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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Klassik-Konzert in Pfaffenhofen

(ty) An diesem Sonntag, 1. März können sich Klassik-Fans auf das dritte Rathaus-Konzert der Saison 2025/26 in Pfaffenhofen freuen. Die Veranstaltung mit dem Ruysdael-Quartett (Foto oben) beginnt um 19 Uhr im Fest-Saal des Rathauses; Einlass ist ab 18.15 Uhr. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung gibt es noch Tickets. Diese sind zum Preis von 25 Euro (ermäßigt: 16 Euro) an der Abendkasse beziehungsweise im Kultur- und Tourismus-Büro im "Haus der Begegnung" am oberen Hauptplatz beziehungsweise zu haben; das Büro hat zu folgenden Zeiten geöffnet: montags, mittwochs und donnerstags von 13.30 Uhr bis 17 Uhr, dienstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17 Uhr sowie freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr. 

Das Ruysdael-Quartett gehört seit über 25 Jahren zur Spitze der niederländischen Streichquartett-Szene. Gegründet 1996 am Königlichen Konservatorium in Den Haag, legte das Ensemble bereits früh den Grundstein für seine Karriere durch bedeutende Wettbewerbs-Erfolge. Seither sind Joris van Rijn und Emi Ohi Resnick (Violine), Gijs Kramers (Viola) und Michael Müller (Cello) regelmäßig auf allen wichtigen Bühnen der Niederlande zu hören – beginnend bei Hörfunk-Formaten bis hin zu klassischen Konzert-Reihen.

Das Repertoire des Quartetts reicht von den klassischen Meistern wie Haydn, Mozart und Schubert bis hin zu neuesten zeitgenössischen Werken. Zahlreiche Komponisten haben eigens für das Ensemble geschrieben, darunter Jörg Widmann, dessen neuntes Streichquartett vom Ensemble 2023 uraufgeführt wurde.  Nach seinem jüngsten Auftritt in der Elbphilharmonie ist das niederländische Quartett nun in Pfaffenhofen zu Gast.

Das Programm spannt laut Ankündigung einen Bogen von Antonín Dvořáks klangschönen "Cypřiše (Zypressen)" über Leoš Janáčeks zweites Streichquartett "Listy důvěrné (Intime Briefe)" bis hin zu Franz Schuberts eindringlichem Quartettsatz c-Moll von 1820. Nach der Pause erklinge mit Jean Sibelius' d-Moll-Quartett "Voces intimae" op. 56 ein Höhepunkt der Quartett-Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Der Name "Ruysdael" ist eine Hommage an die berühmte niederländische Malerfamilie van Ruysdael aus dem Goldenen Zeitalter, bekannt für ihre oft stimmungsvollen Landschaftsbilder.

Gratis-Infos zu Balkon-Kraftwerken

(ty) Für Nutzer von so genannten Balkon-Kraftwerken gilt seit Dezember vergangenen Jahres die neue Produktnorm "DIN VDE V 0126‑95". Die Regelung legt laut Mitteilung aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen verbindlich fest, wie Stecker-Solargeräte den Strom in das heimische Netz sicher einspeisen. Zu diesem Thema werden am morgigen Donnerstag 26. Februar, vom Verbraucher-Service Bayern (VSB) eine kostenfreie Online-Sprechstunde angeboten, die um 19 Uhr beginne.

Energie-Berater Hans-Peter Schmitt gibt nach Behörden-Angaben in einem 30-minütigen Impuls-Vortrag einen praxisnahen Überblick über Technik, Wirtschaftlichkeit und Einsatz-Möglichkeiten dieser innovativen Form der dezentralen Stromerzeugung. "Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen und individuelle Anliegen", wird aus dem Landratsamt betont. Die Teilnahme ist unter diesem Link möglich. 

Grünen-Wahlkampf in Baar-Ebenhausen

(ty) Die Grünen von Baar-Ebenhausen präsentieren am kommenden Samstag bei einem Info-Stand vor dem örtlichen "Edeka"-Supermarkt an der Münchner Straße 27 nach eigenem Bekunden vor der anstehenden Kommunalwahl ihre Themen für die hiesige Gemeinde sowie für den Landkreis Pfaffenhofen. Ab 9 Uhr seien auch die hiesige Bürgermeister-Kandidatin Brigitta Winkelmann sowie Landrats-Kandidatin Bettina Markl vor Ort.

Die Themen der Partei reichen nach den Worten von Markl von einem sicheren Baar-Ebenhausen gerade im Straßenverkehr für Kinder, Radler und Senioren über einen Ebenhausener Weiher in dem man Baden kann und bezahlbares Wohnen für alle Generationen bis hin zu gutem Hochwasserschutz und einer schnellen Lösung für ein weiteres Gymnasium im Norden des Landkreises.

Stadtrat-Sitzung im Live-Stream

(ty) Stadtrat von Pfaffenhofen kommt am morgigen Donnerstag, 26. Februar, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. "Auf der öffentlichen Tagesordnung stehen diesmal vor allem einige Bausachen", heißt es aus dem Rathaus. So berate das Gremium über die von der Stadtverwaltung in Abstimmung mit den Fraktionen erarbeiteten einheitlichen Kriterien zur Anwendung des so genannten Bauturbos. "Diese sollen anschließend erstmals bei einigen aktuellen Bauanträge zum Einsatz kommen."

Daneben befasse sich der Stadtrat mit einer insbesondere für das Ostviertel bedeutsamen Bauleitplanung samt zugehöriger Änderung des Flächen-Nutzungs-Plans: "Mit dem Bebauungsplan Nummer 214 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen Lebensmittelmarkt an der Äußeren Moosburger Straße geschaffen werden", heißt es dazu. Der Stadtrat tage im Fest-Saal des Rathauses. Die öffentliche Sitzung werde ab 17 Uhr live im Internet auf www.pfaffenhofen.de/livestream übertragen. Die Aufzeichnung sei anschließend im Archiv auf www.pfaffenhofen.de/archivplayer zu sehen.

Die ursprünglich für 16 Uhr angesetzte Bauausschuss-Sitzung entfällt nach Angaben der Stadtverwaltung. Wer die Live-Übertragung der Stadtrat-Sitzung verfolge, findet die komplette Tagesordnung und die in der Sitzung gezeigten Präsentationen direkt mit eingeblendet. Beim Archiv-Player könne mit einem Klick auf den jeweils gewünschten Tagesordnungspunkt gezielt diese Diskussion aufgerufen werden.

Online-Infos zum dualen Studium

(ty) "Ein duales Studium kann viele Vorteile mit sich bringen", heißt es aus der Agentur für Arbeit in Ingolstadt – "hohen Praxisbezug, finanzielle Vergütung und gute Übernahme-Chancen". Im Rahmen der Veranstaltungs-Reihe "Aus erster Hand" informiert die Berufs-Beratung der Behörde nach eigenem Bekunden am Montag, 9. März, zusammen mit der Technischen Hochschule von Ingolstadt (THI) über Ablauf und Rahmenbedingungen dieses Studien-Modells. Dabei komme auch eine dual Studierende zu Wort, um aus erster Hand über ihre Erfahrungen und Perspektiven zu berichten. Die Veranstaltung findet online statt und beginnt um 17 Uhr. Anmeldungen sind unter diesem Link möglich.

Schweine-Bestand in Bayern

(ty) Wie das Landesamt für Statistik jetzt nach den endgültigen Ergebnissen der jüngsten Schweine-Bestands-Erhebung zum Stichtag am 3. November vergangenen Jahres mitgeteilt hat, ist die Zahl der Schweine im Freistaat gegenüber dem Vorjahres-Zeitpunkt um 0,2 Prozent oder 5300 Tiere auf 2 435 700 gestiegen. Die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe lag bei rund 3160, das sind 3,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor: Zum 3. November 2024 waren noch rund 3260 Betriebe in Bayern aktiv. Im Durchschnitt hielt jeder Betrieb zum jüngsten Stichtag 771 Tiere – etwa 26 mehr als ein Jahr davor.

Der Bestand an Zuchtsauen mit 50 Kilogramm oder mehr Lebendgewicht nahm im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 156 200 Tiere ab, und zwar moderat bei den trächtigen Sauen (minus 1,4 Prozent) und etwas deutlicher bei den nicht trächtigen Sauen (minus 9,1 Prozent). Insbesondere der Bestand nicht trächtiger Jungsauen ging erheblich zurück (minus 21,1 Prozent). Der Ferkel-Bestand lag zuletzt um 0,2 Prozent über dem Vorjahreswert bei nunmehr 682 200 Tieren. Der Bestand an Jungschweinen unter 50 Kilo Lebendgewicht nahm um 4,6 Prozent auf 463 200 Tiere zu.

Der Bestand an Mastschweinen sank im Vorjahres-Vergleich um 0,8 Prozent auf 1 132 000 Tiere. Das ist vor allem auf die Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 80 Kilo bis unter 110 Kilo zurückzuführen, deren Bestand um 5,1 Prozent auf 477 800 Tiere abnahm. Die Zahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von 50 Kilo bis unter 80 Kilo Lebendgewicht stieg hingegen auf 534 000 Tiere (plus 1,6 Prozent). Der Mastschweine-Bestand mit einem Gewicht von 110 Kilo oder mehr Lebendgewicht kletterte deutlich auf 120 200 Tiere (plus 6,6 Prozent).

Von den insgesamt schweinehaltenden 3160 Betrieben im Freistaat wiesen zum jüngsten Stichtag insgesamt 930 Betriebe (29,4 Prozent) Schweine-Bestände von mehr als 1000 Tieren auf. In diesen Betrieben wurden mit 1 451 800 Schweinen weit über die Hälfte der bayerischen Bestände gehalten (59,6 Prozent).

In den vergangenen zehn Jahre haben sowohl die Zahl der schweinehaltenden Betriebe (minus 42,1 Prozent) als auch die Bestände (minus 25,7 Prozent) stark abgenommen. Noch im Jahr 2015 erfassten die Statistiker rund 5500 Betriebe mit insgesamt knapp 3 277 000 Schweinen. Bei der Betrachtung der Einzelwerte im oben gezeigten Schaubild zeigt sich jedoch zuletzt eine Stabilisierung der Werte.


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