nach Angaben der Behörde an diesem Tag einmal mehr Wälder, Wiesen und Straßenränder von Müll jeglicher Art befreien. Jeder kann sich an diesem Einsatz beteiligen. Weitere Informationen zu Ansprech-Partnern, Treffpunkten und Startzeiten in den einzelnen Kommunen gehen aus der vom Landratsamt zusammengestellten Liste hervor, die Sie hier finden: Diesen Samstag wieder große "Ramadama"-Aktion im Kreis Pfaffenhofen
Passions-Singen in Weichenried
(ty) Am übernächsten Sonntag, 22. März findet um 16 Uhr in der frisch renovierten Pfarrkirche "St. Anna" im Hohenwarter Ortsteil Weichenried ein Passions-Singen statt. Für die verbindenden Texte sei mit Bürgermeister Jürgen Haindl (FW), ein versierter Redner gewonnen werden, erklären die Verantwortlichen. Die Lieder werden der Ankündigung zufolge vom "Weichenrieder Dreigesang" gesungen, der auch Initiator der Veranstaltung ist. Den instrumentalen Teil übernähmen Rosmarie Haslauer, Theresa Sturm und Hanns Kufer. Der Eintritt sei kostenfrei. "Spenden werden gerne angenommen, der Erlös ist für die Kosten der Renovierung", wird betont.
Ehrung für Fußball-Schiris

(ty) Zwei verdiente Fußball-Schiedsrichter sind von Michael Seidl (Foto, links), dem Obmann der Schiri-Gruppe Pfaffenhofen, im Rahmen der jüngsten Monats-Versammlung für jeweils zehnjährige aktive Tätigkeit auszeichnet worden. Markus Schreiner (TSV Etting, Mitte) ist im Anschluss an seine langjährige Karriere als aktiver Fußballer auf hohem Niveau nun als Unparteiischer tätig; Andreas Rauh (SpVgg 62 Straubing) wechselte vor einigen Jahren aus Niederbayern zur Schiedsrichter-Gruppe nach Pfaffenhofen und ist zusätzlich auch als Beobachter und Pate aktiv.
Bastel-Angebot für Sprösslinge
(ty) Der Pfaffenhofener Ortsverein der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) bietet am kommenden Dienstag 17. März, in seinem Vereinsheim an der Schrobenhausener Straße eine Aktion für Buben und Mädchen im Alter zwischen neun und 13 Jahren an. Interessierte Kinder können der Ankündigung zufolge von 15 Uhr bis 17.30 Uhr miteinander Schmuck und Accessoires zu Ostern basteln. Die Teilnahme koste fünf Euro pro Person; das Geld sei passend bereitzuhalten.
"Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – ganz egal, ob Ketten, Armbänder, Haarbänder, Lesezeichen, Geschenk-Verpackungen oder was auch immer", heißt es von den Verantwortlichen "Gebastelt wird, was das Herz begehrt." Es werde empfohlen, eine Küchenschürze mitzubringen. Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt sei, sei eine Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 79 74 66 6 erforderlich.
"Tag der offenen Tür" in Fachschule
(ty) Die Studierenden und Lehrkräfte der Landwirtschafts-Schule in Abensberg, Abteilung Hauswirtschaft, veranstalten am kommenden Sonntag, 15. März, einen Tag der offenen Tür. Dieser findet von 13 Uhr bis 17 Uhr an der Münchener Straße 2a statt. "In allen Räumen unserer Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung ist was geboten", versichern die Verantwortlichen. Man könne sich über den einsemestrigen Hauswirtschaft-Studiengang informieren. Zu verschiedenen hauswirtschaftlichen Themen gebe es kleine Ausstellungen und Vorführungen. Im Speise-Saal werde von den Studierenden ein Café betrieben; hier gebe es Kaffee sowie selbstgemachte Kuchen und Torten.
Insolvenz-Geschehen in Bayern
(ty) Mit 14 873 Insolvenz-Verfahren im vergangenen Jahr hat sich der seit Ende 2022 in Bayern beobachtete Anstieg laut Landesamt für Statistik weiter fortgesetzt. Im Jahr davor waren 13 400 Verfahren beantragt worden. Ein Großteil entfiel im vergangenen Jahr mit 7430 Verfahren auf Verbraucher-Insolvenzen, deren Zahl gegenüber dem Vorjahr um 14,5 Prozent kletterte. Zusammen mit den Insolvenz-Verfahren ehemals selbständig Tätiger, natürlicher Personen als Gesellschaftern und Ähnlichem sowie aus Nachlässen und Gesamtgut bildeten diese die Verfahren der übrigen Schuldner, deren Zahl von 10 405 im Jahr 2024 auf 11 557 im vergangenen Jahr stieg (plus 11,1 Prozent). Die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen stieg von 2995 auf 3316 Verfahren um 10,7 Prozent.
Insbesondere im Gastgewerbe und im verarbeitenden Gewerbe nahm die Zahl der Verfahren im vergangenen Jahr in Bayern deutlich zu. Waren im Jahr 2024 im Gastgewerbe 262 Unternehmen von einer Insolvenz betroffen, kletterte deren Zahl im vergangenen Jahr um rund 47,7 Prozent auf 387 Verfahren. Im verarbeitenden Gewerbe wurden mit 268 Verfahren rund 22,4 Prozent mehr Verfahren gezählt als im Vorjahr. Im Grundstücks- und Wohnungswesen war die Zahl der Verfahren nach einem mehrjährigen Anstieg wieder rückläufig – mit 201 Verfahren wurden hier rund 27,2 Prozent weniger gezählt als im Jahr davor.
Mit insgesamt 27 991 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern waren nach Erkenntnissen des bayerischen Landesamts für Statistik zwar im vergangenen Jahr im Freistaat weniger Personen von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen als im Vorjahr, in dem es 33 094 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betraf – die Zahlen verharrten allerdings weiter auf einem hohen Niveau.
Die einzelnen Regierungsbezirke zeichneten ein heterogenes Bild. Während die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen in Mittelfranken mit einem Minus von rund 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückging, nahm sie in der Oberpfalz mit einem Anstieg um 46,4 Prozent, in Oberfranken mit einem Anstieg um 34,1 Prozent und in Unterfranken mit einem Plus von 29,5 Prozent deutlich zu. Die Zahl der Verbraucher-Insolvenzen nahm gegenüber dem Vorjahr in allen Regierungsbezirken zu – und zwar zwischen 6,6 Prozent (Schwaben) und 26,2 Prozent (Mittelfranken).





