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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Diskussion bei Airbus in Manching

(ty) Gut 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in ihrer Mittagspause einer Einladung der IG-Metall am Airbus-Standort in Manching gefolgt. Unter dem Titel "Wir sprechen Klartext: Wohin geht die Reise im militärischen Flugzeugbau?" diskutierten Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG-Metall, und Thomas Pretzl, Betriebsrats-Vorsitzender bei "Airbus Defence and Space" in Manching, über die aktuelle politische Lage und die Sicherung deutscher Industrie-Standorte.

"Im Zentrum der Debatte standen die aktuellen Herausforderungen der Zusammenarbeit im europäischen Verteidigungs-Sektor", fasst der Betriebsrat zusammen. Angesichts dieser Entwicklung fordern die Arbeitnehmer-Vertreter "klare Konsequenzen für die nationale und europäische Rüstungspolitik, um die technologische Souveränität und die Arbeitsplätze in Deutschland nicht zu gefährden". Nach einem Impuls-Referat nutzten die Beschäftigten die Gelegenheit zum offenen Dialog. Dabei ging es vor allem um die Zukunft der laufenden Projekte in Manching und die notwendigen politischen Weichenstellungen in Berlin.

"Die Beschäftigten hier am Standort Manching sind hoch motiviert, erfüllen eine wichtige Aufgabe und machen einen hervorragenden Job. Sie verdienen sichere Arbeitsplätze und klare Perspektiven für ihre Zukunft", so IG-Metall-Funktionär Kerner. "Die gibt es gerade in dieser Branche nur mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen. Darum lassen wir die Politik auch künftig nicht aus der Verantwortung."

Betriebsrats-Chef Pretzl betont: "Gemeinsam mit der IG-Metall setzen wir uns in Berlin wirkungsvoll für unsere Belegschaft und Projekte ein. Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen Planungs-Sicherheit statt politischer Hängepartien." Die Veranstaltung verdeutlichte nach Dafürhalten des Betriebsrats: "Die Belegschaft in Manching steht geschlossen hinter ihren Forderungen." Die IG-Metall werde den Druck auf die politische Ebene in den kommenden Wochen weiter erhöhen, um eine langfristige Perspektive für den militärischen Flugzeugbau am Standort zu sichern.

Faschings-Klettern im "PAF-Rock"

(ty) Die Sektion Pfaffenhofen-Asch im deutschen Alpenverein (DAV) lädt für den kommenden Freitag, 6. Februar, zum alljährlichen "Faschings-Klettern" in ihre Kletterhalle "PAF-Rock" in der Kreisstadt ein. Die Veranstaltung beginnt der Ankündigung zufolge um 18 Uhr. "Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen stimmungsvollen Party-Abend mit cooler Musik, frischen Krapfen und jeder Menge guter Laune freuen", heißt es aus dem Verein. Wer in Verkleidung erscheine, zahle lediglich die Hälfte des Eintrittspreises. "Gefeiert wird sportlich, bunt und mit viel Spaß für Groß und Klein." Weitere Informationen zur hiesigen DAV-Sektion, auch zur Kletterhalle sowie zu weiteren Angeboten, gibt es auf www.dav-pfaffenhofen.de.

Gratis-Veranstaltung für Ehrenamtliche

(ty) "Mit dem Steuer-Änderungs-Gesetz 2026 treten die umfassendsten Erleichterungen im Gemeinnützigkeits-Recht seit Jahren in Kraft", heißt es aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen. Für Vereins-Vorstände und Ehrenamtliche bedeute das: weniger Bürokratie und deutlich mehr finanzielle Flexibilität. Zu den steuerlichen Änderungen bietet das an der Kreis-Behörde angesiedelte "Koordinierungs-Zentrum bürgerschaftliches Engagement" (kurz: Kobe) am morgigen Donnerstag, 5. Februar, von 18 Uhr bis etwa 20.30 Uhr im großen Sitzungs-Saal des Landratsamts in Pfaffenhofen eine kostenlose Veranstaltung an. Erforderlich sei eine Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Schwerpunkte seien: finanzielle Spielräume, Stärkung des Ehrenamts, Sicherheit im Vorstand, Mittelverwendung, moderne Vereinszwecke und vereinfachte Verwaltung. Eingeladen sei der freie Unternehmens- und Vereinsberater und Coach Michael Blatz aus Aichach. Er werde referieren unter anderem zu den höheren Freigrenzen im wirtschaftlichen Geschäfts-Betrieb und bei der Umsatzsteuer, den Anpassungen bei der Ehrenamts- und Übungsleiter-Pauschale, zum optimierten Haftungsschutz durch angehobene Haftungsgrenzen und mehr Freiheiten bei der zeitnahen Verwendung von Vereinsgeldern. Die Fortbildung richte sich an Engagierte und Vereins-Funktionäre, die einen kompakten Überblick über die neuen Rahmenbedingungen haben und die damit verbundenen Vorteile für ihren Verein nutzen wollen. 

Pfaffenhofener SPD startet Wahlkampf

(ty) Die Sozialdemokraten von Pfaffenhofen starten am morgigen Donnerstag, 5. Februar, nach eigenem Bekunden offiziell in den Wahlkampf vor der Kommunalwahl im März. Die Veranstaltung findet der Ankündigung zufolge im "Intakt"-Musikinstitut an der Raiffeisenstraße 33 in der Kreisstadt statt, beginnt um 19.30 Uhr und steht allen Interessierten offen. Einlass sei ab 19 Uhr. In Kooperation mit www.pafnet.tv werde der Abend per Live-Stream online übertragen und sei danach auch in der Mediathek abrufbar. 

Unter dem Motto "Team Vorwärts" starte der Abend im Dreiklang: Der örtliche SPD-Vorsitzende Markus Käser leite ein, stelle die Stadtrats-Kandidaten vor und ordne die Kernthemen der Sozialdemokraten, Erfolge und Zukunfts-Vorstellungen für die Kommune ein. Anschließend halte Bürgermeister Thomas Herker, der bekanntlich seine Wiederwahl anstrebt, seine erste Wahlkampf-Rede – mit seiner persönlichen Perspektive darauf, welche Herausforderungen anstünden und wie er sie in den kommenden Jahren konkret umsetzen wolle. 

Inhaltlich gehe es ihm unter anderem um die konsequente Weiterentwicklung der lokalen Energiewende, moderne Mobilitäts-Konzepte sowie neue Ansätze für bezahlbaren Wohnraum. Herker erläutere, wie bewährte Strukturen und neue Ideen zusammenspielen müssten, um Pfaffenhofen auch künftig erfolgreich und lebenswert zu gestalten. "Pfaffenhofen ist eine Stadt, die nie stehen geblieben ist. Wir haben gemeinsam viel erreicht – und ich bewerbe mich um eine Vertrags-Verlängerung, damit wir diesen Weg gemeinsam fortsetzen können", sagt der Rathaus-Chef.

"Babybrei trifft Fingerfood"

(ty) An Eltern mit einem Kind im Alter ab dem vierten Monat sowie an interessierte Großeltern und in der Tagespflege engagierte Personen richtet sich ein kostenloses Online-Seminar der niederbayerischen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), das am kommenden Dienstag, 10. Februar, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr über "Webex" stattfindet. Der Titel lautet: "Babybrei trifft Fingerfood." Anmeldeschluss ist diesen Sonntag, 8. Februar. Anmeldungen sind unter diesem diesem Link möglich.

Wie man den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten könne, sei Inhalt dieser Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei der Ankündigung zufolge nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zu aktuellen Trends sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis. Dieses Seminar könne auch terminunabhängig von Eltern-Kind-Gruppen als Präsenz-Veranstaltung gebucht werden. Nähere Informationen dazu gebe es telefonisch unter der Rufnummer (0 94 43) 7 04 - 11 33. 

29 Prozent der bayerischen Unternehmen nutzen KI

(ty) Wie das Landesamt für Statistik nach den Ergebnissen der Erhebung zur "Nutzung von Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) in Unternehmen" jetzt mitgeteilt hat, nutzen im vergangenen Jahr 29 Prozent der Unternehmen in Bayern mit mindestens zehn tätigen Personen eine Technologie der künstlichen Intelligenz – im Jahr 2024 waren es 23 Prozent und im Jahr 2023 lediglich 13 Prozent. Unter KI fallen beispielsweise Technologien wie "Text Mining", "Computer Vision", Sprach-Erkennung oder "Maschinelles Lernen". Im bundesweiten Vergleich liege der Freistaat hier über dem Durchschnitt, wonach 26 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr KI einsetzten.

Nach weiteren Angaben der Statistik-Behörde hatten im vergangenen Jahr 92 Prozent der bayerischen Unternehmen mit mindestens zehn tätigen Personen eine Webseite. Von den Unternehmen mit eigener Internet-Seite stellten 27 Prozent Online- Bestell-, Reservierungs- oder Buchungs-Systeme auf der eigenen Website bereit, 64 Prozent schrieben offene Stellen und/oder Online-Bewerbungen auf der eigenen Webseite aus.

95 Prozent der Unternehmen in Bayern waren im vergangenen Jahr über eine ortsfeste Internet-Verbindung, beispielsweise mittels Kabel oder Glasfaser, online – 68 Prozent davon stand eine schnelle feste Internet-Verbindung von 100 Mbit/s und mehr zur Verfügung. Rund zwei Drittel der Unternehmen mit Internet-Zugang nutzten Social-Media. Kostenpflichtige Cloud-Services verwendeten 54 Prozent der bayerischen Unternehmen.

Ein Fünftel der bayerischen Unternehmen habe im Jahr 2024 Waren oder Dienstleistungen über Website, App oder Online-Marktplätze verkauft. Davon tätigten 88 Prozent Verkäufe über eine unternehmens-eigene Website oder App und 49 Prozent über von mehreren Unternehmen genutzte Online-Marktplätze. Ein Viertel der bayerischen Unternehmen nutzt im vergangenen Jahr IT-Systeme oder -Lösungen, um den Energie-Verbrauch des Unternehmens zu senken. IT-Systeme oder -Lösungen zu einem effizienteren Material-Einsatz setzten 16 Prozent der Firmen ein.

"Enterprise Resource Planning"-Software (ERP) zur Verwaltung von Ressourcen durch den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Funktions-Bereichen des Unternehmens setzten im vergangenen Jahr 44 Prozent der bayerischen Unternehmen ein. 33 Prozent der Firmen nutzten Software zur Verwaltung von Informationen über Kunden ("Customer Relationship Management"-Software). Der Anteil der Unternehmen, die "Business Intelligence"-Software verwendeten, lag bei 14 Prozent.  


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