Für die mutmaßlichen Dealer (25, 31 und 46) klickten gestern die Handschellen. Betäubungsmittel und hoher Geldbetrag sichergestellt.
(ty) Im Raum Schrobenhausen hat es am gestrigen Dienstag eine Durchsuchungs-Aktion der Kripo gegeben. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord heute per Presse-Mitteilung dazu bekannt gegeben hat, handelte es sich dabei um Razzien im Rauschgift-Milieu. Den Angaben zufolge wurden unter anderem Betäubungsmittel sichergestellt sowie ein fünfstelliger Bargeld-Betrag beschlagnahmt. Für drei Männer im Alter von 25, 31 und 46 Jahren klickten auch gleich die Handschellen. Die drei mutmaßlichen Dealer befinden sich seit heute in Untersuchungshaft.
Laut aktueller Schilderung aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord ermitteln Beamte von der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt bereits seit mehreren Monaten gegen die drei im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen agierende Männer, die seither im Verdacht stehen, einen regen Handel mit Betäubungsmitteln in der Region zu betreiben. "Als sich der dringende Tatverdacht gegen sie schließlich erhärtete, schlugen die zur Bekämpfung von Rauschgift-Kriminalität zuständigen Ermittler zu", heißt es weiter.
Mit Unterstützung von Beamten der Polizeiinspektion aus Schrobenhausen und vom Polizeipräsidium Oberbayern-Nord seien gestern im Raum Schrobenhausen die Wohnungen sowie Lagerräume der ins Visier geratenen, mutmaßlichen Drogen-Dealer durchsucht worden. Auch Rauschgift-Spürhunde seien im Einsatz gewesen. Den Angaben zufolge stellten die Einsatzkräfte – neben diversen Rauschgift-Utensilien – mehrere hundert Gramm von Betäubungsmitteln, darunter Amphetamin, Marihuana und Kokain, sowie einen fünfstelligen Bargeld-Betrag als Beweismittel sicher.
"Noch während der Durchsuchungen klickten gegen die im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen lebenden Männer die Handschellen", erklärt eine Polizei-Sprecherin. Die mutmaßlichen Haupttäter seien gestern festgenommen und heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Ingolstadt dem zuständigen Haftrichter vorgeführt worden. Dieser habe gegen die drei nun Beschuldigten die U-Haft angeordnet – und zwar wegen Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die Ermittlungen dauern an.





