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Der 30-Jährige, der mutmaßlich alkoholisiert am Steuer gesessen hatte, blickt nun mehreren Strafanzeigen entgegen.

(ty) Ein führerscheinloser 30-Jähriger, der mutmaßlich unter Alkohol-Einfluss stand, hat am gestrigen Nachmittag im Westen von Ingolstadt am Steuer eines Pkw einen Verkehrsunfall verursacht und sich dann aus dem Staub gemacht. Als er wenig später von Streifenbeamten gestellt war und mit zur Dienststelle genommen wurde, zeigte er sich den Angaben zufolge nicht nur aggressiv, sondern leiste Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Gesetzeshüter. Gegen ihn werde jetzt wegen mehrerer Straftaten ermittelt.

Der Unfall geschah gegen 15 Uhr. Laut Erkenntnissen der Polizei war der 30 Jahre alte Ingolstädter mit einem Mitsubishi auf der Straße "Am Westpark" in Richtung des Hochkreisels unterwegs; vor ihm fuhr ein 72-Jähriger aus Kösching mit einem VW in derselben Richtung. Bei einem Überhol-Vorgang habe der Mitsubishi-Lenker mit dem rechten Außenspiegel seines Wagens den linken Außenspiegel des VW gestreift, weil der Seitenabstand nicht eingehalten worden sei. Der insgesamt entstandene Sachschaden wurde später auf 3000 Euro geschätzt. "Beide Fahrer hielten an und stiegen aus", erklärt die örtliche Verkehrspolizei-Inspektion.

Als der Crash-Verursacher bemerkt habe, dass die Polizei verständigt werde, sei er wieder in sein Auto gestiegen und habe sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, ohne seine rechtlichen Pflichten nachzukommen. Der geschädigte Rentner habe sich allerdings das Kennzeichen des Mitsubishi gemerkt. Von Streifenbeamten sei dann im Zuge einer so genannten Halter-Nachschau der 30-Jährige angetroffen worden. Bei dem Mann sei "deutlicher Alkohol-Geruch" wahrgenommen worden; einen Alko-Test habe der Ingolstädter verweigert. Laut Polizei stellte sich ferner heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei. 

Sein Verhalten "war von Beginn an aggressiv", so die Polizei. "Bei der Mitnahme zur Dienststelle und auf der Dienststelle leistete der Mann Widerstand gegen die notwendigen, polizeilichen Maßnahmen." Außerdem habe er die Beamten "mit üblen Beschimpfungen" bedacht und dadurch beleidigt. Bei dem gesamten Einsatz sei eine "Body-Cam" von den Einsatzkräften genutzt worden, sodass das Verhalten des 30-Jährigen aufgezeichnet worden sei. "Ein Ermittlungs-Verfahren wegen mehrerer Straftaten wurde eingeleitet und im Zuge dessen eine Blutentnahme durchgeführt."


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