Nach Sprit-Klau in Allershausen wurden zwei Syrer (23 und 37) gestellt. Der Pkw-Lenker hat keinen Schein und stand unter Drogen. Ferner gehts um Kennzeichen-Missbrauch und Urkunden-Fälschung
(ty) Zwei Tank-Betrüger sind am gestrigen Dienstag nach der Tat, die im Landkreis Freising begangen worden war, in der Nähe von Ingolstadt festgenommen worden. Laut heutiger Mitteilung der Polizei handelt es sich um zwei Syrer im Alter von 23 und 37 Jahren. Gegen die beiden laufen jetzt umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen. Den Angaben zufolge geht es nicht nur um den Betrug, sondern außerdem um Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichen-Missbrauch und Urkunden-Fälschung. Außerdem habe der Pkw-Lenker unter dem Einfluss berauschender Mittel gestanden. Aber der Reihe nach.
Laut Polizei wurde der Wagen, ein VW-Passat, gegen 17.10 Uhr an einer Tankstelle an der Münchner Straße in Allershausen betankt. Anschließend sei der Pkw-Lenker weitergefahren, ohne die Sprit-Rechnung in Höhe von 91,96 zu begleichen. Wie eine Sprecherin der örtlich zuständigen Polizeiinspektion aus Freising berichtet, sei das Auto im Rahmen von sofort eingeleiteten Fahndungs-Maßnahmen auf der Autobahn A9 bei Ingolstadt ausfindig gemacht worden. Bei den Insassen handele es sich um zwei syrische Staatsangehörige, die ihren Wohnort in Sachsen beziehungsweise Nordrhein-Westfalen haben.
Die beiden Beschuldigten müssen sich den Angaben zufolge nicht nur wegen des Tank-Betrugs verantworten. Der 23 Jahre alte Pkw-Lenker sei nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Außerdem habe er unter dem Einfluss von THC gestanden. Die Weiterfahrt sei deshalb unterbunden worden. Ferner sei eine Blutentnahme durchgeführt worden. An dem Wagen sei ein falsches Kennzeichen angebracht gewesen. Auch die genauen Besitz-Verhältnisse bezüglich des Autos seien noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, so die Sprecherin.





