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Die Rentnerin galt seit gestern Mittag als verschwunden, umfangreiche Fahndungs-Maßnahmen wurden eingeleitet.

(ty) Der Fall einer vermissten Rentnerin aus dem Gemeinde-Bereich von Karlsfeld (Kreis Dachau) hat ein gutes Ende genommen. Wie die Polizeiinspektion aus Dachau am heutigen Donnerstag berichtet, war gestern gegen Mittag eine 89-Jährige als verschwunden gemeldet worden. Die Seniorin hatte den Angaben zufolge ihre Wohnung zu Fuß verlassen und war nicht zurückgekehrt. Daraufhin habe der Ehemann eine Vermissten-Anzeige erstattet.

"Da die Überprüfung bekannter Kontakt-Adressen sowie Abfragen in umliegenden Krankenhäusern zunächst ohne Erfolg blieben", leitete die Polizei nach eigenem Bekunden aufgrund der kühlen Witterung umfangreiche Such-Maßnahmen ein. Dabei seien auch ein Polizei-Hubschrauber sowie Mantrailer-Hunde zum Einsatz gekommen. Den Vierbeinern sei es gelungen, die Spur der Frau bis zum S-Bahnhof in Karlsfeld zu verfolgen. Eine anschließende Auswertung der Video-Überwachung habe bestätigt, dass die 89-Jährige gegen 13 Uhr in eine S-Bahn in Richtung München gestiegen sei.

Dort habe sich ihre Spur zunächst verloren. Am heutigen Donnerstag in den frühen Morgenstunden habe die Fahndung aber erfolgreich beendet werden können: Die Seniorin sei im Münchner Stadtteil Laim von einem aufmerksamen Taxi-Fahrer bemerkt worden, den sie angesprochen habe. Der Mann habe vorbildlich reagiert und umgehend die Polizei verständigt. Wie sich herausgestellt habe, sei die 89-Jährige gestürzt und habe sich leichte Verletzungen zugezogen. Sie sei zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht worden. Danach sei sie in die Obhut von Angehörigen übergeben worden.


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