Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Elf Stadtrats-Mitglieder verabschiedet
(ty) Im Zuge der jüngsten Sitzung des Stadtrats von Pfaffenhofen hat Bürgermeister Thomas Herker (SPD) insgesamt elf Männer und Frauen verabschiedet, die zum Ende der Wahlperiode aus dem Gremiums ausscheiden (Foto oben). Unter ihnen Max Knorr aus Eberstetten, der 1996 erstmals in den Stadtrat gewählt worden war und ihm seither durchgehend angehörte. Während dieser 30 Jahre war er stets der städtische Referent für Naherholung sowie Stadt- und Stiftungswald.
Mit dem 30. April endet auch die Amtszeit von Schul-Referent Günter Helmbrecht, der dem Gremium seit 2020 angehörte – ebenso wie die von Verena Kiss-Lohwasser, die im Januar 2011 für Ulrich Wieczorek nachgerückt war und seither das Referat für Senioren- und Behinderten-Belange beziehungsweise Inklusion innehatte. Adolf Lohwasser wirkte seit 2008 als Referent für Vereine sowie Sport- und Freizeit-Einrichtungen. Manfred "Mensch" Mayer, der dem Gremium zwölf Jahre lang angehörte, bekleidete seit 2014 das Referat für "Umwelt, Naturschutz und Biodiversität".
Franz Niedermayr hatte sein Stadtrats-Mandat über vier Wahlperioden inne, zunächst ab 2002 als Referent für den ICE-Ausbau und von 2014 bis 2020 als Referent für die städtischen Liegenschaften. Musik-Referent Max Penger, auf dessen Initiative die Einführung des städtischen Kultur-Förderpreises mit zurückgeht, war von 1990 bis 1996 sowie erneut seit 2014 im Gremium. Als Referent zuständig war er zunächst für "Musikschule, Stadtkapelle und Konzerte", ab 2020 für den Bereich "Musik und Musikschule". Kerstin Schnapp gehörte seit 2020 dem Gremium an, sie konnte ihr Stadtrats-Mandat mit der Position als stellvertretende Landrätin verbinden.
Drei Stadträte setzten mit ihrem Mandat sozusagen auch eine Familien-Tradition fort: Thomas Schmuttermayr (seit 2020 im Gremium) betreute zuerst den Hochwasserschutz und übernahm ab 2022 von Altbürgermeister Hans Prechter das Referat für das Feuerlöschwesen. Florian Schranz gehörte dem Stadtrat seit 2008 an, in den ersten beiden Perioden war er als Referent für Verkehr und ÖPNV tätig, seit 2020 als Referent für die städtischen Liegenschaften. Quirin Schratt, verantwortlicher Referent für Kinderspielplätze, war im September 2021 für Theresia Stumpf nachgerückt und scheidet nun ebenfalls aus.
VHS-Kurse zu künstlicher Intelligenz
(ty) "Ob beim Schreiben von Texten, bei der Internet-Recherche oder im Alltag: Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, wenn man weiß, wie man sie nutzt", heißt es aus der Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS). Die Bildungs-Einrichtung bietet nun zwei Kurse an, die einen verständlichen und praxisnahen Einstieg in das Thema ermöglichen sollen. Beide richten sich laut VHS an Interessierte ohne Vorkenntnisse und zeigen, wie sich neue Technologien sinnvoll und sicher nutzen lassen. Anmeldungen werden telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 40 00 entgegengenommen oder online über https://vhs.landkreis-pfaffenhofen.de.
Am Freitag, 8. Mai, finde von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Realschule in Pfaffenhofen der Kurs "ChatGPT verstehen und anwenden – Einsteiger-Kurs in die Welt intelligenter Chatbots" statt. Der Ankündigung zufolge erhalten die Teilnehmenden an diesem Abend einen ersten Überblick dazu, wie KI-basierte Kommunikation funktioniert und wie Chatbots wie "ChatGPT" im Alltag oder im Beruf genutzt werden können. Die Teilnahme koste 16 Euro pro Person. Direkt zur Online-Anmeldung geht es unter diesem Link.
Am Samstag, 9. Mai, finde von 9 bis 13.30 Uhr an selber Stelle der Kurs "Künstliche Intelligenz für Senioren – Chancen und Risiken" statt. In verständlicher Form werde erklärt, was sich hinter KI verberge und wie sie den Alltag unterstützen könne – etwa in den Bereichen Gesundheit, Haushalt oder Kommunikation. Gleichzeitig werden laut VHS mögliche Risiken, etwa beim Datenschutz oder bei Betrugs-Versuchen, thematisiert. Einfache Übungen sollen helfen, erste Erfahrungen im Umgang mit KI zu sammeln. Die Teilnahme koste 14 Euro. Direkt zur Online-Anmeldung gehts unter diesem Link. Lesen Sie auch: VHS im Kreis Pfaffenhofen bietet über 500 Veranstaltungen im neuen Trimester
"Solo-Elternzeit" in Pfaffenhofen
(ty) Die am Gesundheitsamt angesiedelte, staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschafts-Fragen lädt für Dienstag, 5. Mai, zur nächsten Veranstaltung in Pfaffenhofen im Rahmen des neuen Gruppen-Angebots "Solo-Elternzeit" ein. Die Zusammenkunft findet von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr in den Räumen der Schwangeren-Beratung an der Krankenhausstraße 73 statt. Die Gruppe richtet sich laut Landratsamt an Alleinerziehende mit Kindern im Alter von bis zu drei Jahren; die Termine finden jeden ersten Dienstag im Monat statt. Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Marion Petzoldt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 14 11.
"Mit dem Angebot möchte die Beratungsstelle einen geschützten Raum schaffen, in dem sich Alleinerziehende austauschen, gegenseitig stärken und neue Netzwerke aufbauen können", heißt es aus der Kreis-Behörde. "Die Kinder sind ausdrücklich Teil der Gruppe und können selbstverständlich mitgebracht werden." Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarte ein offener Rahmen, der sich an ihren Bedürfnissen orientiere. Neben dem freien Austausch seien thematische Impulse durch externe Fachkräfte sowie kleine Auszeiten geplant. Langfristig solle die Gruppe zu einer selbstgetragenen Initiative heranwachsen, die durch die räumliche Nähe zu Experten jederzeit fachliche Unterstützung einholen könne.
Bunter Nachmittag im Hofberg-Saal
(ty) An diesem Mittwoch, 29. April, findet ab 14 Uhr im "Café Hofberg" in Pfaffenhofen auf Initiative des städtischen Senioren-Büros ein "bunter Nachmittag" statt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit haben, das Programm mitzugestalten. "Beiträge wie Geschichten, Gedichte, Sketche, musikalische Darbietungen oder eigene Ideen sind willkommen und tragen zu einer abwechslungsreichen Gestaltung bei", heißt es aus dem Rathaus. Man könne selbst aktiv werden oder einfach das Programm genießen. Für das leibliche Wohl sei gesorgt; das "Café Hofberg" biete Kaffee und Kuchen an. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Oberbayerischer Integrations-Preis 2026
(ty) Die Regierung von Oberbayern zeichnet auch in diesem Jahr wieder Projekte aus dem Bezirk aus, die sich in vorbildlicher Weise für ein interkulturelles Miteinander und gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen. Zum 18. Mal lobt sie den oberbayerischen Integrations-Preis aus. Aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration steht laut aktueller Mitteilung hierfür ein Preisgeld von insgesamt 6000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen und Vorschläge seien ab sofort über ein Online-Verfahren unter diesem Link bis einschließlich Freitag, 26. Juni, möglich.
Ziel des oberbayerischen Integrations-Preises sei es, das Bewusstsein für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen weiter zu steigern, die engagierten Projektteams zu unterstützen und zur Nachahmung anzuregen. Zur Bewerbung aufgerufen seien deshalb insbesondere beispielhafte Projekte aus dem Bezirk in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Bildung, Sport, Soziales und Gesundheit, die die Integration von Zuwanderern in der Gesellschaft fördern und im alltäglichen Leben vor Ort ein aktives Miteinander von Menschen mit und ohne Migrations-Hintergrund ermöglichen.
Verbände, Vereine, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfe-Einrichtungen und Privat-Personen könnten sich entweder selbst bewerben oder vorgeschlagen werden. Auch Kommunen, Landratsämter, kreisfreie Städte oder Ausländer-Beiräte, die Integrations-Projekte durchgeführt haben oder durch Aktivitäten die Integration fördern, könnten ihre Bewerbung einreichen. Das Preisgeld sei zweckgebunden für die Förderung der prämierten Projekte oder deren Fortentwicklung einzusetzen. Die Preisträger werden von einer Jury unter Vorsitz von Regierungs-Vizepräsidentin Friederike Fuchs ausgewählt.





