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Die Verkehrspolizei Freising hatte am Wochenende wieder einiges zu tun – hier die spektakulärsten Fälle

(ty) Viel zu tun hatte die Verkehrspolizei auch am vergangenen Wochenende wieder. Im Zuständigkeit der Freisinger Inspektion ereignete sich sieben Unfälle, in die insgesamt 16 Pkw und ein Reisebus verwickelt waren. Bei Lkw-Kontrollen mussten sechs Fahrer wegen Überschreitung der Lenkzeit angezeigt werden. Weitere sechs Brummifahrer hielten sich nicht an das Fahrverbot der Ferienreiseverordnung. Hier eine Zusammenfassung. 

Am Samstag gegen 22.20 Uhr ereignete sich auf der A92 Richtung Deggendorf an der Abfahrt zum Flughafen ein Unfall mit zwei Pkw, bei dem ein 24-Jähriger schwer verletzt wurde. Der Moosburger war mit seinem BMW auf der Abfahrt zum Flughafen unterwegs, wollte auf die Hauptfahrbahn Richtung Deggendorf nach links wechseln und übersah dabei den Mercedes eines 69-jährigen Taxifahrers. Die beiden Fahrzeuge krachten seitlich zusammen. Der BMW kam dadurch nach rechts von der Straße ab und überschlug sich. Der 24-Jährige erlitt schwere Verletzungen, er Taxifahrer blieb unverletzt. Sachschaden: 14 000 Euro.

Ein 48-jähriger aus dem Landkreis Kitzingen war mit seinem Ford auf der A9 in Richtung Berlin unterwegs, als ihm bei Neufahrn eine Wildsau vors Auto lief. Trotz Vollbremsung kollidierte er mit dem Tier, das aber unbeirrt auf die Fahrbahn Richtung München weiterläuft. Dort wurde die Sau zuerst von dem Fiat einer 46-jährigern Nürnbergerin angefahren. Dann erfasste sie noch ein 41-jähriger Pole mit seinem Pkw, bis sie letztendlich vom Ford Focus einer 33-jährigen Münchnerin erfasst und getötet wurde. Da die 33-jährige Münchnerin schwanger ist, kam sie zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus. Die weiteren Autofahrer blieben unverletzt. Sachschaden: 12 000 Euro. 

Bei der Kontrolle eines Dachauer Golfs an der Anschlussstelle Schwabing stellten die Beamten fest, dass der 28-Jährige am Steuer keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Zudem fanden sie in der Ablage der Fahrertür einen Joint. Der 28-Jährige verweigerte sowohl einen Drogen- als auch Alkotest und wollte eine Blutentnahme, die seine Unschuld beweisen soll. Allerdings reagierte ein Wischtest am Lenkrad positiv auf Cannabis und Kokain. Dem Wunsch des Mannes wurde entsprochen und eine Blutentnahme veranlasst. Seine Weiterfahrt wurde unterbunden.


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