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Die Ukrainerin ignorierte gestern ein Hausverbot und ging dann die angerückten Streifenbeamten verbal sowie körperlich an.

(ty) Ein Polizei-Einsatz in einer größeren Asylbewerber-Unterkunft im Süden von Ingolstadt beziehungsweise bei Manching-Oberstimm hat am gestrigen Abend zu Widerstands-Handlungen gegen die angerückten Beamten geführt. Gegen 21 Uhr, so wurde heute gemeldet, waren die Einsatzkräfte wegen einer 52-Jährigen Ukrainerin zur ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne gerufen worden. Die Frau hatte sich den Angaben zufolge nicht nur unberechtigterweise dort aufgehalten, sondern sich trotz eines ihr bereits erteilten Hausverbots nicht entfernt. 

Von den alarmierten Einsatzkräften sei der 52-Jährigen daraufhin ein polizeilicher Platzverweis erteilt worden. Die Ukrainerin sei diesem allerdings nicht nachgekommen und habe sogar angekündigt, wieder zurückzukehren. Warum sie sich überhaupt dort aufgehalten habe, sei nicht bekannt. Eigentlich habe die Frau ihren Wohnsitz im Landkreis Garmisch Patenkirchen. Jedenfalls sollte der besagte Platzverweis von den Streifenbeamten durchgesetzt und die 52-Jährige in Gewahrsam genommen werden.

Laut Polizei leistete sie dabei nicht nur Widerstand, sondern versuchte zudem, die Beamten zu treten. Außerdem habe sie eine Polizistin als "Schlampe" bezeichnet und somit beleidigt. Die Ukrainerin habe sich jetzt strafrechtlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, wegen versuchter Körperverletzung und wegen Beleidigung zu verantworten. Ferner werde wegen des zuvor begangenen Hausfriedensbruchs gegen sie ermittelt.


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